Moving-Target.de

Dies ist ein privates Blog und dies istdie vermaledeite Datenschutzerklärung.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

powered by ExpressionEngine








Dienstag, 19. Juni 2001

Eigentlich ist es ein Geschenk. Der Tag ...

Eigentlich ist es ein Geschenk. Der Tag fing furchtbar an - gestern nacht ein unverschämter ehemaliger Bekannter, dann diese doofe Mail, viel zuviel Arbeit und ein Kunde verabschiedete sich in den Jordan ... von den Schmerzen in den Füssen und den genervten Nerven ganz zu schweigen.

Dann mein leises Lachen beim Lesen eines öffentlichen Seitenhiebs und parallel die Gewissheit, dass ich ja doch etwas verdammt richtig machen muss. Nun geht’s mir wieder gut und ich fange den Tag einfach noch mal an.

# 19. Juni 2001 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Montag, 18. Juni 2001

Momenteinmal


Momenteinmal: Harriet the Spy war MEIN Lieblingsbuch! Und das, genau das fehlte noch: Wieder so einer, der anderen vorschreibt, was sie zu lesen gehabt haben sollten. Zuviel Zeit und nicht genug Sex, hm, Marcel?!

Vernichtend: “Die Internet-Expertin Carola Heine ....” Gleich werde ich anfangen zu weinen. Hab ich drum gebeten, als Expertin irgendwas beschimpft zu werden? Hab ich das?? Wie soll man jemals rausfinden, was man werden will, wenn alle dauernd mit Schubladen knallen? Boah. Ich mache jetzt erst mal einen Fragebogen durch. Fragebogen sind nämlich ganz doll in Mode, und das schon seit zweihundertzwölf Jahren. Sie sind alle irgendwie lahm, alle irgendwie ähnlich und selten besonders dolle und nur die Gesamtheit aller Antworten ergibt überhaupt was Lesenswertes. Aber bitte. Fünfzehn Fragen, fünfzehn Antworten.



  1. Was hat Ihrer Meinung nach Ihre Heterosexualität verursacht?
    • I am what I am and what I am needs no excuses.

  2. Wann wurden Sie sich zum ersten Mal darüber klar, daß Sie heterosexuell sind?
    • Ich hatte daran nie Zweifel. Also muss es gewesen sein, als ich bemerkte, dass es Jungs und Mädchen gibt.


  3. Ist es möglich, daß es sich dabei nur um eine Phase handelt, die sie überwinden werden?
    • Theoretisch ist nichts unmöglich, aber praktisch spricht rein gar nichts dafür. Nö, ich halte es nicht für möglich, dass es sich nur um eine Phase handelt. Ich habe mich damit abgefunden, sozusagen ;-)

  4. Ist es möglich, daß Ihre Heterosexualität durch eine neurotische Angst vor anderen Menschen des gleichen Geschlechtes verursacht wird?
    • Nein. Das hätte ich ja wohl gemerkt.

  5. Wenn Sie niemals mit einer Person gleichen Geschlechtes geschlafen haben, ist es möglich, daß alles, was Ihnen fehlt, ein guter schwuler oder lesbischer PartnerIn ist?
    • Ich kann die Frage in dieser Formulierung nicht beantworten.

  6. Wem haben Sie von Ihren heterosexuellen Tendenzen erzählt? Wie haben diese reagiert?
    • Allen. Sie haben es mit Fassung getragen und mir immer das Gefühl gegeben, mich trotzdem zu respektieren.

  7. Warum fühlen sich Heteros immer veranlaßt, andere zu ihrem Lebensstil zu bekehren?
    • Pauschale Aussage. Mich interessiert es nicht, welchen “Lebensstil” jemand anderes pflegt. Aber ich kann antworten: Viele Heteros werden sicherlich durch alles verunsichert, das sie nicht kennen und würden sich mit einer Zwangsintegration komfortabler fühlen.

  8. Warum bestehen Sie immer wieder darauf, Ihre Heterosexualität herauszukehren? Können Sie nicht einfach so sein, es aber verschweigen?
    • Moment mal - ich verschweige es doch! :-) Es sei denn, ich werde angebaggert. Dann ist es wohl nur fair, Stellung zu beziehen. Ich meine natürlich: Sich selbst sauber zuzuordnen.


  9. Möchten Sie, daß Ihre Kinder heterosexuell werden, wenn man die Probleme, die auf sie zukommen, bedenkt?
    • Meine Kinder, Katzen und Nachbarn dürfen sein, was immer sie sind. Ich habe sie trotzdem lieb.

  10. Ein überproportionaler Anteil des Kindesmißbrauchs Schuldiger ist heterosexuell. Halten Sie es für sicher, Ihre Kinder heterosexuellen Lehrern auszusetzen?
    • Interessanter Punkt. Wenn ich Kinder hätte, würde ich sie ab jetzt vermutlich zuhause einsperren. All diese Heteros auf den Strassen ... in grauen Anzügen, Hausfrauenlook, Jogginganzügen. Und die ausschweifenden Nachbarschaftsfeste mit all diesem Kartoffelsalat und den Grillwürstchen erst! Grauenhaft.

  11. Selbst angesichts all der sozialen Unterstützung, die Heirat findet, wächst die Scheidungsrate immer weiter an. Warum gibt es so wenige stabile, heterosexuelle Partnerschaften?
    • Vermutlich denken die Leute immer, sie müssten parallel auf der gleichgeschlechtlichen Ebene herumexperimentieren, nur weil ihnen langweilig ist. Langfristig ist aber nun mal Monogamie die stabilste Partnerschaftsform.

  12. Warum legen Heterosexuelle soviel Wert auf Sex?
    • Weil er Spaß macht.

  13. Wenn man die Überbevölkerung der Erde bedenkt, wie könnte die menschliche Rasse
              überleben, wenn jeder so wie Sie hetero wäre?

    • Genau wie ich? Schwerlich könnte sie überleben. Ich neige nicht zu hektischer Fortpflanzung.

  14. Könnten Sie einer heterosexuellen TherapeutIn vertrauen, objektiv zu sein? Müßten Sie
              nicht befürchten, daß jene Sie in Richtung ihrer eigenen Vorlieben beeinflussen würde?

    • Weder einer heterosexuellen noch einer homosexuellen Therapieperson kann man vertrauen, wenn diese ihre Position dermassen missbraucht. Das hat mit der sexuellen Ausrichtung gar nichts zu tun.

  15. Wie können Sie eine ganzheitliche, in sich ruhende Person werden, wenn Sie sich ganz
              auf zwanghafte, ausschließliche Heterosexualität beschränken, und Ihr natürliches,
              gesundes homosexuelles Potential nicht ausleben und entwickeln?

    • Und wie können Sie wissen, dass Sie es nicht tierisch geil finden würden, mit der Fresse voran von der nächsten Brücke zu platschen? Wo doch andere auch schon gesprungen sind - mit und ohne Seil? Nenee ernsthaft, nichts gegen das Ausleben von Potenzial. Aber man kann’s auch nicht krampfhaft herbeireden, wenn es nicht da ist. Ehrlich.

(Quelle)

So. Genug gealbert, zurück an die Arbeit.

# 18. Juni 2001 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Sonntag, 17. Juni 2001

Huch :-) Ist das ein komisches Gefühl, ...

Huch :-) Ist das ein komisches Gefühl, völlig unvermutet den eigenen Namen irgendwo zu sehen. Doch. Ehrlich.

Jedenfalls ist mir das deutlich lieber als die Umsatzsteuerzahlung für das erste Quartal. Wieso kommt die eigentlich erst jetzt? (Und wieso kommt sie eigentlich überhaupt *grummel*). Aber wenn, dann kommt sie selbstverständlich an einem Montag. Hier ist ein Berg Zeugs, den ich abarbeiten müsste und mir ist immer noch ein wenig elend. Denn: Wenn mir elend ist, hat das körperliche Ursachen, der Rest sitzt sauber auf der Schiene. Macht aber am Ende eines langen kaputten Tages dann auch keinen so verdammt großen Unterschied mehr. Bis es endlich vorbei ist. Dann muss man aufarbeiten und Arbeit nachholen und so ein Brief vom Steuerberater ist Ekstase pur. Blärgh.

Ebay ist auch gegen mich, die haben jetzt bei einer viel zu hohen Anzahl von Artikeln so einen “Kauf jetzt und warte nicht” Button eingebaut. Sollte man also rein theoretisch ein bisschen zu Powershopping neigen und Online-Auktionen sowieso eher wie einen Feldzug gegen das Böse angehen (*Zwawooosh, du bist mein, mein, mein - da steigere, wer wolle!), dann kann das schon mal übel enden. Sogar dann, wenn man ausschliesslich nach Neuware popelt und nur mal ein paar Schlappen haben wollte. Zuerst.

Aber Schuhe kaufen, ach was, wenigstens das ist kein Problem. Die Auswahl ist plötzlich sozusagen gigantisch. Seit traditionelle Frauenschuhe für Jungs OK sind, hat man auch gar kein Problem mehr mit Schuhen in “Übergrößen”. Was heißt hier Übergröße, ich bin weit über einen Meter achtzig groß und mit Schuhgröße 41 lebte ich eigentlich nicht auf besonders großen Füssen, im Gegenteil, sie sind oft etwas zu klein gewesen und knickten weg. Schuhe kaufen war einfach: Ab in den Laden, das kleine versteckte Eckregal mit den fünf angestaubten Damenpaaren “40/41” suchen und das einzige Paar nehmen, das einigermassen passte. Turnschuhe lassen wir mal aussen vor.

In den frühen 90ern des vergangenen Jahrtausends, denn so uralt bin ich, wurde es dann langsam besser. Das eingestaubte Eckregal wanderte neben die Turnschuhe, die Auswahl wuchs auf 41/42 und Mutantenschuhe auf der Ecke hiessen nun “43” und waren meistens beige und sahen bedenklich wie Gesundheitsschuhe aus. Kein Problem, es gab nun immerhin 12 bis 18 verschiedene Paare in 41 und davon konnte man meistens zwei sogar tragen. Die kaufte ich dann auch. Jedes Mal. Denn zufälliges Wiederkommen war stets unwahrscheinlich und Schuhe kaufen nicht wirklich spassig.

In der Morgendämmerung des Milleniums mutieren Teenager zu Beinwäldern und die Treter gehen in der Größe gleich mit. Nun fehlte bei Schuhgröße 41 schon jede Herausforderung und es war keine Kunst, die Schuhschränkchen damit zu füllen. Ich würde nie wagen zu behaupten, dass es ausserhalb von London oder Roma einfach ist, schönes Schuhwerk zu bekommen, aber Düsseldorf ist schon ganz gut. Über Schuhe habe ich nicht mehr nachdenken müssen.

Jetzt bin ich ein Nümmerchen gewachsen und stelle fest: Aha, aha - eigentlich auch kein Problem. Alles da in 42. Und in 43. Und 44. Und 45. Und größer. Wie gesagt: Seit die Jungs Frauenschuhe tragen ...

Sollte mich das nun empören, dass mindestens zwei Dutzend Frauen, die ich kenne, jetzt endlich größere Damenschuhe kriegen, nur weil Männer sich in affigen Schuhen rumtreiben wollen und deswegen diesen zu lange verschlossenen Markt eröffnet haben??? Neinein. Nicht an einem Montag. Dafür habe ich nun echt keine Zeit. Die Hauptsache ist ja, dass ich nunmehr mühelos Schuhe in jeder erdenklichen Größe kriegen kann.

Und dass diese größeren Schuhe fast durchgehend High Heels sind und ich dann ungefähr 2 Meter fünf groß bin, soll mich das etwa aufhalten?????

# 17. Juni 2001 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Samstag, 16. Juni 2001

Mir geht es gut, mir geht es ...

Mir geht es gut, mir geht es gut, mir geht es gut! Danke für liebe Mails, charmante Missverständnisse und aufmunternde Worte. Der Mond mit seinen Phasen ist nicht sonderlich hilfreich. Ebenso finde ich es frustrierend, dass ich nach einem ganz normalen Stadtgang tagelang Schmerzen habe. Muss mich daran gewöhnen, dass diese “eigentlich sind die ja für deine Größe zu klein” Füsse jetzt wirklich eine Nummer größer sind und dass es wahrhaft weise wäre, wenn ich diese fünf Dutzend Schuhe entsorge und neu beginne. Auf großem Fusse lebend. Sozusagen. (Natürlich habe ich in der Stadt passende Schuhe angehabt! Aber ansonsten bin ich seit einem Jahr fast durchgehend barfuss unterwegs *g*)

Ist es ein Diary? Ist es ein Weblog? Ist es eine Homepage? Nein - es ist die beste Olive der Welt!
[OPL] is back online ;-)

# 16. Juni 2001 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Donnerstag, 14. Juni 2001

OK. Danke fürs Kommen. Nun hau wieder ...

OK. Danke fürs Kommen. Nun hau wieder ab. Ja du. Wer sonst? Du liest hier doch wohl alleine? Na also. Nimm’s nicht persönlich, denn das ist es nicht. Bitte surf doch heute mal andere virtuelle Orte an. Ich spreche jetzt keine Empfehlungen aus, aber hier ist eine Liste. Nun geh. Wenn dir Webtagebücher und -logs nicht liegen, dann sieh dir die noch nicht renovierte Klapse an. Aber verschwinde. Warum? Weil ich die ganzen Fragen der Leser hier heute satt habe, zum Beispiel.

Weil es schöner war, hier zu schreiben, als es durchschnittlich 30 bis 70 Besucher am Tag waren und nicht 230 bis 270. Weil Freitag ist und man an Freitagen was Besseres zu tun haben sollte. Weil mir ein Freund letzte Woche gesagt hat “wir haben uns zwar seit Wochen nicht gesprochen, aber dank des Tagebuchs weiß ich ja, wie es dir geht”. (Aha. Und wie geht es mir?) Weil das bewegliche Ziel heute mal Streck- und Dehnübungen macht. Ich laufe dir nicht fort, aber ich gehe jetzt weg. Weil du es nicht getan hast und einer muss hier heute mal ne Pause machen. Tschüs.

# 14. Juni 2001 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Seite 4 von 8 Seiten insgesamt. « Erste  <  2 3 4 5 6 >  Letzte »