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Montag, 15. Januar 2001

Das Rätsel um den in letzter Zeit ...

Das Rätsel um den in letzter Zeit überschwappenden Froschkönigbrunnen (http://www.abgehakt.de) hat sich gelöst: Die Cosmopolitan muss darüber berichtet haben *g* :-) und das weiß ich, weil sich auf diesem Umweg wiederum ein Radiosender gemeldet hat, dessen Redakteure nun über die Froschmänner im Brunnen reden wollen. War wohl die Printausgabe der Cosmo, nehme ich an. In den Statistiken nachgesehen hab ich nicht. Ich gehör nicht zu den süchtigen Logfile Sniffern, das ist mir absolut zu blöde *g* Einmal im Monat nachgeschielt, ob die Suchmaschinen greifen, das reicht mir und meistens vergesse ich sogar das. Ist ja auch alles nicht so wichtig. Irgendwie.
Mein neuer Laptop ist übrigens angekommen und ich bin absolut begeistert. Wieso ein silberfarbener Display-Deckel zu einer so enormen Preisreduzierung führt, ist mir ein komplettes Rätsel. Der sieht sogar um Längen besser aus als das schwarze Modell, aber mir soll es natürlich nur recht sein. Sogar der sehr nette Fachhändler war neugierig auf den Silber-Look. Leider habe ich das Bild auf die Schnelle zu sehr komprimiert, aber (auch wenn es wirklich nicht wiedergibt, wie toll das Ding aussieht) es muss nun trotzdem reichen, um Euch den Zuwachs zu zeigen [hier war ein Bild von Miss Armada in voller Pracht].

Bitte beachten: Das Notebook ist kleiner als ein Blatt A4-Papier und keine zwei cm hoch ;-) es ist herrlich, seine gesamte Arbeitsumgebung mühelos in einer Hand tragen zu können. Wenn ich jetzt gesundheitsbedingt wieder im Liegen arbeiten muss, ist das kein Problem mehr. So viel Geld gibt man ja nicht mal eben einfach so aus, also ich jedenfalls nicht. Genaugenommen habe ich darüber so lange nachgedacht und es vor mir selbst gerechtfertigt, dass ich jetzt im Stadium entspannter Sinnlichkeit auch warten kann, bis ich Zeit habe, den Laptop auch in Ruhe weiter einzurichten. So lange liegt er halt im Bett rum *ggg*

Einen schönen Abend Euch allen da draussen.

# 15. Januar 2001 um 11:00 PM
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Sonntag, 14. Januar 2001

Mein Diddl-Horoskop meint, ich hätte eine große ...

Mein Diddl-Horoskop meint, ich hätte eine große Fantasie, aber ein recht verworrenes Innenleben und würde vielleicht nicht die nötige Zielstrebigkeit besitzen, um meine Talente sinnvoll auszulaben. Na, ist das nicht nett?! Ausserdem wird mir empfohlen, es zu sagen, wenn mir etwas nicht passt - denn manchmal würde ich zu lange brauchen, um offene Worte zu finden. Ah so? Also darüber hat sich echt noch nie wer beschwert, im Gegenteil, aber ich werde es mir zu Herzen nehmen, wenn ich eine Diddl-Maus treffe. Für mein Selbstvertrauen ist es angeblich am besten, wenn ich versuche, meine Interessen mit eindeutigen Handlungen durchzusetzen. Fragt sich nur, ob die anderen noch rosig in die Zukunft schauen, wenn ich an genau dieser Schraube auch nur noch ein bisschen drehe. Aber bitte, Sterne und Mäuse sagen immer die Wahrheit, ebenso wie vermutlich Kaffeesatz und Moderatoren von Privatsendern.
Eine Frechheit finde ich allerdings das Horoskop für gestern: “Unangenehme Pflichten solltest DU nicht länger vor Dich hin schieben. Auch familiäre Angelegenheiten lassen sich jetzt leichter regeln.” Da ackert man wie blöde und versucht, die durch Fieberschübe verlorene Zeit wieder einzuholen und dann sowas. Der Wechsel zu Web.de ist auch nicht so der Sternenknaller: “Sie brauchen einen Talisman, den Sie exakt zur Mondfinsternis zu Ihrem “Schutzgeist” erklären. Tragen Sie diesen Talisman von da an Tag und Nacht bei sich.” Die Mondfinsternis habe ich aber verpasst. Und jetzt??!! 93 Horoskop-Seiten weiter die Erleichterung: Krebse befinden sich im Januar 2001 auf der Gewinnerseite. Dabei kann ich es belassen und zum Ungläubigen-Status zurückkehren. Miss Peppermint und Nandi sind übrigens Krebs und Widder.

OK, genug geblödelt für einen Montag. In der aktuellen CT ist ein ausführlicher Artikel über Online-Tagebücher und obwohl man es kaum noch zu hoffen wagte, ist es doch tatsächlich ein einigermassen guter. Und das sage ich nicht nur, weil sie so nett waren und meinen Link angegeben haben. Ich muss zugeben, dass ich das Heft diesmal erst gar nicht kaufen wollte: Ein zusammengestoppelter Satz aus dem Artikel hatte mir einen falschen Eindruck von dem vermittelt, was dort wohl zu lesen sein könnte und irgendwie verliert man nach einiger Zeit das Interesse an sogenannten “Reportagen”, die schlampig recherchiert und von der besserwisserischen Warte des Nichtwissendes aus heruntergeschwafelt werden. Aber OK, dieser Artikel ist gut, das geb ich gerne zu. Lest ihn halt selbst :-) um Euch, die Leser, geht es nämlich auch.

# 14. Januar 2001 um 11:00 PM
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Donnerstag, 11. Januar 2001

Zonk. Wieder eine schwanger. Und ich erstarre ...

Zonk. Wieder eine schwanger. Und ich erstarre in höflicher Verzweiflung, weil mir keine der Damen eine Gebrauchsanweisung erteilen kann - wie spricht man angemessen mit werdenden Müttern, wenn es um den Ableger geht? Die eine hat panische Angst - die nächste eine fast unglaubliche Sicherheit, einer ist schlecht, einer nicht und so weiter. Wer neu im Geschäft ist, die liest sich eifrig in das Thema ein und umgibt sich mit dieser angehenden Aura. Notfalls mit Gewalt *g* Und ich, ich zwirbele eine Haarsträhne oder einen Katzenpuschel und weiß nicht, was ich sagen soll. Glückwunsch, klar. Aber das ist dann schnell erschöpft. Die ersten drei Monate ist den meisten übel. Der vierte und fünfte Monat sind von Kreativitätsschüben geplagt, soweit ich das nun mitbekomme. Dass man danach erst mal 15 bis 20 Jahre keinen ernstzunehmenden Freiheitsdrang mehr zu pflegen braucht, das steht schon mal fest. Fassungslos stellt man fest: Wer trägt, hat Mitleid mit denen, die es gerade nicht tun. Und umgekehrt. In beiden Fällen völlig unangebracht, da bin ich mir sicher.
Es übt. Doris hab ich verblüfft mit dem Fachwissen über Kinderhochstühle, von ihr dann was über Babynahrung und Nachtkerzenöl bei Neurodermitis gelernt, damit wiederum die nächste erstaunt, die das nicht wusste ... und so weiter. Ich nicke und ich staune und ich habe nicht die allergeringste Ahnung, worüber ich mit diesen doppelten Personen reden soll, die alle auf mich wirken, als würden sie gleich anfangen, die Sofakissen auseinanderzurupfen, um sich damit ein Nest zu bauen. Hülfe!

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich hab nix gegen Kinder, auch nichts gegen Babies und schon gar nichts gegen Mütter. Ich habe bloss keine Ahnung, wie man solche Gespräche führt - und bei weitem nicht alle schwangeren Damen haben das Internet, um sich Gleichgesinnte zu suchen! Manche erzählen einfach alles drauflos und ich habe keinen Schimmer, was eine sichere Antwort sein kann - wenn jemand Angst hat - keine Angst hat - einen Jungen will - keinen Jungen will - und so weiter.

Es waren doch gute Sitten, als man erst verschämt und mit rosigen Wangen das süsse Geheimnis gestand, wenn die Taille sich rundete und die Adleraugen und scharfe Zunge der holden Schwiegermama die neue Familie rücksichtslos outeten. Man musste keine Bilder angucken, auf denen das Innere einer Wäschetrommel zu sehen war und auf dem offensichtlich alle ausser einem selbst große Ähnlichkeiten mit allen noch vorhandenen Ahnen aufspürten. Niemand wollte wissen, ob Rebanna-Tasmea Jasmina ein unendlich toller Name ist und ob Jungs später darin unterstützt werden dürfen, Barbiepuppen im Intimbereich zu rasieren. Es reichte, wenn man sich mitfreute - man musste anschliessend kein ernstes Gespräch über “bleib ich zuhause und bin ich bloss verblödete Mutter oder arbeite ich weiter und bin eine geldgeile Karriereziege” führen. Keine erzählte schon vorher von Spritzen ins Rückenmark und Kaiserschnitten (uaaaaaaah) und Wochenflussbinden, da bin ich ziemlich sicher! Und ganz bestimmt gab es keine Listen unter dem Motto “Bernd-Ottokar und ich suchen uns lieber selbst Geschenke aus und wollen entweder Bargeld oder folgende ökologisch wertvolle Baby-Überlebensausrüstung ...”

Oh Baby. Nun reich mir doch bitte endlich einer eine Gebrauchsanleitung für diese Gespräche.

# 11. Januar 2001 um 11:00 PM
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Mittwoch, 10. Januar 2001

Wieso denn eine andere Gehäusefarbe zu so ...

Wieso denn eine andere Gehäusefarbe zu so einer enormen Preisreduzierung führen würde, habt Ihr gefragt (siehe Eintrag von gestern, das neue Notebook). Das ist einfach zu erklären: Compaqs in dieser Preislage sind eigentlich mehr Firmengeräte als Privatlaptops, was man auch am erhältlichen Zubehör - netzwerktauglich, Dockingsstations und so weiter - sofort merken kann. Das komplette dazu passende Zeugs ist aber “carbon”-farben, also dunkelgrauschwarz. Das sieht dann natürlich mit einem silbernen Display auf einer Dockingstation nicht so nett aus, als wenn alles einheitlich wäre. Mir ist das in diesem Fall egal, da ich anderthalbtausend Mark eine Menge Geld finde, vor allem, wenn man sie spart :-) und ich sowieso nur den Laptop und keine Station nutzen werde. Preiseinwirkend kommt noch hinzu, dass ein mehrfarbiges Gerät auch nicht so leicht weiterzuverkaufen wäre, wenn man es nach einiger Zeit wieder abstossen will: Eben weil es das Zubehör nur in dunkel gibt. Gut für mich. Die silberfarbenen Gehäuse wurden wohl für eine Werbe-Aktion hergestellt und nun kamen sie mir gerade recht. Man muss auch mal Glück haben.
Jetzt freue ich mich auf die Auslieferung. Ein bisschen Rückenwind kann ich gut brauchen, denn es ging mir in den letzten Tagen körperlich sehr schlecht und es ist viel Arbeit liegengeblieben. Außerdem gehöre ich leider zu den Trotteln, die sich immer noch mehr Projekte aufhalsen und dann unweigerlich Anlass bekommen, das zumindest teilweise zu bereuen. Aber entmutigen lassen gilt nicht. Heute nachmittag kommt ein nettes Mädel, der ich bei ihren Bewerbungen helfe - online getroffen und in den Zeitplan gequetscht, wo eigentlich gar keine Zeit ist *g`* und am Samstag kommt Anja und am Sonntag Olivia und am Montag Feli. Und das, wo eigentlich gar keine Zeit ist :-)))) aber muss auch mal sein. Eine weiteres “Kaffee trinken” steht hoffentlich schon im Raum, muss ja nicht unbedingt gleich am Dienstag sein *LOL*

Also freue ich mich, hoffe, dass das Fieber verschwindet, sehne mich nach Miss Armada und ich glaube, ein Stückchen Frühling hat auch schon um die Ecke geschaut. Intern, sozusagen :-)

# 10. Januar 2001 um 11:00 PM
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Dienstag, 09. Januar 2001

Dass die Leutchen aber auch immer versuchen ...

Dass die Leutchen aber auch immer versuchen müssen, einen abzuwatschen ... Erfolglos zwar, aber ein erstaunliches Phänomen. Würde man auf der Strasse nicht dumm gucken, wenn jemand mit dem Finger auf einen zeigt und meint “Hey, du da. Du solltest lieber Jeans tragen als Schottenrock. Mach das so und das so” und dabei auch noch großen Nachdruck beweist? Auf der Datenautobahn sind sie alle erziehungsberechtigt, schön warm zuhause vor dem Monitor in Sicherheit und ohne unmittelbare Reibung. Oft auch ohne besonderen Durchblick, das sollte man wohl ergänzen. Als ich gestern ins Diary geschrieben habe, dass es bei Omnico.de preisgünstige Notebooks gibt, gebrauchte mit Garantie nämlich, da bin ich keinesfalls von oben herab und der Annahme ausgegangen, dass andere Leute sich kein neues leisten können *g* im Gegenteil. Wer Kohle satt hat, wird sich schon selbst informieren und Preis für Neugeräte auch gar nicht interessant genug finden, um da ewig zu recherchieren. Aber wer hat schon zuviel Geld. Wenn man noch gar nicht abschätzen kann, wofür und wie oft man ein Notebook braucht, warum soll man es denn nicht erst mal mit einem gebrauchten Gerät austesten? Ich wäre damals dankbar für so einen Link gewesen und meinte das absolut nicht herablassend (tsssssh!). Und Neeiiiiiin, ich erwarte jetzt keine Danksagungen, weil ich einen Gebrauchtgerätehändler empfohlen habe *ggggg* immer locker bleiben, hm?
Zu solch fragwürdigen Kontaktaufnahmen und dieser Mail kann ich nur sagen: Wenn jemand hier und-oder allgemein auf der Suche nach negativen Vibrations ist, der wird sie schon finden. So ein armer Mensch schlägt ein (mein?) Online-Tagebuch bereits mit angewidertem Gesichtsausdruck auf, seziert kurz und ungnädig den Inhalt und verlässt es hochzufrieden, weil erfolgreich angeätzt. Herzlichen Glückwunsch :-) muss eine tolle Methode sein, durchs Leben zu gehen und durchs Web zu surfen. Gute Besserung, übrigens.

In der Zwischenzeit freue ich mich auf Miss Armada. Feilschen im Stil rotnasiger Landbevölkerung ist übrigens nicht mein Trick beim Erzielen eines sehr guten Preises gewesen. Ich hasse Pfennigschinderei. Nö, ich mach das anders. Erst kämpfe ich mich durch zwanzig, dreissig oder vierzig Seiten Suchergebnisse bei Google oder Fireball. Es können auch schon mal fünfzig sein. Je mehr Schrott kommt, desto mehr Fachhändler mit günstigen Preisen sind auch dabei. Die maile ich dann an und bitte um ein Angebot, wobei ich erkläre, wie viel ich ausgeben will - was das Gerät für mich können soll - dass auch ein Vorgängermodell in Frage käme bei entsprechendem Preisnachlass - dass ich meine finanzielle Schmerzgrenze eher überschreite, wenn ich ein “Bundle”, ein Kombinationspaket mit ein paar Leckerli angeboten bekomme. Das geht meistens zwei-, dreimal hin und her. So bekommt man auch ein gutes Gefühl für das Machbare bei einem bestimmten Gerät, den Spielraum des Händlers oder dem möglichen Spielraum. Ein Fachmann zeigt in der Regel auch gerne, dass er den Markt kennt und wenn ich nicht so festgelegt :-) gewesen wäre, hätte ich einige Verlockungen mehr präsentiert bekommen. Auf diese Art bekommt man alles Mögliche angeboten. Ich bestellte die kleine Armada letzendlich inklusive meinem Wunsch-Equipment und mit über anderthalbtausend Mark Ersparnis gegenüber den üblichen Handelspreisen: Weil sie eine Sonderausgabe ist, sie ist silbern statt schwarz. Die größere Festplatte, der größere Display. Neugerät, Garantie, alles bestens - nur eben eine andere Farbe.

Gut. Ich bin froh, dass ich das erledigt habe, die Jagd nach dem neuen Notebook fing schon an, mich zu blockieren. Jedenfalls habe ich mein Bestes gegeben, um das optimale Notebook für den geplanten Zweck nicht nur zu ermitteln, sondern auch günstig aufzutreiben, und jetzt ist da diese leere Stelle direkt nach dem Moment der Entscheidung. Ist’n bisschen wie eine Organtransplantation und der Spender hat sich noch nicht gemeldet.

# 09. Januar 2001 um 11:00 PM
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