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Donnerstag, 05. Juli 2001

Ohne nachzudenken steige ich aus dem Bett ...


Ohne nachzudenken steige ich aus dem Bett und auf beide Füsse. Der Schmerz zerreisst mich völlig ohne jede Vorwarnung, ein Riese zerdrückt meinen Fuss, mein Bein in seiner Hand und ich bin so überrascht, dass ich schreie. Ich werde stürzen und dann bis Sonntag hier liegen, denn Oliver ist unterwegs und sein Handy hat keinen Empfang und das Telefon liegt ausser Reichweite und in meinem Kopf läuft ein Film ab und ich liege wieder eisgekühlt und wimmernd auf den Fliesen in einem Wohnzimmer ohne Möbel und versuche zum Telefon zu kriechen, das beim Sturz in tausend Teile zerbrochen ist. Aber vielleicht kann ich es wieder zusammenstecken, wenn ich bis dahin komme. Ein Tag geht, eine Nacht läuft ab und dann, irgendwann am nächsten Tag werde ich es vielleicht schaffen aufzustehen, aber vielleicht diesmal in der Wiederholung nicht ... und ich stelle fest, dass ich schreie und schreie, während der Schmerz mir die Knochen zusammenschiebt und schaffe es irgendwie aufzuhören mit dem Schreien und mich festzuhalten und mich auf den Stuhl zu zerren und da sitze ich nun und lausche dem Abklingen des Schmerzes in meinem Bein. Die Nachbarn auf dem Nebenhausbalkon unterhalten sich tuschelnd, nein, sie werden nicht nachsehen, ob ich ruhig bin weil alles in Ordnung ist oder weil es mich erwischt hat. Auf eins kann man sich schliesslich verlassen: Wenn ich tot bin, fange ich bei dem Wetter spätestens morgen nachmittag an zu stinken.

Der Schrei hallt in meinem Kopf noch nach und ich versuche mich daran zu erinnern, wie es war, alleine zu liegen und nicht gefunden zu werden. In 1997, als ich hier einzog. Ohne Geld für Möbel, alleine, krank, auf den noch ungewohnten Fliesen gerannt und schwer weggerutscht. Am Tag danach rief Martin mich an und als er mitbekam, dass ich mit einer beginnenden Lungenentzündung herumlag und nicht mal Nudeln im Haus hatte, kam er und brachte mir einen riesigen Karton Delikatessen. Aber ich war Jahre vorher schon einmal gestürzt bzw von einem Skater angerempelt worden, in einer vereisten Fussgängerunterführung, und hatte dort Stunden gelegen - die Leute eilten hastig an mir vorbei, voller Furcht, ich könnte nur so ein Stück Menschendreck mit Drogenproblemen sein (nicht meine Meinung, sondern meine Interpretation des allgemeinen Verhaltens). Nicht hinsehen, dann verschwindet es. Ein Rollstuhlfahrer half mir, oder war es eine kleine türkische Dame oder waren sie es gemeinsam? Ich sehe noch ihre Gesichter und wie sie behutsam die blutigen Fetzen meiner Jeans von den Knien lösten, wo sie verkrustet waren.

Stürzen und nicht gefunden werden ist eine ganz elementare Angst. Wir werden alle alleine sein, wenn wir sterben. Aber für mich ist es einfach noch viel, viel zu früh. Und so werde ich wieder schreien, wenn der Schmerz mich unerwartet überfällt und mich vielleicht sogar darüber freuen, wenn jemand sich beschwert darüber. Denn nicht bemerkt zu werden ist eigentlich das Schlimmste für einen Menschen in Not. Auch wenn die vielleicht nur 3 Minuten dauert wie gerade.

# 05. Juli 2001 um 10:00 PM
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Mittwoch, 04. Juli 2001

Nach langer Zeit mal wieder: Guantanamera als ...


Nach langer Zeit mal wieder: Guantanamera als Wartemusik. Früher, in meiner holden Jugend so vor drei Jahren, da war das Standard. In Olivers damaliger Firma sowieso. Nun sitze ich hier und werde ständig verlängert. Nanana Guantanamera ...guajira Guantanamera .... nananaaaa Guantanameeeeraaaa .... leider ist es nur eine dieser Instrumentalversionen, denen man die Lustlosigkeit anmerkt, tagein und tagaus dasselbe Stück in einer kleinen Telefonanlage spielen zu müssen, erdrückt von Kabeln und ungeduldigen Geräuschen der wartenden Anrufer. Erst habe ich mitgesummt, dann mitgesungen, dann getanzt und nun tippe ich im Takt. Nanana Guantanamera, guajira Guantanamera .. und immer wenn es schön wird und von kristallgrünen Versen und weißen Rosen handeln würde, dann macht es Klick und ich muss von vorne anfangen, nanana Guantanameeeeeraaaaaa.

“Guten Tag, ich hätte da mal eine Frage zu Ihrem Bilderservice. Der Bedienung auf Ihrer Homepage kann ich nicht entnehmen, ob man auch per Rechnung zahlen kann.”—“Da müssen Sie halt bestellen, dann sehn se das ja. Ich kann Ihnen da jetzt nicht helfen und ich weiss auch nicht was das soll und überhaupt haben wir ja dafür Internet.”—“Ähm ... aber ich möchte hier nur wissen, welche Zahlungsmöglichkeiten es gibt. Ich schreibe einen Testbericht über Bilderdienste.”—“Toller Testbericht, ohne eine Bestellung.”—“Eigentlich teste ich die Kundenfreundlichkeit der Hotline.” Zawumm. Kleine weiße Lügen segeln mit freundlich wedelndem Gefieder malerisch an mir vorbei und ich finde es 20 Sekunden lang schön, wie die bärbeißige Dame sich in Qualen windet und verabschiede mich dann ganz lieb. Nanana Guantanameeeeeraaaaa .... Yes Ma’am, customer satisfaction has a million different aspects. Hab mich lange genug mit Auswertungen derselben herumgeschlagen, beruflich.

Soeben kam eine Katze an mir vorbei und warf mir einen verächtlichen Blick zu. Ich singe trotzdem weiter, aber ich gebe zu, das Vergnügen ist getrübt. Pah.

# 04. Juli 2001 um 10:00 PM
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Dienstag, 03. Juli 2001

Ich bin unglücklich. Wirklich. Da rufe ich ...


Ich bin unglücklich. Wirklich. Da rufe ich eine Heilpraktikerin an, die sich mit Stoffwechselstörungen beschäftigt und sie fragt mich im zweiten Satz nach dem Sternzeichen. Was soll man da sagen ausser “Entschuldigen Sie bitte, bei mir hat es an der Tür geklingelt, eventuell!!! melde ich mich morgen wieder.” Oh mann :-(

Natürlich meine ich “och mensch”. Mich würde langsam mal interessieren, was das weibliche Gegenstück zu schwanzgesteuert ist: Klitoralgelenkt? Oder muss man dann das Klischee umdrehen und ein Kopfbild einer berechnenden Haushaltshilfe erschaffen? Muss man überhaupt irgendwas?

Die Suche nach einer Heilpraktikerin scheitert eindeutig an mir selbst. Ich will im Zusammenhang mit meiner Gesundheit weder von Fremden angefasst noch mit Geistheilung belästigt werden. Mein Sternzeichen arbeitet nicht mit meiner Schilddrüse zusammen und mein Aszendent ist Waschbär, da helfen auch Bachblüten nicht - zumindest nicht telefonisch, man sollte sich schon wenigstens sehen, bevor man diagnostiziert. Als chinesisches Feuerpferd möchte ich nichts visualisieren müssen oder ein Seminar belegen, wenn ich eigentlich nur jemanden suche, der sich über die Schulmedizin hinausbewegt. Aber bitte nicht gleich bis ins Reich der Geister und Legenden. Mein Verstand sagt mir, dass es Zeit wird - mein Instinkt wehrt sich gegen die Karawane aus durchgeknallten Spinnern und fürchtet, auch so einen oder so eine zu erwischen.

Es fängt schon damit an, wenn mich jemand angrabbelt, den ich kaum kenne. Und das ist mir halt mit Medizinpeople schon öfters passiert: Da wird mein Arm gezogen oder berührt, eine Hand aufs Knie gelegt, jemand geht um den Stuhl herum und legt mir einen Arm um die Schulter, alles immer schön mit Nachdruck. Fass mich nicht an, ich beisse. Wenn ich mich dann gelassen ausser Reichweite begebe, ernte ich verblüffte Blicke. Nach allem, was ich so beobachten kann, wird so eine Annäherung von den meisten Leuten (Frauen? passiert das eigentlich auch Männern?) irgendwie und höflich ertragen. Überstanden. Hinter sich gebracht. Man will ja was von dem anderen (ihn bezahlen, seine Kundin sein, zum Beispiel ...) und da eckt man ja nicht an. Besser noch, man macht sich klein und bettelt würdelos um das, was man haben möchte: “Herr Schutzmann, ehrlich, sonst parke ich doch nie da und ich musste doch mein kleines krankes Kind zum Notarzt bringen!” (Stilmittel ausreichend bekannt.)

Das ist etwas, das ich bei diesen Frauen nicht verstehe. Weibchenhaftes Augengeklimpere und ein dämlicher Schmollmund, schön süsses Getue zwecks Durchsetzung des eigenen Willens und andere primitive Riten der gesellschaftlichen Unterwerfung und später auch noch damit angeben, wie schön sie doch den doofen Mann um den Finger gewickelt haben. Blärgh. Eigentlich ist es wenig erstaunlich, dass jemand, der auf die Art und Weise kommunizieren muss, sich nicht gegen Tatscherei wehrt.

Und es auch bei anderen Frauen nicht wissen will. In einem Angestelltenjob, aber schon vor ewigen Jahren, da kam einer der älteren Abteilungsleiter immer und patschte mich an. Auf die Schultern, an die Wange, aufs Bein. Ich bin noch nie in meinem Leben so oft aufgestanden, weil mich urplötzlich der Drang nach einer gekachelten Umgebung bekam, ansonsten ignorierte ich ihn, so gut ich konnte. Die Kollegin mir gegenüber hatte die letzten 28 Jahre damit verbracht, abwechselnden Männern nachzulaufen und aus vollen Kräften mit ihnen unglücklich zu sein. Den Rest ihrer Freizeit verbrachte die herzensgute Frau mit der Jagd nach Schuhen, Fingernägeldeko und den Besuchen im Fitnessstudio. Als ich das erste Mal andeutete, Herr X würde mir zu nahe kommen, erntete ich ein völlig perplexes “Aber NIEMALS, der ist doch nur nett! Wie kannst du das nur sagen! Ach was, das bildest du dir ein!”

So schwieg ich stumm, denn ausser dieser Frau kannte ich da niemanden, ich war neu und er ein anerkannter leitender Angestellter. Frau Y bekam wöchentlich zu zwei Terminen den Firmenwagen der Abteilung, um einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Wegen Scheidung Nummer 3 und weil sie kein Geld hatte für ein eigenes Auto. Pünktlich nach Verschwinden des Firmenwagens von seinem angestammten Parkplatz erschien Herr X in meinem Büro und laberte mich dicht. Inhaltlich in etwa “ach, wenn ich Ihre wallenden Haare so sehe, wie schön das wohl ohne Bluse aussehen würde blafasel blasülz.”

Seitdem beschäftigt mich auch die quälende Frage, ob es planetenweit wohl irgendein Weibchen gibt, das mit so einer Masche zu interessieren ist. Und wenn nicht, wieso wird sie dann so oft genutzt?

Es kam, wie es kommen musste: Herr X versuchte dann irgendwann selbst mal nachzusehen, wie meine wunderbaren Schultern und die wallende Mähne wohl ohne Bluse aussehen würden. Ich sah ihn an und schrie. Einfach so. Waaaaaaaa! Es klang garantiert nicht hilflos, aber schön laut. Der Kollege aus dem Nebenzimmer kam angerast und ich zeigte mit dem Finger in die Ecke und sagte “Eine Spinne!” Herr X stand kreidebleich. Muss Arachnophobie gewesen sein. Die beiden Herren suchten alles nach der Spinne ab. Ich arbeitete weiter.

Die Kollegin kam zurück und ich erzählte ihr, was passiert war. “Aber das war nicht so, NIEMALS, der ist doch nur nett! Wie kannst du das nur sagen! Ach was, das bildest du dir ein!” Nun gut. Ich habe angenommen, das Thema sei sowieso erledigt. Zwei Tage später kam Herr X und begann von Blusen und Haaren zu schwafeln und meine Haare von meinen Schultern zu schieben und nach meinem Blusenknopf zu greifen und ich begriff, dass mir das niemand glauben würde, weil ich ein großes starkes Mädchen bin und nicht so ein auf dauerniedlich getrimmtes Baby-Face mit trainierter Piepsstimme und ich stand auf und verpasste Herrn X einen Kinnhaken, dass es schepperte und dann war’s gut.

Wie ich hörte, hat der arme Mann sich am selben Tag noch ganz furchtbar an einer Schrankkante gestossen. Und mich packt keiner mehr an, der keinen guten Grund dafür hat, dafür sorge ich dann wohl.
;-)

(Das Einschneidende an dieser Erfahrung war aber nicht der schmierige Typ, sondern dass man mir wiederholt nicht geglaubt hat und es auf eine widerliche Art herunterspielte, was passierte.)

# 03. Juli 2001 um 10:00 PM
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Montag, 02. Juli 2001

Es kann doch nicht schon wieder der ...


Es kann doch nicht schon wieder der 3. Juli sein, das ist doch ein Scherz?! Der Tag gestern wurde vom Fertigstellen eines Artikels über Weblogs einfach so weggeschlürft. Irgendwann um kurz vor 9 Uhr setzte ich noch den Kaffee auf die Miniheizplatte, um 18 Uhr kam Oliver und ich kippte den Rest weg. Die Zeit dazwischen muss voller Mails und Anrufe gewesen sein, aber ich erinnere mich nicht daran. Erscheinen wird der Text (Print natürlich) in der Internet Intern, wenn mich nicht alles täuscht im August. Ich sag dann sowieso Bescheid :-)

Als ich den Screenshot vom Schockwellenreiter nehmen wollte, tanzte mir das popowischende Männlein vor der Nase herum und obwohl der virtuelle Reiter sonst so schnell updatet wie ich blinzele ... blieb es dabei. Stun-den-lang. Nichts gegen kleine popowischende Männchen, aber damit wird den sonstigen Inhalten des Schockwellenreiters irgendwie ein bisschen Unrecht getan. Ich wartete also brav. Nix Update, immer Popowisch. Schliesslich fragte ich höflich nach *g* aber ... nun, lasst Euch halt überraschen.

“Nineteen year old cheerleader here” ist auch eine nette Headline für ungelesen gelöschten SPAM. Ja wie alt sollen die Trullertanten denn sonst sein? “thirtyeight year old cheerleader”, da hätte man doch schon eher mal geklickt. Nicht was Ihr jetzt wieder denkt, die Bumsbilderbereiche des Internet sind für mich sexfreie Zonen, da finde ich ein Kochbuch mit entsprechenden Abbildungen erotischer. Nicht was Ihr jetzt wieder denkt, ich denke nicht die ganze Zeit ans Essen. Nicht was Ihr jetzt wieder denkt, ich habe keine Eßstörung, aber wenn schon kochen, dann mit Hingabe und Sinnlichkeit. Nicht was Ihr schon wieder denkt, ich denke nicht nur an Sex. Oft und gerne, aber nicht immer. Egal was Ihr jetzt denkt, schickt mir bitte keine Mail dazu, sonst wird das Eingangskörbchen nie mehr leer.

# 02. Juli 2001 um 10:00 PM
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Sonntag, 01. Juli 2001

Barrierefreiheit-Tauglichkeitstest.


Barrierefreiheit-Tauglichkeitstest. Gut für einen ersten Eindruck, was an der eigenen Seite verbessert werden kann. So arg ist es dann doch nicht mit dem allgemein zugänglichen Webdesign, ich habe zwei sehr interessante Interviews mit blinden Internetprofis geführt, die unterschiedliche Systeme bevorzugen. Mir war schon immer unbehaglich bei diesem “Text-Only” Zwang und kompromisslosem Bobby-Fanatismus. Beide Interviews haben mir bestätigt, dass ich damit richtig lag. Habe um Erlaubnis gebeten, den Artikel später online stellen zu dürfen (mach ich sonst nicht, wäre etwas viel).

Teste gerade Online-Fotodienste und hier liegt alles voller großer und sehr großer Bilder vom Garten. Wenn ich die dann nicht mehr brauche, schenke ich sie der 93jährigen Dame aus dem dritten Stock, die mit Erbarmungslosigkeit an jedem Tag um Punkt 8 Uhr rasenmäht, an dem ich dringend mal ausschlafen müsste. Gerne genommen wird auch immer ein Vroooom um Punkt 15 Uhr an Tagen, wo ich nachmittags geschlafen (und vorher nachts gearbeitet) habe. Ein chaotischer Lebensrhythmus rächt sich immer, wenn auch manchmal anders als man denkt.

Natürlich arbeite ich tagsüber, sie mäht aber auch nicht jeden Tag den Rasen. Aber wenn, dann erwischt sie mich. Ebenso hat jemand zwei Gärten weiter ein frisches Baby, wie jedes Jahr jemand in Hörweite und ausser Sichtweite ein Baby hat in dieser Gegend voller Gärten. Gestern nachmittag habe ich gehört, wie es so vor sich hinbrabbelte. Klang eigentlich ganz zufrieden. Der dazugehörige Papa muss aber denken, Babys sind geräuschlos - wenn sie nicht gerade vor Hunger schreien. Das hörte sich so an: Baby macht “grrrlgguaagaadaaddaaa :-) grlgaddaddaa” und der Vater fragt verzweifelt “Was hat er denn nur, Hunger kann es doch jetzt nicht schon wieder sein”. Kicher. Wenn der wüsste, was auf ihn zukommt, wenn auch dieses Balg von seiner Mama mit einem Klavierlehrer versorgt wird. Sicherlich wird Familie X dann so weit sein, dass sie die Lärmkiste loswerden wollen, oder bin ich hier nachbarschaftsweit die einzige, die jene Heavy Metal Version von La danse de Puck von Debussy nicht mehr erträgt?!

# 01. Juli 2001 um 10:00 PM
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