Moving-Target.de

Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Montag, 30. April 2001

Manchmal treffe ich auf etwa 21jährige Frauen, ...

Manchmal treffe ich auf etwa 21jährige Frauen, die seit mindestens 7 Jahren mit ihrem ‘Freund’ zusammen sind und deren Leben schon ausgeplant ist und dann fällt es mir schwer, nichts zu sagen von dem, was sogar ich mit erst 34 schon weiss über das Leben und das Sich-weiterentwickeln und dann kann ich einfach nicht beurteilen, ob es schlimmer ist, wenn ich recht habe und die schillernde Sicherheit der Seifenblasen nicht von Dauer ist oder ob es schlimmer ist, dass es Leute gibt, die sich nicht weiterentwickeln und die nicht auseinanderfalten und nicht mehr wollen vom Leben und keine Jäger und Sammler, Eroberer und Forscher und Lehrer sein wollen und dann halte ich den Mund. Was ich sowieso von Anfang an vorhatte, aber die Lawine der Gedankengänge in meinem Kopf ist beachtlich. Zumindest, wenn ich feststelle, dass so ein ... Mädchen allen Ernstes zu denken scheint, dass ihr Leben nunmehr vorgezeichnet ist bis dass der Tod sie scheidet und wahrscheinlich noch danach. Vielleicht gibt es das ja. Es gibt so vieles auf diesem Planeten. Dann gibt es sicher auch ein Instantleben mit einem Instant-Ablauf, sich nicht verändernden Rollen und Einstellungen, ohne innere Löcher und Unsicherheiten, ohne persönliche Weiterentwicklung und ein sich-Öffnen des Horizonts. Hölle, was für ein grausiger Gedanke, dass es solche Clone von Klischeebildern wirklich geben könnte. Man soll nicht fragen “Ist es denn mehr wie ein bequemer, gut eingelaufener Schuh oder prickelt auch noch irgendwas?” Man darf nicht sagen “Und was, wenn der Grosse Plan nicht aufgeht und du nicht wie ein niederes Tier zum Planzeitpunkt trächtig wirst?” oder gar “Ist das denn schon alles?” und so schweige ich und die Gedanken rollen bergabwärts und kommen irgendwann wieder an und ich denke, nun ja, es gibt sicher Schlimmeres. Nur was, das weiss ich dann in dem Moment nicht und es dauert länger, bis es mir wieder einfällt.

Heute ist ein schöner Tag, nur hätte ich den TV nicht mal kurz einschalten sollen. Fernsehen ist gleich Werbung, und Werbung ist ärgerlich, wenigstens meistens und wenn sie deutsch ist. Wenige Ausnahmen. Essen ist Liebe, das wissen wir alle seit den “Küsschen”, der Suppe mit dem Knoten im Löffel und den kleinen Kuchen mit (blärgh) Margarine für Mami und Papi, die unerfindlicher Weise ohne Babysitter das Haus verlassen haben und nun überrascht werden. So viele Werbespots mit derselben Botschaft: Essen ist Liebe. Schon klar. Trotzdem finde ich den Lätta-Spot sehr mutig, wo dieser Bengel angerufen wird, die Margarine greift und sofort losstürmt. Ich meine, so viel Einsicht in die eigenen Qualitäten als anregender Liebhaber muss man erst mal haben, um solche Hilfsmittel schon beim ersten Date mitzunehmen ...

Zotty geht allmählich in den Countdown, innerhalb der nächsten Tage kommt Wolfgang auf die Welt. Nachdem er mehrmals durch die Bauchdecke nach mir getreten hat, würde ich natürlich gerne einen Blick auf ihn werfen *grins*
:-) alles Gute für den Endspurt, Christa!

# 30. April 2001 um 10:00 PM
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Sonntag, 29. April 2001

Worry more about your character than your ...

Worry more about your character than your reputation. Character is what you are, reputation merely what others think you are. Genau :-)

Montagnacht. Ich würde gerne wissen, warum meine Kurzgeschichtensammlung “Frauen und andere Katzen” bei Amazon plötzlich als Ratgeber geführt wird. Andererseits ... will ich das wirklich wissen. Vielleicht erahnen die Amazonen nur bedeutend mehr als ich? Ist das Lebenshilfe, oder das? Na gut. Kommt sicher auf die Stellung, äh, Ausgangslage an.

Wir waren im Kino und ich habe es geschafft, keine Kritiken zu lesen und keine Meinungen zu sammeln und Oliver einfach willenlos in CHOCOLAT zu folgen und mich betören zu lassen. So sitze ich hier nun schokoladenverseucht und ein bisschen restglücklich und stelle fest, dass eine weitere Geschichte aus dem Buch nun bei Erozuna erschienen ist. Was schön ist, aber auch für ein langgezogenes Hmmmmm der inneren Zensorin reicht, die quietscheentchenartige Geräusche von sich gibt und wispert: Musstest du unbedingt ...?

Nein, ich musste nicht. Aber ich habe. Ich weiss sehr wohl, dass dort online auch grottenschlechte Texte der Sorte “Und an einem schönen Sommertag wurden plötzlich drei minderjährige Au-Pair-Mädchen in der Strassenbahn gleichzeitig grundlos geil und berubbelten sich lustvoll öffentlich mit allen Anwesenden in gnadenlos doofen Schilderungen” zu finden sind. Genau genommen habe ich aber noch nie ein Erotikmagazin irgendwo gefunden, in dem nicht auch ein beträchtlicher Anteil Wichsvorlagen der simplen Strickart zu finden waren: Haarsträubend konstruierte Stories, die schon deshalb sehr belustigen können, weil sie einen Einblick in die simple Phantasie mancher Autoren gewähren. Im “Erozuna” ist wenigstens eine so reichhaltige Auswahl gegeben, dass auch einige recht gute Texte dabei sind. Wenn ich schon sonst zu faul für Eigenwerbung bin, muss ich wenigstens gelegentlich mal Gelegenheiten ergreifen, wenn sie mir schon angeboten werden. Oder so.

Scene-Talk: Der Schockwellenreiter hat nun auch eine Abteilung “Tagebücher” in seiner Linkliste, was ich sehr nett finde, vor allem, weil ich drin aufgeführt werde ;-) dafür kann ich ihm dann wohl noch mal verzeihen, dass er mich die “Mutter” der Diarys genannt hat, ha, weil das bin ich sowieso nicht. Aber wer hat Zeit, so viele alte Geschichten zu erzählen?

# 29. April 2001 um 10:00 PM
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Samstag, 28. April 2001

Seit der Froschkönigbrunnen in der Cosmopolitan erwähnt ...

Seit der Froschkönigbrunnen in der Cosmopolitan erwähnt wurde, mache ich brav regelmässige Updates der dort abgelegten Exmänner. Für Männer, die dort unartige Jungs ablegen wollen, fühle ich mich echt nicht zuständig ... aber ich habe einen Song für Euch :-) hier gefunden.

Habe auf Norderney meinen zweiten Kosmetikerinnentermin bei so einer blonden Teilzeithausfrau platzen lassen, weil sie mir während der Gesichtsmassage einen Vortrag darüber hielt, dass sie “sich das einfach nicht so vorstellen könne und das ja doch irgendwie widernatürlich sei, wenn Männer schwul seien”, denn ich brauche in meinem Gesicht keine Finger von Idioten ... mein Bruder ist schwul .... und ich hätte einen kleinen blonden sehr verliebten hübschen Exkollegen dafür knutschen können, dass er seinen Liebeskummer und auch die Versöhnungen mit seinem Lover genau so wenig für sich behalten konnte wie die Mädchen aus der Buchhaltung. Er war bezaubernd, wenn ihm das Herz überlief und er sich dennoch sorgfältig bemühte, in jedem Satz geheimzuhalten, was alle schon lange wussten: Dass sein Schatz auch ein Mann war.

Schreibt mir also keinen Satz wie “... bin ja schliesslich weder ein Idiot noch schwul”. Mailfilter-Scharfschaltung, du Depp.

Mehr gibt’s heute nicht, denn ich schnaufe noch in selbstgerechter Empörung.

# 28. April 2001 um 10:00 PM
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Freitag, 27. April 2001

Eine Schülerzeitung von Kids, die sich in ...

[url=http://www.klapse.de]http://www.klapse.de[/url]

Eine Schülerzeitung von Kids, die sich in psychiatrischer Behandlung befinden und in der Klinik zur Schule gehen: Die Klapse. Aktuell online im Archiv eingetroffen, obwohl schon 10 Jahre alt: Eine verschollene Ausgabe, die Klapse 2. Der Dank geht an den besten Oliver der Welt. Was hab ich damit zu tun? Ganz einfach: Seit 1991 hab ich immer wieder mal geholfen, und seit 1998 betreue ich das Online-Archiv.

“Changing Target” schrieb Melle, die Ringmeisterin der Wellen-
brecher mir, als sie das neue Design hier entdeckte. Genau. Ich weiß zwar nicht, woher Melle weiß, dass ich die innere und äußere Veränderung so nenne. Ich brauche gar keine Beweise dafür, dass man doppelt so alt und trotzdem gut befreundet sein kann. Abgründe zwischen den intellektuellen äh ... Ausrichtungen wären weit hinderlicher als läppische 17 Jahre *g*

Die Mails und Chats und Anrufe zu dem neuen Design haben mich sehr gefreut. Mir gefallen die sauber geschachtelten Frames, die man fehlerlos sehr klein zusammenschieben kann, immer noch sehr gut. Sie gefallen mir besonders, wenn jemand sie nachmacht und dann überall unerwünschte Scrollleisten hat *grins* Aber ich sehnte mich nach Einseitigem, sozusagen, ohne schlicht zu werden und geometrisch-pixelig wie alle zu sein. Dann kam noch hinzu, dass ich kaum Zeit hatte - das Logo lag sicherlich schon drei Wochen hier herum, bis ich Zeit für den Rest hatte. Man ist zwar nie zufrieden, aber diesmal bin ich nah dran.

Irgendwas habe ich trotzdem falsch gemacht, denn der eine oder andere hat mich freudemailend unter den New-Webloggern begrüsst. Das hatte ich gar nicht so kapiert vorher, aber ein Blog zu haben, das bedeutet anscheinend auch, ein hochsüchtiger Logsniffer zu sein: Ständig ein Auge auf die Referenzen zu haben. Mit ständig meine ich so ständig wie ich an der Mail, und das ist sehr ständig, glaubt mir. Woher ich das weiß? Ich habe eine Linkliste gebaut, die eigentlich am meisten für mich ist (Zugriff von verschiedenen Orten und Systemen und so weiter) und schon nach den ersten Klicks kamen Leute zurückgesurft, die mich - innerhalb weniger Minuten! - in ihren Statistiken entdeckt hatten. Weia.

Tapfer widerstand ich der Versuchung, oben in diesem Eintrag ein 800x600 Pixel grosses Hinweisschild mit dem Text “I HAVE BEEN DOING THIS SINCE JULY 1996” anzubringen und regte mich lieber heillos über Ariana auf, die mich exakt 12 Minuten nach dem Upload des neuen Designs und während ich noch mit allen möglichen Korrekturen beschäftigt war, darüber informierte, dass sie meine neue Seite fürsorglich schon mal auf Fehler überprüft hatte. Nachdem ich ihr per Mail deftig auf die Nase gepatscht habe ;-) ... darf man das mit schwangeren Frauen? Ach was, Nicole kann auch ganz gut zicken *g* ... habe ich aus Trotz keine Korrekturen mehr hochgeloadet und mir ging es erst wieder besser, nachdem ich fünf andere “grosse” Webseiten durch den dämlichen Validator gejagt habe und sie vor Fehlern nur so strotzten, ha.

Aber the change of target bezieht sich nicht nur auf das Design. In der letzten Woche habe ich ein Geschwür aus meinem Fleisch gelöst, und siehe da - es war fremder Eiter und nicht meiner. Mir geht es so gut wie schon lange nicht mehr.

Das ist so und ich spüre, das bleibt so. Gesundheitlich gibt’s wieder nur verwirrende Untersuchungsergebnisse zu berichten und ich begreife langsam, dass es wohl keine Lösung gibt und keine Heilung wie erhofft. Bleibt also die Möglichkeit, manche Einschränkungen zu akzeptieren und sich endlich wieder anderen Dingen zuzuwenden. Der Rückeroberung mancher anderer Bereiche zum Beispiel: Ich werde mir einen verdammt guten Sommer genehmigen.

Bevor ich Euch jetzt in ein wunderbares Wochenende entlasse, um die vielen unerledigten Mails der letzten beiden Basteltage abzuarbeiten, noch eine Antwort: Nein, dies ist keine Blogsoftware. Handcodiert reicht immer noch völlig ;-) und wer wissen möchte, woher die Grafiken stammen, schaue bitte unten im About in den Copyrightvermerk.

Perfekten Kaffee heute wünsch ich euch ;-)

# 27. April 2001 um 10:00 PM
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Donnerstag, 26. April 2001

Nu isses soweit und das ist eingetreten, ...

Nu isses soweit und das ist eingetreten, was ich ‘fürchtete’ und weswegen ich mich seit Tagen so standhaft weigere, hier ellenlange Statements und Links und Backlinks zu Äußerungen, Meinungen, zu Bla, Blabla und Blablabla abzugeben, zu Für und Wieder und überhaupt. Eine nette Stammleserin mailte mir: “

.... ich fühle mich wie ganz, ganz früher, wenn ich ins Wohnzimmer platzte, die Unterhaltung dort verstummte und meine Mutter auf meine Frage, worüber sich die Anwesenden denn gerade unterhalten hätten, nur mit schmalen Lippen antwortete: “Du musst nicht alles wissen!” Genauso komme ich mir jetzt auch vor. Seit Wochen lese ich davon, in aller Munde (bzw. auf allen Websites) sind diese Worte. Heute habe ich sie nun endlich mal eingetippt, bei “Der Klügere sieht nach”, und was war die Antwort? “Keine Treffer. Leider führte Ihre Suche zu keinem Ergebnis. Der von Ihnen eingegebene Begriff dient uns als Anregung für den Ausbau des Lexikons.” Ich habe also hiermit scheinbar immerhin für meine Nachwelt etwas geschaffen. Toll. Aber weisst du was? Es ist mir mittlerweile schnurzpiepegal, ich will überhaupt nicht mehr wissen, was Weblogs oder Blogger oder so sind. Meinetwegen bloggert euch einen. Ich brauch sowas nicht. Und: stimmt, Mutti, ich muss nicht alles wissen. Erst recht nicht mehr in meinem Alter. Wenn ich irgendwo noch mal so einen Begriff sehe, werde ich ihn auf meinem Monitor einfach überkleben. (Und dies ist jetzt KEINE Aufforderung an dich, mir diese Begriffe zu erklären!! IM ERNST!!)”

Hab’s natürlich trotzdem getan. Übrigens finde ich, Barbara sollte sich ruhig ein eigenes ... Dings zulegen. Whatever. Ich weiß, dass es an Inzucht grenzt, wenn man für das Verständnis eines Eintrags EGAL IN WAS erst fünf andere Homepages aufsuchen muss. Werde mich bessern bzw. die WeBloggeritis wie bisher in Grenzen halten ;-)

# 26. April 2001 um 10:00 PM
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