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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Samstag, 31. März 2001

Oliver legt (siehe Eintrag vom 30.03.) Wert ...

Oliver legt (siehe Eintrag vom 30.03.) Wert auf die Feststellung, dass er keineswegs eifersüchtig sei - sondern dass es sich bei dem Typen um einen echten Pisser handele, dem man ohne weiteres ansehen könne, dass er seine Oma gegen einen BMW tauschen würde. Houston, wir haben kein Problem. Dazu kann ich wohl nur noch Winnie (the unforgettable Pooh) zitieren: “If you live to be 100, I want to live to be 100 minus one day, so I never have to live without you.”
:-)
Einige Mails sind hier aufgelaufen, die ich in Ruhe beantworten möchte. Hoffentlich kommt es auch dazu. Und noch was. Weil mich schon die zweite Person darum gebeten hat, auf einen Blogger umzusteigen - das sind die Fertigkonserven, mit denen Weblogs gemacht werden - habe ich mal genauer nachgefragt, warum. ‘Damit ich mir Einträge direkt in die Bookmarks setzen kann’ und ‘damit ich auf Einträge direkt linken kann’ lauteten die Antworten. Auch die Möglichkeit, direkt kommentieren zu können, wurde angesprochen.

Hmmm. Nach fast fünf Jahren, bald einer Million Besuchern (nicht Abrufen) und diversen Projekten und unfreiwilligen Kontakten wie dem zu Mami Ferenghi da drüben habe ich keine Lust mehr, mich um Gästebücher, Foren und Kommentarmöglichkeiten zu kümmern und ständig abgestandenes Kölsch und anderen Mist dort rauszufischen - mail me, that’ll do. Die meisten Weblogs sind technisch echt toll, ausgefeilt und so, aber sowas wie Manila brauche ich gar nicht und will ich auch nicht. Das mit dem direkt Verlinken leuchtet mir ja noch ein. Aber mal ganz ehrlich, dazu brauche ich kein anderes Tool als immer noch Notepad oder meinetwegen Arachnophilia, denn ob ich das Datum jetzt einmal oder dreimal schreibe ...

Ich probier’s mal, nicht rückwirkend allerdings *g* Technik schreckt mich da weniger, aber ich mag Onlinetagebücher und ihre Einträge nun mal lieber als die schnell sterbende Aktualität von im Sinne ihrer Bestimmung geführter Weblogs. Links sind schnell veraltet, Gedanken nicht ganz so rasch ;-)

# 31. März 2001 um 10:00 PM
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Donnerstag, 29. März 2001

Intimitäten. Folgender Dialog möchte nicht vergessen werden ...


Intimitäten. Folgender Dialog möchte nicht vergessen werden (von mir).

Melody (zappt durchs Programm): “Oooch. Ist der süss.”
Olive (guckt hin): “Das ist doch ein blödes Arschloch, das sieht man doch so.”
Melody (empört): “Wie kannst du das sagen, du kennst den doch gar nicht.”
Olive (mit Nachdruck): “Das sieht man. Das ist ein ganz eiskalter.”
Melody (schweigt) ...
Olive (fährt giftig eifersüchtelnd fort): “... und überhaupt, dieser Ausdruck in den Augen von dem. Der Typ ist das letzte. Was findet du an dem?”
Melody (schweigt und grinst)

Das besagte männliche Baby im Fernsehen gurgelt und giggelt noch einmal. Ende Werbespot, nächstes Filmchen. Mit einer super sexy Packung Einwegtaschentücher, übrigens. Ich bin schon komplett hin und weg.

# 29. März 2001 um 10:00 PM
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Mittwoch, 28. März 2001

EIGENTLICH ist heute ein schöner Tag. EIGENTLICH ...

EIGENTLICH ist heute ein schöner Tag. EIGENTLICH bin ich gut gelaunt und werde auch alles schaffen, was anliegt. Das steigert meine Laune nämlich noch mehr, normaler Weise :-) ABER. Aber. Aber ich verstehe manche Leute einfach nicht.

Die eine schickt mir trotz wiederholter freundlicher Aufklärung unerbittlich immer weiter irgendwelche blöden Hoaxes, riesige Bildschirmschoner und “neckische” Sprüche, der andere ruft mich stumpf bis an die Grenze des Erträglichen ständig während der Arbeit an, obwohl ich bereits vor Monaten davon so angenervt war, dass ich jedes Mal spontan kotzen könnte, das auch durchaus nicht verberge - und übrigens, ich habe keinen Bock mehr auf Leute, die sich immer nur melden, wenn sie was wollen und dabei so einfache Bitten wie Respekt vor einigen Tageszeiten ignorieren.

Eine schreibt mir fast jeden Tag sehr hartnäckig und sehr fordernd, wann wir uns denn endlich mal träfen, sie wolle doch so vieles von mir haben, wissen, gemacht bekommen, lernen (ich will aber nicht) und wieder einer hat die unglaublich beschissene Angewohnheit, das Telefon wieder ... und wieder ... und wieder ... und wieder durchklingeln zu lassen. Weil wenn ich nicht drangehe, dann kann es ja nicht sein, dass ich auf dem Klo bin oder auf der anderen Leitung spreche oder es mir zu schlecht geht zum Telefonieren (oder ich gar nicht da bin). Oh nein, das kann nicht sein, also lebe die dumpfe Hartnäckigkeit hoch, hoch, dreimal hoch: Stumpfsinn rulez.

Jawohl hab ich gute Laune, ich mag nur manche Leute eben nicht ertragen müssen. Da geht man aus dem Haus und wird am Arm gegrabscht und zur Seite gezerrt und bekommt mitgeteilt, dass die Tochter von der Kusine der Freundin der Tante der Nachbarin sich jetzt einen Laptop kaufen wolle und ob ich nicht .... Und ob ich nicht was? Naja, bei der Auswahl helfen. OK, natürlich bin ich schon achtmal so blöd gewesen, mich auf sowas einzulassen und daher weiß ich auch, dass ich darauf vollfruchtig verzichten kann. Der eigene Bekanntenkreis ist nah genug. Aber ich habe jetzt eine Strategie. Ich frage also zurück “Ja, haben die denn wenig Geld?!” und suggeriere, dass ich nur wissen will, ob es ein gebrauchter sein soll oder ein Neugerät sein darf. Oh nein, das muss schon was Nettes sein, oh ja, die Kohle haben sie, denen gehört doch dieser Häuserblock und jene Sklavenkolonie und überhaupt hat Papi ihr doch neulich die Eigentumswohnung geschenkt ... “Prima.” strahle ich und freue mich: “Dann kann sie sich ja eine professionelle Beratung beim Fachhändler leisten, das ist sehr gut.” Versichere noch dreimal, dass es wirklich besser ist, wenn man sich beraten lässt, lasse die Namen von zwei Fachhändlern fallen und entschwinde so wenig eilig, wie es sich unauffällig machen lässt.

Denn wirklich, zeit- und nervenintensiv fernen Bekannten von fremden Verwandten helfen, damit so eine hauptberufliche Tochter 100 Mark spart - irgendwo hört’s auch mal auf. Oder ich mache einfach was falsch. Jetzt fahre ich zum Beispiel zum Optiker, dabei könnte ich doch einfach bei den Nachbarn klingeln und fragen “Sie haben doch auch eine Brille - könnten Sie mir meine nicht eben mal in der Innenstadt abholen und dabei schauen, ob das auch alles richtig so ist? Ich meine, Sie tragen Ihre doch viel öfter als ich die meine und die beim Fielmann reden sicher lieber mit erfahrenen Brillenträgern. Ja klar weiß ich, dass die mir passen muss, aber ich bin halt so ... ach Sie wissen schon ... und stehle Ihnen lieber die Zeit, weil Brillen kosten ja MEIN Geld, Sie verstehen ... und überhaupt weiß ich gar nicht, warum Sie sich jetzt nicht geehrt fühlen, wo ich mich doch vertrauensvoll an Sie wende, um Ihnen zuzumuten, dass Sie Fahrtzeit und ein paar Stunden opfern! Schließlich kennen wir uns kaum, ich habe noch nie was für Sie getan und irgendwie muss man ja wohl mal anfangen, sich besser kennen zu lernen ...”

# 28. März 2001 um 10:00 PM
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Dienstag, 27. März 2001

Ein Verein, eine Jahressitzung. Obwohl ich schon ...

Ein Verein, eine Jahressitzung. Obwohl ich schon seit Jahren mitmische, kann ich es immer noch nicht fassen, dass ich in einem “Verein” bin. Zehn Jahre ist es her, dass ich in einem Copyshop um Freikopien für eine Großveranstaltung betteln ging ... und aus dem Papierkorb eine fehlgedruckte Klapse zog. Ich bin sehr müde gewesen heute tagsüber, aber im Nachhinein bin ich froh, dass wir über die Dörfer gefahren sind, um an der Jahressitzung teilzunehmen. Und hey, was sind schon fünf neue Aufgaben. Ich dreh hier sowieso nur die Däumchen *ggg* Naja. Nicht wirklich.

Gestern ist mir klargeworden, dass das Wellen-
brecher-Treffen NÄCHSTE Woche ist und dass ich sofort, aber auch wirklich sofort damit aufhören muss, ständig neue Schränke auszuweiden und zwischenzulagern und umzuschichten, denn an dem Freitag verteilen sich die Teilnehmer eintreffender Weise über eine Zeitspanne von 11 bis 23 Uhr und zwar werden sie hier in dem kleinen Häuschen aufschlagen. Eigentlich beginnt das Treffen ja erst so richtig am Samstag, andererseits doch auch wieder nicht, wie es scheint. Bis dahin müssen die Kisten unterwegs in den Lagerraum sein, in dem für den immer wieder besagten Flohmarkt gesammelt wird (der glücklicher Weise zweimal jährlich stattfindet).

Na gut, das schaffe ich auch. Ich bin ja schon ein paar Wochen dabei und der Großteil von dem Trödel wurde dadurch verursacht, dass damals nach dem Deckeneinsturz nicht viel Zeit blieb und ich (eigentlich meine treuen Helfer Martin und Ulrike und ein paar Jungs von der Jobvermittlung des Arbeitsamtes) wahllos alles Gerettete mitgeschleppt habe - um es ebenso wahllos in dem neuen, völlig leeren Häuschen bzw. dem Keller zu verstauen. In 2001 war einfach der Moment gekommen, wo Oliver und ich entweder umziehen oder entrümpeln mussten *g* und eigentlich mag ich auch gar nicht soviel Krempel haben, es hat sich einfach so ergeben. Vor allem durch den Deckeneinsturz und dadurch, dass ich letztes Jahr fast gar nicht laufen konnte. Trotzdem weiß ich nicht, woher diese Espresso-Maschine und dieser ganze Blödsinn kommen?! Egal, weg jetzt damit.

Auch die Sitzballbeschaffung ist fest in meiner Hand, es kommt halt günstiger, wenn man gleich mehrere kauft (und außerdem habe ich den anderen ja sozusagen bewusst kaputt gemacht, hm). Irgendwie weiß ich, dass wir die schon alle verbrauchen werden. Es gibt so viele spitze Gegenstände in dieser Welt.

# 27. März 2001 um 10:00 PM
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Sonntag, 25. März 2001

Bitte auf keinen Fall verpassen: Die Max ...

Bitte auf keinen Fall verpassen: Die Max Raabe Version von Sexbomb. Nur so kann man arbeiten, wenn das eine Auge rot zugeschwollen ist und keine Kontaktlinkse mag, die immerblöde Brille aber hingeknallt ist - und das ANDERE Glas verlor. Entweder fröhliches Schielen oder mit der Nase in den Monitor kriechen, grrrrr. Warum passiert so etwas immer mir???? Die neue Brille ist erst Donnerstag fertig und dabei hab ich sogar schon Glück, dass die bereits bestellt war ... Ah, uh, Baby. Lalalaaala. Sexbomb. Grmpf. Aber diese Sexbomb-Version ist gut und gibt beim Tippen den entscheidenden Hüftschwung. Wer das nicht mag, kann sich auf derselben Seite immer noch anhören, wie er mit Obstsalat ein schöner Mensch mit aktiver Zellteilung wird.

Was nicht am eingeschränkten Sehvermögen liegt: Den zweiten Gymnastik-Sitzball dieses Jahr habe ich umgebracht. Der erste starb laut Zeugenaussage Oliver durch ein Brotmesser, das von einer gewissen Miss Peppermint im perfekten Winkel in das blaue Gummi katapultiert wurde. Der zweite, der ohnehin zu pinki war, verendete zwar ebenfalls unter den Krallen der Miss, aber das war meine Schuld. Ich wusste ja, dass sie zwar fröhlich schnurrend auf der Wackelkugel balancieren würde wie keine andere, aber auch, dass sie den Sitzball töten würde beim Absprung. Ja, das wusste ich. Vorher, nicht nachher. Ich tat es trotzdem und ich weiß nicht warum. Schlimmer noch, es tut mir nicht die Bohne leid. Es war halt eben so.

# 25. März 2001 um 10:00 PM
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