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Freitag, 19. Januar 2001

Samstage sind auch nicht mehr das, was ...


Samstage sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ausschlafen bis 16 Uhr und dann mit dem Frühstück ins Bett gehen, das ist es, was ich zumindest heute vermisse *g* Seit A. und ihre Diplomarbeit quasi bei uns eingezogen sind, weil sie nämlich bisher ein Computermuffel war ... nun aber bei absolut ekelerregenden Statistiken und so Krams Hilfe braucht ... habe ich die adrette kleine Mentalhausfrau in die Ecke geschubst und wir haben neuerdings auch Gäste (A.), die inmitten von Pappkartonbergen und anderem Verpackungsmüll, Kabeln und getesteter Software einen Pommesteller mampfen. Da der neue beinahe-Hausgast Vitamine nur widerwillig zu sich nimmt und Salat höchstens auf dem Teller hin und her schiebt, ist der Fast Food GAU auch gar keiner.
A. trägt eine Kleidergröße 34 in Kombination mit (schätzungsweise, da versuchsweise verhüllt) Körbchengröße D und praktisch gar keiner Taille, einer naturgelockten schwarzen Mähne, endlosen Beinen und blitzeblauen Augen. Bildhübsches Mädel auch sonst und sehr intelligent. Es ist eine äusserst beruhigende Erfahrung, dass sie nach 10 Stunden am PC ebenfalls nur aussieht wie ein Mensch *ggg* und Olli tierisch auf die Nerven geht, weil sie immer noch ne neue Tabelle anschleppt. Abgesehen davon haben wir sie aber gern und assimiliert ist sie auch schon: Das neue Notebook (ihr erster PC seit 1985) wird nächste Woche geliefert und den Google hat sie auch schon entdeckt und zu surfen angefangen. Ne, ich mach mir keine Sorgen, dass sie diesen Eintrag finden könnte. Ich hoffe es ;-) Psychologinnen foppen ist immer noch ein Lieblingshobby und ihr die Notebook-Angebote zeigen war nicht ganz uneigennützig, sonst bleibt sie noch ganz hier *ggggg*

Erst wollte sie die Fuji haben (MEINE Fuji!) und ich habe ihr dann erklärt, dass sie für ihre ganzen Statistiken einen höheren Prozessor als einen 133er Pentium braucht. Das stimmt auch, glaube ich. Schliesslich bin ich schon gross und es kann unmöglich so sein, dass ich mein kleines altes Notebook nicht wirklich hergeben will. Ist doch alles dran und dabei, was man so braucht, wie an dem Nachfolger auch und verkaufen wäre kein Problem. Statt dessen helfe ich jedem Interessenten eifrig dabei, sich für eine andere Lösung zu entscheiden :-) Hmnhhm, ich glaube, ich bin noch nicht so weit.

Ärks. Erst mal Milchkaffee. Schönen Samstag allerseits!

# 19. Januar 2001 um 11:00 PM
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Donnerstag, 18. Januar 2001

Nun sieht der Tag schon sehr viel ...

Nun sieht der Tag schon sehr viel besser aus. Ich hab zwar immer noch viel Druck, aber ehrlich gesagt liebe ich das ja genau so und es ist auch nur ganz selten, dass ich Aufträge ablehne, auch wenn ich schon beinahe ausgelastet bin. Nie zuviel, das ist klar ;-) Zwischendurch habe ich mal wieder eine ganze Reihe Anrufe erhalten, manchmal denke ich, ich dreh noch am Rad, weil mich alle ständig stören. Eine eigentlich total nette und sympathische Frau hat mich nach einem Tipp gefragt, wo sie eine bestimmte Software gebraucht kaufen kann und ich war sehr verblüfft, als sie dann auf einmal ganz unerwartet und vorwurfsvoll meinte, ich hätte ja doch sehr viel Geld für das neue Notebook ausgegeben. Diesen kritischen Unterton kenn ich sonst nur von Leutchen, die sich für Mütter halten oder sind *ggg* ich wusste erst gar nicht, was ich sagen sollte. Selbst schuld, wenn man öffentlich sowas kauft, liebe Melody, dachte ich so und notierte in Gedanken: Nichts ins Tagebuch schreiben, wenn Diamantring, Hochseeyacht oder neue Niere erworben.
Ich habe ihr dann erklärt, warum ich ein Notebook in dieser Leistungsklasse brauche, obwohl ich das (Erklären) nicht gemusst hätte. Und ich habe erklärt, warum ich ein Subnotebook gekauft habe, trotzdem die - unwesentlich! - teurer sind, obwohl ich auch das (Erklären) nicht gemusst hätte. Und dann habe ich noch erklärt, warum jemand, der andere und nicht so hardware-orientierte Sachen macht beruflich, auch mit einem kleineren Notebook arbeiten kann, dabei hätte ich das nun sicher nicht gemusst, weil, das erklärt sich eigentlich von selbst. Jetzt versuche ich gerade, mir selbst zu erklären, wie wohl andere darauf kommen, meine Geschäftsausstattung für zu teuer zu befinden, obwohl es doch niemanden einen feuchten Karnickelpups angeht. Und komme zu der Schlussfolgerung, dass ich selbst schuld bin und jetzt in der Folge der Ereignisse eigentlich nur noch warten muss, bis ein mehrfaches na du machst ja immer Sachen oder na du kennst vielleicht Leute oder na dir passieren ja immer Dinge durchs Eingangskörbchen angekrochen kommt. Ach bitte nicht. Können wir das heute mal auslassen?
;-)

# 18. Januar 2001 um 11:00 PM
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Fever When You Kiss Me,Fever When You ...


Fever When You Kiss Me,
Fever When You Hold Me Tight
Fever in the morning
Fever all through the night

Ich liebe diesen Song. Ich mag ihn nicht, wenn er allzu buchstäblich Wahrheit wird. War ein blöder Mittwoch, ein schlimmer Donnerstag und der Freitag fängt damit an, dass ich in Verzug geraten bin. Noch nicht schlimm, hoffe ich, aber es reicht. Wo bitte ist der Deinhard? Wo ist die Lätta? Herr Kaiser? Die Jacobs Blondine? Ich hätte gerne ein Produkt, das mir ein unmittelbares und anhaltendes Wohlfühlgefühl verschafft. Dann darfs auch gern ein bisschen mehr sein.

# 18. Januar 2001 um 11:00 PM
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Mittwoch, 17. Januar 2001

Es ist ganz seltsam, in letzter Zeit ...


Es ist ganz seltsam, in letzter Zeit gibt es einen Satz, den ich immer wieder und von unterschiedlichen Menschen höre oder lese. Bezogen auf das Internet und zwar insbesondere auf Mail-Kommunikation bzw. Mailinglisten fällt wieder und wieder das Statement “Man könnte glatt zum Menschenhasser werden”. Manchmal mit einem Zwinkern, oft aber auch ohne. Geballte und ungefilterte Mitmenschlichkeit, da kann einem schon mal das Frühstück im Hals steckenbleiben und der Maschendrahtzaun in den Rand der urdeutschen Sandburgabgrenzung kippen. Ich bin immer wieder ganz frisch und nagelneu erstaunt. Der Chef von dem unbedarften Blondchen von gestern hat mir eine Hassmail geschrieben, die in “wenn Sie heute morgen vernünftigen Sex gehabt hätten” gipfelte und mich dazu brachte, die nächste Mail dann gleich ungelesen zu löschen. Ungerührt zwar, denn ich hab sicher nichts verpasst. Irgendwas sagt mir: Was so einer für vernünftigen Sex hält, muss ich nicht mal wissen und er war offensichtlich nicht in der Lage, auf irgendeinem nennenswerten Niveau zu kommunizieren. Aber es ist schon hammerhart, als Vertreter einer Firma in dem Tonfall und primitivem Stil richtig offizielle Mitteilungen von sich zu geben, sowas kann sehr daneben gehen. Im Web fallen die Grenzen und so manches Würstchen führt sich auf, als wäre es gleich eine ganze verseuchte Rinderhälfte.
Tja. Aber Menschenhass? Rauschen, Reibung, zuviel Nähe, virtuelle Flecken und Risse, sich öffnende Abgründe, schwarze Löcher im Eingangskörbchen. Friede, Freundschaft, Offenheit. Neugier, Kontakte und Spass - Gemeinschaft und Erlebnisse. Das Netz lebt. Ich halte es dann doch lieber mit dem alten Kumpel Sisyphus, der ein Optimist gewesen sein muss ;-)

# 17. Januar 2001 um 11:00 PM
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Dienstag, 16. Januar 2001

Wenn man die Webmaster-Adresse der Klapse hat ...

Wenn man die Webmaster-Adresse der Klapse hat (und zwar aus gutem Grund), dann wundert man sich nicht mehr über vieles. Leute, die sich online in Foren mit anderen kloppen, geben so nette falsche Mailadressen wie “brunzgeile-sau@klapse.de” an. Wer Software registiert, behauptet “idiot@klapse.de” zu sein und ich werde wohl nie erfahren, wer Hannah, Horst und Marvin sind, die fröhlich-behämmert seit Monaten jedem Depp auf dem virtuellen Planeten gegenüber eine Mailadresse mit der Endung @klapse.de angeben. Aber heute hat es dann doch wieder jemand geschafft, dass ich beinahe spuckte. Folgende Mail kam an, und man beachte die unverfrorene Ausdrucksweise, die fehlende Rechtschreibung und die Selbstverständlichkeit, mit der das Ansinnen geäussert wird:
wir suchen für ein musikvideo eine psychatrie abteilung. wir benötigen für den dreh als kulisse eine geschlossene zelle und einen flur.haben sie kontaktadressen von psychiatrien? bei fragen stehe ich ihnen gerne zur verfügung.über eine antwort ihrerseits würde ich mich sehr freuen. beste grüsse….[zensiert]

Auf meinen Hinweis, dass da erstens die SCHULE wohl kaum der richtige Ansprechpartner ist (die haben nämlich keine geschlossenen Zellen, sondern Klassenräume ...) und dass ich persönlich so ein dahingeäussertes Verlangen ziemlich oberflächlich und rücksichtslos finde, wo es doch um ein kommerzielles Musikvideo geht, offensichtlich ... kam die Antwort:

dann sollten sie der macher der filme ,wie schweigen der lämmer, auch mal so eine mail schreiben!!! wir suchen lediglich so eine kulisse und keine patienten. ich weiss sehr wohl,wie so etwas ist!

Ah so, ja. Der Macher der Filme, wo Lämmer schweigen, arbeiten hoffentlich professioneller. Was auch nicht schwierig sein dürfte. Das patzige Mädel hat seine eigene Domain angegeben, wo ich in den Genuss eines “Amateurmodells” Jahrgang 1981 kam, das neben der Schule bei besagter Plattenfirma offensichtlich ohne Aufsicht Unfug treiben darf. Ihr kommt nicht in den Genuss, ätsch. Aber ehrlich, ob Ihr da was verpasst habt ...

(Just for the record: Ein “Hups, das haben wir nicht bedacht, sorry” von Seiten der jungen Dame oder ihrer Aufsichtspersonen hätte es auch getan.)

___________

OK, jetzt muss ich noch was ergänzendes sagen. Ich bin nämlich ein missverstandener Mensch. Naja nicht wirklich. Aber es gibt so viele Leute, die nach aussen hin rund um die Uhr mit Gefühlsunterdrückung und Image-Strukturierung beschäftigt sind, damit sie bloss auf alle anderen cool, souverän und trotzdem verdammt originell wirken. Das ist komplett legal und ich hab auch wirklich nix dagegen. Bloss sind das meiner Erfahrung nach Menschen, die virtuell ein lässiges “du, das hat mich irgendwie aber jetzt doch ein bisschen unangenehm irritiert *kicherknutsch* :-) ” von sich geben, wenn sie in Wirklichkeit gerade offline schreiend und kotzend vor Wut mit dem Schädel gegen die Wände rammen.

Wenn ich dann schreibe, dass mich etwas irritiert, weil mich etwas irritiert - dann denken jene Personen logischer Weise (?): Aha, die haut gerade den Schädel gegen die Wand vor Wut! Soso. Wie kann man nur, wegen sowas. Soll ich dann auch noch Zeit darauf verschwenden zu erklären: Nö, ich reg mich gar nicht so schnell auf, ich bin so temperamentvoll? Nö. Spätestens nach dieser Erläuterung erwarte ich von Euch deutlich mehr Durchblick. Selten ist jemand oder etwas mir so viel wert, dass ich mich ernsthaft aufrege. Ganz selten. Wenn ich mich richtig aufregen sollte, merkt Ihr das schon, falls ich dann noch Zeit zum Schreiben finden sollte. Versprochen.

*g*
And now back to work.

# 16. Januar 2001 um 11:00 PM
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