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Montag, 10. Juli 2000

Heute bin ich 33. Morgen nicht mehr. ...


Heute bin ich 33. Morgen nicht mehr. Ein flüchtiger Blick in den Badezimmerspiegel hat ergeben, dass die Augenfältchen immer noch auf sich warten lassen. Ich würde meinen Geburtstag gerne auf einen Zeitpunkt verschieben, wo ich richtig laufen, lange stehen kann und viel Zeit zum Lachen habe. So wie es jetzt ist, spüre ich nichts. Kann in mich hineinhorchen, ob Freude, Altersstarrsinn oder Panik aufkommt, meine biologische Uhr endlich mal tickt oder die absterbenden Hirnzellen leise Schreie von sich geben ... Nichts.

# 10. Juli 2000 um 10:00 PM
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Donnerstag, 06. Juli 2000

Topfit. Ihr wolltet doch wissen, wie Luisa ...


Topfit. Ihr wolltet doch wissen, wie Luisa sich gestern noch geschlagen hat? Sie hat die Küche auseinandergenommen, dass mir die Ohrläppchen schamrot klingeln würden, wenn ich nicht was Besseres mit meinem Leben vorhätte - ebenso das Bad und den Flur. Mittags haben wir eine Pizza bestellt und ein halbes Stündchen geschwatzt.

Miss Peppermint hat vormittags als missbilligend gesträubter Fellball auf dem Bett gelegen und stundenlang in die Richtung des neuen Unruheherds gestarrt, nicht bereit, sich auch nur im Geringsten zu entspannen. Nandi hat sich direkt in Luisa verliebt, als sie seinen Napf gefüllt wieder hinstellte (Männer sind so ... käuflich). Später am Tag ist auch Fräulein Pfefferminz etwas aufgetaut, als sie nämlich für einen Kontrollgang in die Küche marschierte und Luisa ihr genau erklärte, dass gerade ein Besen hingefallen war und dass es deswegen so gelärmt hatte. Miss Peppermint weiss es zu schätzen, wenn mensch ihren Intellekt richtig einschätzt und nicht mit ihr redet wie mit einem Baby.

Dann war Luisa wieder weg und ich einfach nur froh darüber, eine glänzende Küche, ein sauberes Bad und einen schön sauberen Flur nicht mit Schmerzen und Müdigkeit bezahlen zu müssen. Seitdem sitze ich aber auch hier und überlege, wann ein Hundertmarkschein aufgehört hat, richtig viel Geld zu sein. Liegt es an mir, der Inflation oder woran? Alterungsprozess. Ich reife wie ein Camembert, nun bezahle ich schon Leute dafür, meine Arbeit zu machen. Naja. Bisschen brummelig bin ich. Einerseits bin ich heilfroh, dass Luisa das offensichtlich ganz gerne mal macht und auch noch mal wieder machen möchte. Andererseits fällt es mir doch schwer, mich “bedienen” zu lassen. Surreal irgendwie. Dass (fast *g*) alle anderen bessere, schnellere und wahrscheinlich auch perfektere Hausfrauen als ich sind, das wiederum kratzt mich nicht *ggg* ist ja schließlich nicht gerade eine Traumqualifikation. Es muss sauber und gut durchorganisiert sein. Aber ich muss nicht jeden Handgriff selbst tun :-) und nun muss ich mich nur noch daran gewöhnen.

Bei Massagen, die ins Haus kommen, habe ich das schon geschafft. Grins. Einen erholsamen Freitag wünsche ich Euch!

# 06. Juli 2000 um 10:00 PM
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Mittwoch, 05. Juli 2000

Luisa hat mich aus der Küche geschickt. ...


Luisa hat mich aus der Küche geschickt. Es hat sie ungefähr 8 Minuten gekostet, um sich unter dem Putzkram (habe gestern noch mal schwerwiegend aufgerüstet *g*) besser zurecht zu finden, als ich es jemals tun werde - mein verlegenes “ich kann halt zur Zeit nicht gut stehen” hat sie mit einem “ich habe kleine Geschwister, die machen auch viel Dreck” gekontert (aua) und nun sitze ich hier und überlege, warum einen eigentlich immer dieser Zwang zu Putzen fast überwältigt, bevor die “Putzfrau” kommt. Nun gut, mich hat er nicht überwältigt, dazu kann ich nämlich wirklich nicht gut genug laufen ;-) nur den Tick mit dem Scheuern der Toilette werde ich wohl niemals ablegen, die muss piekefein sauber sein, Punkt.

Nandi und Miss Peppermint wissen nicht genau, wie sie Luisa finden, denn sie hat soeben schwungvoll die Katzenklos in Angriff genommen. Also ich finde sie klasse. Nett, hübsch und vor allem energisch und tatkräftig und daher finde ich auch DM 18/Stunde nicht zuviel. Absolut nicht zuviel, auch wenn ich mir schon anhören musste “ach dann komm ich auch mal putzen”. Wenn ich jetzt noch relaxen könnte bei dem Gedanken, dass jemand Fremdes die Staubflocken unter der Spüle findet ...

Aber im Großen und Ganzen: Sehr gute Sache. Wieder ein Problem gelöst. Oliver hilft sowieso schon viiiiel zuviel, wenn ich meinen Beitrag zum Haushalt auf diesem Umweg eben so leiste, dann muss das auch mal gehen. Und mal so ganz unter uns, das ist auch alles nicht so mein Fachgebiet.

Das Verschenken von Computern an die Elterngeneration wird aktuell sehr erleichtert durch das aktuelle Angebot von [url=http://www.aldi-essen.de]http://www.aldi-essen.de,[/url] wo es Anfängerbücher für 8 DM gibt, die man besagten Verwandten schlicht und ergreifend in die Hand drücken kann. Wir sind hier zwar im Einzugsgebiet es “anderen” Aldi, aber nicht weit weg von dem o.g. und es wird uns sicherlich einige Zeit und nerven sparen, dass wir einfach diese Bücher inklusive CD mit verschenken konnten. Mein Vater hat seine Webcam mit einigem Misstrauen betrachtet. “Nimmt die mich jetzt auf?” fragte er sicher fünfmal :-)) das kann ja heiter werden, von Canada aus. Aber erst sehe ich ihn hoffentlich noch mindestens zweimal hier. Am Sonntag hoffentlich!!! Und jetzt werde ich weiter arbeiten. Luisa macht einem ja echt ein schlechtes Gewissen, so dynamisch rumpelt es in der Küche.

# 05. Juli 2000 um 10:00 PM
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Dienstag, 04. Juli 2000

Den Independance Day gestern habe ich mal ...


Den Independance Day gestern habe ich mal nicht gefeiert. Es ist zwar erst 4 Monate her, dass ich mich in den Ketten der Sklaverei befand, aber inzwischen kommt es mir absolut selbstverständlich vor, freiberuflich zu arbeiten. Yippie :-) und in zwei, drei oder vier Jahren bekomme ich sicher auch mein letztes Arbeitszeugnis noch nachgereicht ...

Nein, heute ist Workaholics Day. Mein Tag *grins* :-)

Für die Damen, die nachfragten, wie denn die Abwicklung von dem Buch läuft: Oben auf das Banner klicken, auf die Webseite zum Buch gehen, dort auf die (linke, große) Abbildung des Covers klicken und in der alphabetischen Auflistung aller Inhalte auf “Erfahrungsbericht”. Ist auf die Dauer doch ein wenig übersichtlicher als das Verwuseln in hunderten von Tagebucheinträgen *g*

Schönen Gruß auch an Kay, der schrieb: “soooooviel zum lesen… eigentlich suche ich nur andere Feuerpferde… und irgendwie habe ich keinen Link für Deine E-Mail gefunden… jetzt natürlich doch, war etwas umständlich, aber egal… und jetzt bin ich so verwirrt, daß ich ersteinmal alles lesen und verarbeiten muß... was wollte ich eigentlich noch schreiben…??? fällt mir sicher wieder ein…” Gruß also an Kay, der die Orientierung sicher wiederfinden wird, und schönen Gruß sowieso und überhaupt.

Das Zitat der Woche klemmte mir ein Kunde unter ein Fax. Man sieht auf dem Begleitcartoon einen stattlichen hochgewachsenen Mann, vor dem ein mageres Männlein steht und herumfuchtelt. “Man hätte gar nichts gegen die Leute, die wie Spatzen essen, wenn sie nicht ständig davon zwitschern wollten.” steht da und ich musste herzlich lachen. Kennen wir nicht alle Menschen, deren höchste (einzige?) Qualifikation in Nahrungskontrolle besteht und die alle anderen ununterbrochen damit langweilen?

Mir ist schon mal der Satz rausgerutscht “Aber so richtig schön bist du ja trotzdem nicht” und ich bereue ihn auch nicht. Wurde sowieso ignoriert. Muss ja so sein. Was bleibt denn noch vom Leben, wenn man sich über sein Äußeres definiert und keine weitere Einflußnahme hat als Diät? Weder Ausstrahlung noch schöne Haut noch tolles Haar noch gute Zähne, noch schöne Augen oder ein toller Knochenbau. Nichts als Knochen, Hautlappen, ein langgezogenes Fiesgesicht, Tendenz abwärts. Aber ganz doll rappeldürr. Und den ganzen Tag stolz davon am Quäken?! Au backe. Dann doch lieber fett und vielseitig interessiert.

Den Wutflash der Woche hatte ich heute morgen, als ich die Jobbörse des Arbeitsamts angerufen habe. Ich hätte gerne gegen Lohn eine Dame entliehen, die meine Küche komplett ausräumt, putzt und wieder einräumt *g* und zwar einen ganzen lieben Tag lang, denn soviel Krempel ist da drin, ein Tag reicht hoffentlich aus. “Ja, für sowas bietet sich eine Frau ja auch eher an,” meinte der verbeamtete Schnarchsack prompt. Ja, das stimmt. Aber nicht, weil Frauen immer gleich für ein niederes Hausfrauenleben prädestiniert sind. Sondern weil Männer in sozial schwachen Positionen nervtötend, anstrengend und profilneurotisch sind und ich keine Lust habe, für höchstwahrscheinlich eher schlechte Arbeit gutes Geld zu zahlen und dann auch noch den ganzen Tag einen mir nicht näher bekannten Mann in meiner Privatsphäre rumlungern zu haben. Männer mit Komplexen sind sowas von Scheisse, das lässt sich kaum noch in vernünftigem Deutsch artikulieren, und wenn ihnen dann auch noch die Mittel fehlen, sich zum Ausgleich einen BMW zu leasen ... Nö danke, Männer von der Jobbörse können meinetwegen Mülltonnen auswaschen oder Gärten umgraben :-) ja doch, natürlich sind das Vorurteile, die aus Erfahrungen erwachsen, was sonst? Entweder eine Frau, oder die Küche bleibt unentrümpelt. Fertig.

P.S. Glück gehabt - eine nette Studentin hat sich gefunden :-)

# 04. Juli 2000 um 10:00 PM
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Montag, 03. Juli 2000

Unser Wohnzimmer sieht mal wieder aus, als ...


Unser Wohnzimmer sieht mal wieder aus, als wäre ein Hardware-Lager explodiert. Wir haben uns in den Kopf gesetzt, nicht nur meinen “kanadischen” Vater, sondern auch Olivers norddeutsche Mutter mit einem internetfähigen PC auszustatten - mit Monitor, Modem, Sound und eben allem Drum und Dran. So werden aus drei alten PCs ... äh drei andere alte PCs :-) wovon einer hierbleiben wird, um weiterhin als Server zu dienen. Die anderen, nun, ich werde sie sicherlich nicht vermissen.

Es stapeln sich die ungelesenen Bücher und die ungebearbeiteten Mails und ich habe nicht viel vom Wetter, wie auch immer es gerade sein mag. Aber es geht mir soweit ganz gut und ich hoffe, das gilt auch für all die Wellen-
brecher, deren Diaries ich zur Zeit nicht lesen kann, weil ich das nicht auch noch schaffe. Die Hotelplanung für September ist angelaufen - ich habe am Sonntag eine Runde rumgefaxt und hoffe nun auf Briefpost ;-)

Ansonsten: Müde. Völlig orientierungslos. Musste gerade schon wieder Oliver fragen, welcher Wochentag ist. Gut gelaunt, noch nicht albern, aber das kommt schon noch, wenn ich weiter so müde bin. Have a happy tuesday everybody *g*

# 03. Juli 2000 um 10:00 PM
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