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Donnerstag, 16. November 2000

Diesmal habe ich Tablette Nummer 3 erst ...


Diesmal habe ich Tablette Nummer 3 erst um 9 Uhr genommen, weil ich etwas arbeiten möchte/muss, bevor ich zusammenklappe (vielleicht auch nicht, richtig?). Heute ist es besser. Viel besser. Na also.
Im Spiegel war irgendwann diese Woche ein nicht besonders clever recherchierter und auch nicht besonders ... nahrhafter :-) Beitrag über Online-Tagebücher. Nicht wirklich wert, hier verlinkt zu werden, genau genommen, da ärgerlich herablassend geschrieben und ohne wirklich Einsicht in das Thema. Ist ja auch nicht der erste Virtual Papparazzo gewesen, der voll daneben gegriffen hat. Was aber wirklich lustig ist: Offensichtlich bekommt jeder, der einen reklamierenden Leserbrief eingereicht hat, dieselbe salbungsvolle Antwort. “Nächstes Mal besser und ich werde ganz explizit Sie dann vorher kontaktieren ...” Wo bitte sehr kommunizieren die Leute untereinander wohl so intensiv wie in einem Tagebuchwebring, der die virtuellen Präsenzen miteinander verbindet? *an die Stirn tipp* :-) das war ja wohl nix. Wieder nix.

Mal wird nur die intellektuell verkümmerte Erotikschiene beleuchtet, mal stehen wir alle da wie behämmerte Hausfrauen mit Öffentlichkeitsdrang, diesmal ist es eine kollektive Pubertät, die es nach Aufmerksamkeit verlangt. Richtig. Wo ist doch gleich mein Clearasil? Auch egal, eigentlich hab ich ja gar keine Pickel, fällt mir ein. Ich hab jetzt keine Zeit mehr, muss mich auf die Socken machen und herausfinden, wofür man so in “unserem” Alter schwärmt. Abartig scheussliche Turnschuhe, abartig hässliche Piercings, abartig blöde Schlaghosen ... irgendwas wird es ja wohl geben, das ich auch ertrage. Ach ja richtig. Ein Online-Tagebuch, um mein kleines Herzchen auszuschütten. Und im Spiegel habe ich jetzt auch wirklich und wahrhaftig noch einen gut recherchierten, flott geschriebenen Artikel über Teile der Online-Welt gefunden. Einen altersgerechten *g* Was hab ich gelacht :-) Das versöhnt.

# 16. November 2000 um 11:00 PM
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Mittwoch, 15. November 2000

Um 8 Uhr die Tablette nehmen, um ...


Um 8 Uhr die Tablette nehmen, um 8 Uhr 30 etwas Müsli, eine Stunde Normalität und dann Zack-Boing-Booom genau dasselbe wie gestern. Schüttelfrost, Spontanerschöpfung, schlechter Traum (also brutale Horror-Bilder und netten kleinen “Schweigen der Lämmer-Sequenzen”, aber ich bin nicht als Opfer unterwegs, sondern wehre mich tatkräftig, was das Träumen aber nicht lustiger macht), Fieber. Heute keine Kopfschmerzen. Yippie. Dafür habe ich um Punkt 13 Uhr einen Mega-Flash gekriegt und beinahe wahllos irgendwas Zuckriges - in diesem Fall ein Snickers - in mich reingewürgt, als würde ich sterben, wenn ich nicht sofort den Blutzuckerspiegel anhebe. Oh, das ist toll. Genau das fehlte mir noch. Glücklicherweise war es 60 Sekunden nach “Einnahme” des Schokoriegels vorbei.
Dieses Medikament jagt einen Wirbelstrom durch mich, der mich nach dem Abklingen völlig erschöpft zurücklässt, ich frage mich, wie Leute mit einem Angestelltenverhältnis sowas bewältigen. Gibt es denn wirklich Menschen, die dieses Medikament freiwillig und illegal einnehmen, um davon abzunehmen? Ich kann es kaum glauben. Andererseits, ich glaube es doch.

Mir geht es heute schon besser als gestern - nicht gut, aber ein wenig besser - und das lässt hoffen, mich zumindest. Gestern noch habe ich darüber nachgedacht, dass ich es in viereinhalb Jahren immer geschafft habe, dieses Tagebuch so zu schreiben, wie ich es schreiben will: Für mich, und ein paar mir bekannte und ein paar mir unbekannte, aber willkommene Gäste, und für ein paar Zecken *g* Soll ich das nun ändern, weil mich dieser “medizinische Zwischenfall” beschäftigt? Ich habe eigentlich nie hin oder her überlegt, für mich war immer sonnenklar: Hier schreibe ich was, wann, wie und so oft ich will, nichts bedarf einer Rechtfertigung oder langwierigen Erläuterung. Wenn jemand mich haltlos ankeift, es sei abartig, wie ich hier selbstmitleidig eine Krankheitsgeschichte ausbreite, dann kann ich auch nur die Schultern zucken: Ich kann die Menschen verstehen, die sich und ihrer Umwelt nicht genug vertrauen können/dürfen, um ihre Ängste auszusprechen. Nachher keift sie noch jemand Seniles an, da wäre ich auch vorsichtig *g*

Aber für mich sind der offene Fluss von Informationen und ein Austausch wichtiger und ich halte es ohnehin wirklich für ein Zeichen von Schwachsinn, Diarys zu lesen, die man nicht erträgt. Mir ist es übrigens viel lieber, Widerspruch und Aufruhr zu erzeugen als gleichgültiges Plapperdiplapp, aber drauf anlegen tue ich es auch nicht, ich schreibe eben das, was ich schreiben will. Auch wenn wahrscheinlich mein Brüderlein mitliest, auch wenn es mit ziemlicher Gewissheit mein Vater tut, sie existieren im Tagebuch nicht bewusst, ich schreibe nicht anders als vorher. Fremder, vielleicht liest du hier schon lange und denkst, ich kenne Dich nicht. Aber bist Du sicher? Moving Target ist wie eine Verbindung zu vielen anderen, die sehr oft im richtigen Moment einen Finger ausstrecken und mich berühren. Sollte ich mich verrenken, verdrehen und verstellen, würde das versanden. Das weiß ich genau, mal abgesehen davon, dass die Krallen und Reißzähne genauso zu mir gehören wie der Rest. Everybodys Darling muss ich nicht sein, denn jedermanns Liebling ist auch jedermanns Depp. Solange es mir weiterhilft, diese und jene Entwicklung festzuhalten, werde ich es also tun. Nix Neues auf Melody.de ;-)

By the way: Moving Target heißt “bewegliches Ziel” und nicht “Kuschelstündchen mit Bachblütentee”. Nur mal so am Rande.

# 15. November 2000 um 11:00 PM
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Dienstag, 14. November 2000

Um 8.00 Uhr die erste Tablette genommen, ...


Um 8.00 Uhr die erste Tablette genommen, um 8 Uhr 30 etwas gegessen, brav nach Vorschrift. Ich bin davon ausgegangen, dass ich gar nichts merke, ehrlich gesagt. Dann kam zwei Stunden später der Schüttelfrost, ein gezwungenermassen stattfindender und eher unruhiger Schlaf, inklusive Fieberschub mit einem Horrortraum, der sich gewaschen hatte - und nun gegen Mittag hab ich Kopfschmerzen. Die hab ich sonst nie. Oh bitte, lass es nur eine Grippe sein ... aber das ist es nicht, irgendwas in meinem Körper hat sich fauchend erhoben und dieses Medikament in sich aufgesogen. Das kann ja heiter werden. Kein Wunder, dass ich mit einer ganz niedrigen Dosis anfangen und mich nur langsam steigern sollte.

Verglichen mit den meisten Leuten, die ich so im Internet zu dem “Hashimoto” gelesen habe, geht es mir richtig gut. Das heitert mich zwar nicht auf, so bin ich nicht gestrickt, dass ich mir dann sage “boah ey, denen geht es dreckiger, freu dich”. Aber man darf durch diese Erfahrungsberichte viel lernen und man kann mit dieser Krankheit also irgendwie zurechtkommen. Na bitte, dann lasse ich mal den langen Weg bitterer Erkenntnis aus, dass mein Körper ein Stück vom eigenen Gewebe abstossen will - mir war schon lange klar, diese unglaublich komplexe biologische Maschinerie ist nicht so ganz perfekt. Mich packt auch nicht die Panik, weil “etwas” in meinem Hals feindlich gesinnt ist, dieses buchstäbliche Kehle zudrücken spüre ich buchstäblich ganz leicht (die chronische Entzündung), nicht aber mental. Vielleicht kommt das ja noch, ich glaub es aber nicht. Wichtiger noch, dank des Informationsaustausches weiß ich, dass ich auf regelmässigen Untersuchungen meiner Werte absolut bestehen werde und worauf ich alles noch so achten muss (Dinge, die der Arzt “natürlich” nicht erwähnte, die Dutzende von Patienten aber im Laufe ihrer Erkrankungskarriere lernten und die sich miteinander decken). Lustig ist das alles nicht, aber es wird sich schon ins Leben integrieren lassen. Hoffe ich. Das dauert jetzt mo-na-te-lang. Dabei sitze ich hier mit sozusagen virtuell aufgekrempelten Hemdsärmeln und würde das gerne mal eben schnell regeln. Seufz.

Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass typische Symptome Antriebsarmut und Lethargie gewesen wären? ;-)

# 14. November 2000 um 11:00 PM
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Montag, 13. November 2000

Es gibt Dinge, die kann ich einfach ...


Es gibt Dinge, die kann ich einfach nicht verstehen. Wenn ich jemanden wiederholt darum bitten muss, mich zum fröhlichen Schwatzen erst abends anzurufen, weil ich tagsüber voll ausgelastet bin, beispielsweise. Warum wird das einfach missachtet, als wäre es sch…egal, ob ich so eine Bitte ausspreche? Es wiederholt sich ständig, und die Gespräche laufen dann so ab: “Aber ich hatte dich doch gebeten ....” und als Antwort “Ja aber ich wollte doch nur ...” und wenn man dann hartnäckig wissen will, was denn nun eigentlich in genau diesem Moment so furchtbar wichtig ist, war es gar nichts. Absolut nur dies und das und ein bisschen labern. Ich bin hier nicht der Hanswurst vom Dienst, ok? Nachdem ich diesen Menschen schon vor geraumer Zeit mehrfach darum gebeten habe, zu respektieren, dass ich arbeiten muss, will und werde ... und ich gestern und heute schon wieder so ein Gespräch führen musste, reicht es mir. Ob Freund, Feind, Bekannter oder Nachbar ist ja nun egal, aber ich habe genug davon, ständig so genötigt zu werden und dann die Rolle der Unfreundlichen zu übernehmen, weil es bei einem Gespräch unter Zeitdruck ja nun mal nur mein einziges Ziel sein kann, es möglichst schnell abzuwürgen. Warum also mich immer wieder trotz entgegengesetzter Bitte tagsüber zum Schwatzen anrufen??? *aaaargh* :-( für das gelegentliche Geplaudere hat man E-Mail, ich bitte das nun endlich zu respektieren.
Natürlich kann ich frei entscheiden, bin mein eigener Boss. Und ich habe mich dafür entschieden, an meinem Arbeitstag tagsüber konzentriert durchzuarbeiten ;-) und zwar nicht nur, weil ich immer damit rechnen muss, wieder einen akuten Schub meiner Krankheit zu haben, sondern auch, weil ich gerne arbeite und dann auch richtig. Ist doch eigentlich nicht sooo schwer zu verstehen ;-)

Gestern sind die Emanzenseiten vier Jahre alt geworden, was mich allerdings nur daran erinnert, dass ich dort irgendwann mal wieder aufräumen muss. Heute habe ich Berge von Papierkram abgearbeitet, weil ich am Donnerstag einen größeren Abgabetermin habe und freie Bahn haben möchte. Morgen ist der erste Tag, an dem ich meine “neuen” Medikamente einnehme. First day - and for the rest of my life.

Mein Arzt hat eine sehr laute und sehr durchdringende, mich konsequent übertönende Stimme bekommen, als ich ihm ein paar Fragen stellte. Fragen, die auf der Suche nach Informationen im Web entstanden sind und die ihn komplett verärgerten und überraschten. Er sagte wörtlich “Schmeißen Sie Ihr Internet in den Mülleimer!” als ich nachfragte, warum in einigen Diskussionsforum eindrücklich vor Jodzugaben in Luft und Nahrung gewarnt wird, ich mich aber am Meer trotzdem so gut gefühlt habe. Information an sich kann nicht falsch sein, solange man nicht blind alles glaubt, sondern konsequent hinterfragt - aber so sieht er das wohl nicht. Er hat wohl auch teilweise recht, ich bin z. B. auch auf ein Forum gestossen, wo eine Frau sich mehr oder weniger durchgehend als kompetente medizinische Beratung ausgibt, aber gerade erst eine (völlig andere) Ausbildung macht. Das war mein eigener flüchtiger Eindruck, auch der kann natürlich falsch sein, daher linke ich hier nichts ein. Wenn man da einfach liest und alles glaubt und sogar noch anwendet, ist das natürlich sehr, sehr schlimm. Aber ist das ein Grund für einen Arzt, sich gleich so bedroht zu fühlen? Denn das war es ja wohl. Er wäre nicht so anstrengend laut geworden, wenn das Wissen in seinem Kopf nicht mit einer Menge Wissen unbekanner Größe konfrontiert worden wäre. Ist ja auch ärgerlich, wenn die Patienten denken. Am besten sollte man jedem eine Lobotomie verpassen, der seine Grippemedikation hinterfragt *g* das ist für Ärzte natürlich viel schöner: Fünf Minuten Durchlauf, irgendwelche Pillen und weg damit. Bloss nicht im Internet selbst nachlesen, was diese Fachausdrücke auf dem Bericht alles heißen! Wie anstrengend, nachher weiß der Patient noch, was ihm wirklich fehlt und was das bedeutet.

Seine Assistentinnen und Arzthelferinnen wollen das Internet jedenfalls nicht im Mülleimer sehen, sondern den Umgang damit lernen - und haben mich um meine Telefonnummer gebeten, um mir ggf. Fragen zu stellen.

# 13. November 2000 um 11:00 PM
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Sonntag, 12. November 2000

Das lange Wochenende in London war wundervoll. ...


Das lange Wochenende in London war wundervoll. Richtig, London und nicht Paris. Unsere Buchung für die zuerst geplante Reise war verbummelt worden und als es auffiel, war die Parisreise leider schon ausgebucht und wir bekamen nur alternative Termine für 2001 angeboten. Kurzentschlossen haben wir dann bei [url=http://www.super-last-minute.de]http://www.super-last-minute.de[/url] vorbeigeschaut und prompt drei Tage London in einem “gehobenen” Hotel inklusive Flug erwischt. Vier Sterne mit Frühstück auf dem Zimmer und Flug für DM 698 pro Person: Book and fly ;-) Paris ist im Frühjahr sowieso viel schöner.

Hingekommen sind wir reibungslos: 36 Stunden vorher buchen, neunzig Minuten vor Abflug zuhause weg, Flughafen, einchecken, Geld wechseln, Duty Free Shop durchstöbern, einsteigen, los. Sehr schneller Flug, in Heathrow raus, ab in die U-Bahn und in die Londoner City. Dann zur U-Bahn Station Earls Court, ein halber Kilometer und schon waren wir im Hotel. Das lief alles so reibungslos und unkompliziert, dass es uns auch wirklich nicht tief erschüttern konnte, dass unser Zimmer hinter viertausend verschlungenen Gängen und Winkeln lag und wir erst mal das halbe Riesenhotel durchqueren mussten. Dafür waren wir dann nur 15 m von einer Ice Machine entfernt (ideal, um das Waschbecken mit Eiswürfeln zu füllen und den mitgebrachten Champagner zu kühlen *grins*) und direkt in der Nähe vom zweiten Hoteleingang - der wiederum noch bedeutend näher zur Einkaufsgegend hin liegt als der Fronteingang.

Zimmer erobern, und dann Bummeln, Bücher shoppen und Abendessen gehen ... es wird nicht früher dunkel in London, die Zeit ist nur eine Stunde schneller, daran musste ich mich immer erinnern.

Am 10. November schrieb ich: “Wie faengt der ideale Touristen-Tag in London für jemanden an, der schon viele Male hier war, aber einen Boyfriend dabei hat, der die Stadt erst noch kennenlernen will? Genau, man setzt sich an einen I-Mac (tuerkisfarben) und haemmert im Takt der Rockmusik in die Tasten. Tower Records ist ein geiler Shop, der groesste CD-Laden Europas - glaube ich, auf alle Faelle der geilste. Ein Ort, an dem ich gerne regelmaessig ins Internet gehen wuerde und nicht nur, wenn mein rechter Fuss schmerzt. Olli ist fuer die Welt verloren, und ich bin zufrieden. Mit der U-Bahn waren wir schnell hier, sind am Piccadilly Circus und werden gleich whoppern und anschliessend wohl eine Hop-on-hop-off Bustour machen. Mit einem Minimum an Planung landen wir irgendwann abends wieder hier und koennen dann eins der vielen Cinemas heimsuchen. Ich darf nicht weg von diesem I-mac, denn wenn ich ihn verlasse, werde ich den ganzen Tag eine riesige Tuete mit Musik mitschleppen muessen *heul* das will ich ja nun auch nicht bzw. erst muss ich mir eine neue Tasche kaufen. Nach London muss man ohne fahren, geilere Taschen und Accessoires gibt es nirgends.”

Tja, das stimmt wohl ;-) man kann einen Shopping Orgasm nach dem anderen haben in dieser genialen Stadt, nur das Essen ist eine teure Zumutung. Wir haben die Zeit mit Besichtigungen, Shopping und Kino (What lies beneath und Pitch Black) verbracht - es gibt dort diese Bustouren, deren Tickets 24 Stunden gelten und man kann also immer wieder rund um die Stadt kreisen, eine andere Route auswählen und den Bus verlassen und wieder zusteigen, wann man will. Es war herrlich. Wir kommen bestimmt bald wieder. Es gibt einfach keinen besseren Platz zum Shoppen auf dem ganzen Planeten. Diesmal habe ich mir den British Airways Shopping Award ergattert *g* wusstet Ihr, dass besonders schwere Taschen speziell gekennzeichnet werden? Ich bis zu diesem Rückflug auch nicht ....

Glücklicherweise war ich mit bestimmten Targets zum Einkaufen losgedüst, wer weiß, was sonst noch alles passiert wäre.

Weihnachtsmarmelade von Harrods für Ulrike, ein halbes Dutzend Bücher “wie immer”, eine oder auch mehrere *hüstel* Handtaschen “wie immer”, endlich mal richtig geniale Turnschuhe, Cookies und Orangenmarmelade und Tee und Cosmopolitan und Weihnachtsgeschenke und ... Weil nicht mal ein halber Kilometer vom Hotel entfernt ein Internetcafe lag, musste ich diesmal auch keine 750 Mails querlöschen, sondern wir haben einfach einmal am Tag dort vorbeigeschaut. Ein herrlich relaxtes Wochenende, eine stressfreie Rückfahrt, wieder ein kurzer Flug. Die wunderbare Abwechslung und meine unheilbare Krankheit haben mir wieder ganz klar ins Gedächtnis zurückgerufen, dass die vielen Alltagsärgernisse keinen feuchten Schmier wert sind, auch und schon gar nicht die zweibeinigen. Das werde ich mir in Erinnerung rufen ;-) sobald es wieder nötig ist. Wird es aber wahrscheinlich gar nicht sein.

Jetzt sind es schon wieder weniger als 3 Wochen bis zum nächsten Wellen-
brecher-Treffen - und ein klitzekleines bisschen zwischendurch arbeiten wollte ich eigentlich auch noch. Have a nice and sunny monday, everybody ;-)

# 12. November 2000 um 11:00 PM
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