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Freitag, 12. Juli 2002

Schön war’s

Gestern. Vielen Dank euch allen auch für die virtuellen Glückwünsche und Grüße!! Nun bin ich sechsunddreißig und kein bisschen weiser als vorgestern, aber sehr vergnügt und entspannt und ich glaube, sich gar nicht auf Nix vorbereiten und sich einfach in alles fallen lassen, was so kommt, ist auch für Geburtstagsfeiern eine schöne Idee.

Und jetzt betritt gerade ein perfekter Käsekuchen (New York Cheesecake ..) samt Käsekuchenbäcker den Raum. Ich verspreche, dass ich nie damit aufhören würde, spontane fast unerfüllbare kulinarische Wünsche zu äußern :-)

Rezept gibt’s hier: New York Deli. Alles, was nach Big Apple und Downtown schmeckt.

perfekter Geburtstagskuchen

# 12. Juli 2002 um 10:45 PM
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Irgendwie

Irgendwie hab ich natürlich gewusst, dass ich heute Geburtstag habe. Irgendwie hatte ich aber auch so viel um die Ohren in den letzten Tagen und hatte auch schon vor drei Wochen vorsorglich die Party irgendwann in den August verlegt, um mit Oliver zusammen zu feiern. Also habe ich es wohl vergessen. Irgendwie. Gestern kam ich dann nach dem Seminar zurück nach Hause und hielt nach dem Öffnen des Briefkastens eine Handvoll Paket-Abholkarten und ein halbes Dutzend Gratulationskarten in der Hand und heute morgen wusste ich, dass ich mindestens ein Problem hatte, nämlich eine fast völlig verwahrloste Wohnung und nichts eingekauft und Besuch im Anmarsch, wenigstens ein bisschen, denn ganz drum herum kommt man ja nun mal nicht. Plus einen Termin um 11 Uhr und obendrein hatte ich dann noch verschlafen. Und Oliver hat heute frei und ich wollte ihn zum romantischen Essen zu zweit in unser Kennenlern-Lokal einladen, das Telefon klingelte ununterbrochen und überhaupt, ich musste raus und in die Sonne und schöne Dinge tun mit Oliver. Wider jede Vernunft und dumpfe Hausfraulichkeit :-)

Die Wohnung haben wir irgendwie nach unserer Rückkehr noch bis hin zum Erträglichen aufgebürstet, die frischen Erdbeer-Muffins landeten zeitgleich mit dem Eintreffen des nachmittäglichen Besuchs im Ofen, Oliver holte die tollen Päckchen und Pakete für mich ab, und ich sitze hier zufrieden und warm und satt und gähne ein bisschen, weil ich so viele Male telefoniert habe und einen halben ErdbeerMuff zuviel gegessen habe und weil ich müde bin und glücklich von den lieben Aufmerksamkeiten und weil so viele nette Menschen an mich gedacht haben, obwohl ich gar nicht wirklich damit gerechnet hätte. Es war schon jetzt ein atemloser, sonniger und wunderschöner Tag und ich freue mich über alle, die an mich gedacht haben. Und die mich so gut kennen. Offensichtlich.

Und jetzt lege ich die Füße hoch und denke übers Altwerden nach. Dafür habe ich eine halbe Stunde Zeit, dann ist Oliver wieder da. Das dürfte aber auch reichen, denn ich warte jetzt schon so lange auf die ersten Fältchen, dass sie mich kaum erschrecken dürften, wenn sie sich dann mal zeigen. Vor heute Abend wird das wohl eher nicht mehr passieren. Es ist aber besser, ich ruh mich bis dahin aus. In meinem Alter ... werden die Ausreden für ein Schönheitsschläfchen ständig überzeugender.
:-)

# 12. Juli 2002 um 04:37 PM
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Donnerstag, 11. Juli 2002

Prioritäten setzen

«Ich» so sagte sie leise überlegen lächelnd, «also ich laufe ja immer die Treppen. So halte ich auch mein Gewicht.»

Ich nickte, klar hält sie ihr Gewicht. Man muss wissen, was das Wichtigste ist im eigenen Leben, Treppen steigen steht sicherlich bei vielen weiter oben auf der Liste und die lange Geschichte von meinem lädierten Bein und der Schilddrüsenentzündung muss ich ja nicht jedem auf die Nase binden, der mich bloss für treppenfaul und fett hält.

Sagen konnte ich sowieso nichts, weil mich innerlich ein hysterischer Lachkrampf schüttelte. Diese selbe Frau hat mir gerade vorher erzählt, dass sie nach 17 Jahren Studium immer noch nicht in der Lage ist, die eigenen Lebenshaltungskosten zu decken und hat das mit einem sorglosen «Ach, mein Mann ist eigentlich meine Altersvorsorge» abgetan.

Aber ist doch schön, dass sie so auf ihre Figur achtet :-)

P.S. Disclaimer
Sicherlich ist es vernünftiger, Treppen zu steigen, als Aufzug zu fahren - wenn man das schmerzfrei kann. Selbstredend ist es oft (nicht immer) gesünder, schlank zu sein. Trotzdem passte diese kleine Situation und das passende Bild in meinem Köpfchen mal wieder sehr gut in mein virtuelles Poesiealbum hier.

# 11. Juli 2002 um 12:15 PM
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Dienstag, 09. Juli 2002

Schokoholiker

[Schokoholiker-Clique] Alt werden heißt auch, ständig neue Ideen - was soll das schon wieder werden, Cliquen, als nächstes kommen virtuelle Kegelclubs - zunächst mal skeptisch zu betrachten, bevor man sich ins Schicksal übergibt. Oder so ähnlich.

Clique klingt ganz gut, weil es lustig und völlig sinnfrei ist. Man sollte auch nicht alles so ernst nehmen, und obwohl ich auf der Suche nach Süßhunger-Kontrollmöglichkeiten bin, gibt es ja doch immer noch sehr viel Schokolade, die ich rein theoretisch *hüstel* essen könnte :-)

Webringe, Cliquen, Communities, meinetwegen. Viel wichtiger sind sowieso die Dinge, die man lernt.

Zum Beispiel, dass sehr viele Reaktionen anderer Menschen online auch schon mal tagesformabhängig sein können. Ich verstehe besser, warum manche Webmitbürger sich über «lächerliche» Kleinigkeiten furchtbar aufregen können, weil ich schon viele Hundert Male erlebt habe, wie die Wogen aufkommen ... und sich wieder glätten. Und weil ich gelernt habe, dass es selten nur einen Grund dafür gibt, wenn jemand einen empfindlichen Tag hat. Ich muss leider sagen, dass mich ewiges Gejammer trotzdem nicht interessiert. Aber immerhin hab ich mehr Verständnis, das ist doch sicher auch was wert?

Ansonsten möchte ich gerne wissen, wieso ich in WORD nicht arbeiten kann, nur weil DSL nicht läuft. Na ja, ich könnte schon. Aber konsequentes Mail-Abholen würde meine Konzentration sicherlich stärken. Alle fünf Minuten eMail, sonst kann ich nicht arbeiten. Und welches Globuli nimmt man da???
:-)

# 09. Juli 2002 um 02:50 PM
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Ne, was ist das alles immer anstrengend

Also noch mal kurz und ganz, ganz simpel formuliert. Der Eintrag von gestern war (größtenteils) nicht von mir, sondern stammt von einer Webseite, die ich auch als Quelle angegeben habe. Und ich habe ihn nicht als ehrfürchtig Glaubende an die Macht der Schokolade und deren Wunderwirkung zitiert, sondern weil er so unglaublich komplett durchgehend bizarr ist. Denn es handelt sich bei der angeblichen «Patienten-Beschreibung» nicht um einen Entzug, sondern um eine Kur mit den homöopathischen Globuli «Chocolate C30».

Die wiederum wirklich gegen einen starken Süßhunger helfen. Womit sie mir helfen, denn ich bin gar nicht so wild auf Schoko und Kollegen, sondern habe seit der Schilddrüsenunterfunktion sehr oft leider einen absolut hohen Zuckerungsbedarf, ganz oft direkt nach einer - würzigen - Mahlzeit. Das hasse ich, denn Hunger habe ich dann ganz sicherlich nicht und mit Genuss hat es wenig zu tun, wenn man dann unruhig wird ohne die Zuführung von Süß-Stoff. Es nervt. Es nervt sogar genug, um sich «Chocolate» in der Potzenz C30 zu besorgen, und siehe an, die wirken so prompt, als hätte jemand einen Wasserhahn zugedreht. Cool.

Trotzdem werde ich keine Kur damit machen und mich auch nicht in einen Nager verwandeln wie besagte Dame :-) denn offensichtlich hält die Wirkung von zwei eingenommenen winzigen Kügelchen mindestens zwei Tage vor, und was Schlimmeres als in einem BigMäck Menü oder so wird schon auch nicht drin sein. Sag ich mal so.

Ich interessiere mich für eine Alternative zu herkömmlichen Medikamenten, und zwar nicht erst seit der gut anschlagenden Nahrungsmittelergänzung. Aber deswegen muss ich mich nicht als Spinnerin bezeichnen lassen, brauche keine Sektenbeauftragten und auch niemanden, der seine chronische Übellaunigkeit an mir auslässt. Die Aufregung ist an mich verschwendet, ich bin nur neugierig, ja meinetwegen auch aufgeschlossen harmlosen Experimenten gegenüber. Würde ich rauchen, so könnte ich meinem Körper in einer Woche mehr Schaden zufügen als mit allen homöopathischen Mittelchen zusammen genommen, an denen ich jemals genippt habe :-)

# 09. Juli 2002 um 12:54 PM
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