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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Samstag, 30. Juni 2001

58,5 Prozent könnten sich vorstellen, eine Borg-Drohne ...


58,5 Prozent könnten sich vorstellen, eine Borg-Drohne zu sein. Dabei hatte ich immer den Eindruck, dass mindestens 80 Prozent aller Menschen zum Mitläufertum neigen. Angenehm, sich so zu irren. Ach was, ich irre mich nicht. In der Masse schwimmt es sich angenehmer, zustimmende Freunde haben ist feiner als ein eigener Kopf. Jeder Mensch ist etwas besonderes, aber zu oft sind sie alle gleich. Online kann man da noch am besten ausweichen, Gedanken nach Australien oder Frankreich senden, wo sie kompatibler ankommen als eine Stadt weiter ;-)

Ach. Langsam und schrittweise werde ich ziemlich kleinlaut beim Schreiben eines Artikels über barrierefreies Webdesign. Am besten schmeisse ich alle meine Webseiten weg, für eine Rundum-Überarbeitung habe ich keine Zeit. Meine Inhalte sind ja nun nicht gerade lebenswichtig, aber prinzipiell sollte man (ich) natürlich auch umsetzen, wenn man es schon kann. Können sollte man auch, klar. Seufz

Thema TV-Duell: Das Video ist immer noch abrufbar (für alle die vielen, die nun bedauern, es verpasst zu haben), und zwar hier und hier. Verona will angeblich einen Rückkampf. Da hat sie sich ja instinktiv richtig einsortiert.

Sollte es mir zu denken geben, wenn ich von einer Redaktion, mit der ich fein brav unter dem Namen “Carola Heine” zusammenarbeite, einen Draft bekomme, auf dem steht: “Konzept für Melody”? Sollte es das?? Nun geht mal alle schön fein weg hier und sucht euch was anderes zum Lesen, wenn ich zufällig mit euch arbeite. Außer Petra natürlich.

# 30. Juni 2001 um 10:00 PM
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Freitag, 29. Juni 2001

Gestern war ja ganz schön spannend, hat ...


Gestern war ja ganz schön spannend, hat Spass gemacht! So verdankt man sogar Verona Feldbusch feministische Diskussionen, ohne Schwarzers Unterstützung wäre da nicht viel draus geworden. Muss ich das jetzt alles verlinksen, ach nein, das findet Ihr schon, und ich hab gerade so wenig Zeit. Merke: Wer die Nachmittage vertrödelt, hat auch schon mal Nachtschicht. Aber das macht nichts, denn ich arbeite an einem spannenden Artikel und habe Energy und glühende Wangen und ein klasse Thema. Und wer die Nachmittage vertrödelt, hat eben Nachtschicht.

Der Sommer brummt. Der neue Briefträger hat eine Nachnahme in Briefmarken angenommen! Nett ist der, der meckert auch nicht bei vielen Paketen, wenn ich einen Softwaretest oder so mache. Der Garten ist voll von Blumen, mein Haus ist wie immer wonderbra kühl. Die Katzen sind zärtlich, ich liebe die Sonne und meine winzige Heizplatte für den Milchkaffee. “Kaisers.de” riefen mich an, um mir zu sagen, dass sie keinen Lebensmitteleinkauf online mehr hätten und ich war stundenlang annähernd verwirrt, weil die Dame sich so ... freundlich ausdrückte. “Kaisers hier.” Drohend. “Haben Sie mal bei uns bestellt? Haben Sie doch. Online.” Ich gestehe und erkläre ängstlich, dass das schon lange her ist. “Das geht jetzt nicht mehr.” Na sowas. Und warum? “Das Internet ist weg.” Entsetzter Blick auf einen beliebigen PC (meins ist noch da) und dann die Erklärung “Die Zentrale mit dem Internet wurde geschlossen und jetzt ist es weg und Sie kriegen auch keinen Katalog mehr. Aber ich rufe an und informiere Sie und telefonisch bestellen ginge ab jetzt.” Ginge. Soso. Das lassen wir mal lieber. Nachher bringt die den Salat noch persönlich.

Harlequin und Calypso sind zurückgekehrt. Wobei ich zugeben muss, dass ich Harli sehr geärgert habe mit den alten Fotos - und nun hat er Bilder auf der Webseite, auf denen er aussieht wie er aussieht. Muss ich mich jetzt schämen für das Foppen oder kann ich das als Erfolg verbuchen? *g* Flik ist von den Diaristen zu den Bloggern gewechselt, der Spatz ... wo ist Sparrow? :-(

Das Universum dreht sich, wackelt kurz und steht eine Zehntelsekunde still, wenn du merkst: Der Mann, der dir da mailt, ist blind. Wortgewandt, höflich, kompetent, professionell, schnell, präzise, eine wertvolle Informationsquelle. Blind.

# 29. Juni 2001 um 10:00 PM
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Donnerstag, 28. Juni 2001

Mein allererstes Mal: Kerner Show. Normaler Weise ...


Mein allererstes Mal: Kerner Show. Normaler Weise sicher eine Talkshow. Diesmal “Planet Verona meets Universal Alice”. Auf ein Geräusch wie quäkquäkquäkquäk reagiere ich offensichtlich mit spontanen skandinavischen Kampfgesängen - man kann nur hoffen, dass der alte dumm fickt gut Spruch bei Veronalein greift, sonst hat die Arme ja gar nichts vom Leben ausser Geld. Und ich fand die allen Ernstes vorher mal ganz putzig - so wie man Barbie halt als winzigen Teil des Lebens akzeptiert, an dem man höchstpersönlich nichts ändern kann.

Sparkling shining Alice in Television Wonderland hat die “junge” Vroni ganz schön alt aussehen lassen und das völlig ohne besonderen Einsatz. Dabei hätte Miss Real Doll doch nur auf Charme setzen müssen statt auf stumpfes Ziegentum. Nur mal versuchen zu begreifen, dass ihre altgewohnte Formel “fashion = life” in der Welt neben den Fernsehstudios nicht greift. Aber das ging ja anscheinend nicht. Eines war offensichtlich: Die Feldbusch wird eine hässliche alte Frau sein, eines frühen sonnenverbrauchten Tages. Ohne sexy Brain.

Es war nur Kirmes-Fernsehen, aber bitte, ich will mehr davon! Nicht mit dieser, wie heisst sie doch gleich, die mal mit dem Spinat gebloppt hat ... übergebt doch Alice diese Kerner Show und Ihr macht mich glücklich
;-)

P.S. Doch, das ist mein Ernst. Durchaus typisch ist es allerdings, dass gleich mit Wortbrocken wie “Vorschriften machen” und “missionieren” geworfen wird, während es bei zwei Männern immer noch eine engagierte Diskussion wäre. Und typisch ist es auch, dass beim Kampf der Giganten - pardon, Klischees - die “verhasste” Partei schon dafür angegriffen wird, dass sie eine Meinung hat und diese äussert. Während das Thema an sich (Frau in der Gesellschaft, Verkörperung von Zuständen und Verantwortung einer Image-Trägerin, Menschen sind mehr als Kleidung, und und und) einfach schnell mal eben aufgrund von Puppis öffentlicher Verfügbarkeit fallen gelassen wird.
:-)

Macht nen Haken dran, Jungs. Keiner von euch wird Verona jemals in die Horizontale legen, und wenn, dann wäre es sicher langweiliger als ihr denkt. Aber wenn Ihr in den nächsten Tagen oder in eurem ganzen Leben eine oder die eine Frau kennen lernt, die selbstbewusst und deswegen sexy ist und in euch nicht nur den Brötchenbringer sieht - so ist deren Freiheit, eigenständiges Leben und Selbst-Bewusstheit wegen Frauen wie Alice S. und deren Einsatz und Kampfgeist überhaupt erst möglich.

# 28. Juni 2001 um 10:00 PM
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Mittwoch, 27. Juni 2001

(2)Eigentlich, und das denke ich in letzter ...

(2)
Eigentlich, und das denke ich in letzter Zeit öfter, könnte ich die hier verschwendete Energie auch einfach für mich behalten und in ein Buch FÜR MICH (und kein Fachbuch) stecken. Andererseits würde das voraussetzen, dass ich mich hinsetze und ernsthaft damit beschäftige und mir ist gar nicht ernsthaft zumute und auch nicht danach, das Dialogry webzuschliessen. Passwortschützen und alleine schreiben macht nicht viel Sinn, jedenfalls bestimmt nicht online. Offizielle Sommerpausen (oder Abschiede) verstören mich etwas, ich bin mehr von der “Tun oder nicht tun, das ist hier keine Frage” Fraktion. Aber: Wenn hier 20 Stunden nichts steht, kommen gleich 12 Mails, ob ich noch lebe. So wird das nie was. Mails ignoriert man schliesslich nicht einfach (also ich zumindest versuche, so viel Respekt zu haben und nach Möglichkeit immer zu antworten, auch wenn es dauern kann) und dann kann ich auch gleich wieder hier hinein schreiben. Es hat was von einem Hamsterrad. Klar kennt man den Ausgang, aber auf die Bewegung verzichten? Was, wenn man verkündet, nun eine Pause zu machen und zehn Minuten später kommt der Wunsch nach Fingerübungen zurück? Es sollte normal sein, dass hier auch mal drei Tage oder eine Woche nichts steht. Oder länger.* Den ganzen Tag rumloggen, jagen und sammeln und ständig was einwerfen möchte ich nicht. Das ist zwar bei anderen teils sehr unterhaltsam zu lesen, aber ich hab schon genug “lebenswichtige Organe” und muss nicht noch eins aufpropfen. Hach ja.

Wer die besten Früchte ernten will,
muß auf den Baum steigen.
Wem die verbeulten genügen,
der wartet darauf, daß sie herunterfallen.

Sehr weichgespült, wieder mal. Ein Zitat halt. Ich möchte auf den Baum steigen und einen Grafikmenschen ernten, der etwas gestaltet (nein, nicht für mich). Verbeultes kann ich selbst.

Noch nie in meinem erwachsenen Leben hatte ich so viele Geheimnisse wie in diesem Sommer. Fast alle sind sie schön.

* Das war ernst gemeint - sowas muss gehen ;-)

# 27. Juni 2001 um 10:00 PM
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Alle glauben auf einmal, dass der “Dutch ...


Alle glauben auf einmal, dass der “Dutch Webcam Incident” ein Fake ist. (Das war der Zwischenfall, als der 17jährige Ammer vergessen hatte, seine neue Webcam auszuschalten und live online mit seiner Freundin schlief. Ammer hatte vorher ein Design geklaut und daher gab es ein paar Leutchen, die die Gelegenheit und die Webcam Bilder nutzten, ihm eins auszuwischen.) Da ich Ammers verlegene - frische - Kommentare gelesen hatte auf der besagten holländischen Seite und auch die Reaktionen und ReReaktionen ... also, ich halte es nicht für ein Fake. Doch was ich unglaublich lustig finde, ist die Begründung “die haben viel zu viele verschiedenen Stellungen durchexerziert, das MUSS ein Fake sein”. Ohhh mannomann. Das waren doch nicht viele Stellungen! Vorne, oben, von hinten ... im Verlaufe von ungefähr einer halben Stunde! Viele Stellungen, das wäre: Oraler beidseitiger Start mit stufenweisem Übergang in die Missionarsstellung, fliegender Wechsel in die abwechselnde Seitenlage und anschliessend im Wechsel die mongolische Wippe und der Reiter von Kurpfalz, kurze Pause von hinten und dann weiter von oben in den Lotussitz hinein, um den Umweg über den berüchtigten Küchentisch zu machen und schliesslich im Stehen abwechselnd Tango und die Budapester Beinschere hochkant zu vollbringen. Endspurt im Doggy Style. Das sind viele Stellungen. Zumindest, wenn sie im Verlauf von 15 Minuten stattfinden.

Muss man sich Sorgen um die deutsche Sexkultur machen? Ich dachte, dank der Hilfe sämtlicher Privatsender könne inzwischen jeder mit Messer und Gabel essen. Einspruch abgewiesen.
;-)

Kleine Jungs mit Dreck am Kinn lässt man kurzerhand unter einem Waschlappen durchwitschen. Aber was macht man mit kleinen Katern, die sich zuschlabbern? Er starrt mich an, ich starre ihn an. Wage es nicht, sagt der goldene Blick - Männer wäscht man nicht einfach so von oben herab. Auch nicht die kleinen. Ich greife nach seinem Kinn und Nandi klemmt entschlossen eine pinkfarbene Zungenspitze zwischen die Zähne. Nein. Wie soll man erbarmungslos über so einen kleinen rosa Zipfel drübermatschen? Er starrt mich an. Ich starre ihn an. Sein Kinn starrt vor Dreck und nun streckt er mir auch noch die Zunge heraus. Pfffffffhhhh. Heisst das. Die Nase ist sauber, die Augen auch, aber lass mein Kinn in Ruhe. Na gut.

Eine Viertelstunde später sehe ich den kleinen mir zugewandten Rücken wonnevoll erbeben. Warum? Ich höre ein Lied von Olivia und der ganze Nandi seufzt völlig hingegossen .-) Ob er die Stimme erkannt hat? Er atmet schwer und schaut zufrieden. (Die Nase wird davon nicht sauber.)

# 27. Juni 2001 um 10:00 PM
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