Moving-Target.de

Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:

Abonnieren:



Letzte Kommentare:

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Biggi in Mittwochs im Düsseldorf: ♥♥♥♥ #bosnisch: Snez?

Peripherie

Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag
Schutt & Asche
Notizblog | Akne Tarda
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder

Kontakt

Impressum

powered by ExpressionEngine








Montag, 31. Juli 2000

Wunder geschehen hier. Simple Hilfsmittel wie ein ...


Wunder geschehen hier. Simple Hilfsmittel wie ein Venenkissen zum Hochlagern, ein paar Wadenwickel und salzfreies Essen und meine Füße sehen wieder fast aus wie etwas, das in meine Schuhe passen könnte. Na gut, ein paar Stunden Wassertreten waren sicher auch sehr hilfreich - schon mal jemand in einer Badewanne um die Stadt gewandert? Es ist langweilig und es wird kalt. Aber es hilft und ich wollte noch nie zu den Leuten gehören, die immer nur rumjaulen und nichts tun: Mir kräuseln sich die Zehennägeln abwehrend, wenn ich immerzu blöde Ausreden höre. Irgendwas kann man immer tun. Es ist bequem sich lethargisch zu geben, aber zufrieden macht’s offensichtlich nicht :-)

Am Wochenende hatte ich fröhlich einen mentalen Komplettzusammenbruch und habe ein Online-Auktionshaus leergekauft. Naja nicht wirklich, ein bisschen was ist schon noch da :-) es fing an mit der Suche nach einer ungebrauchten Fussmassage-Wanne (hab ich ersteigert) und ging dann weiter mit einer ziemlichen Menge an Spontankäufen. Die Einzelheiten erspare ich Euch, aber diese verlogene Maschinerie behauptet, ich hätte mich an 59 Auktionen beteiligt. Das kann natürlich nicht sein. Es muss sich um einen technischen Irrtum handeln. Ein paar fabrikneue Tupperdosen, das eine oder andere Buch, ein lebenslanger Vorrat an Haarklemmen und noch so ein paar Dinge, die nicht geliefert werden *g* also wirklich, ich habe wahrhaftig nicht sooooo oft gesteigert. Und glücklicherweise auch nicht so oft gewonnen *kreisch* :-)))

Wie auch immer, der Paketbote wird mich hassen. Hehehe. Welch ausgeklügelte Rache für all die orangefarbenen Karten, die ich bekam, obwohl ich zuhause war. Und meine Füsse freuen sich auf die Massagewanne :-) Fußfetischisten würden wohl immer noch nicht viel Freude an mir haben, aber es geht mir schon etwas besser. Einen wunderschönen Dienstag wünsche ich Euch!

# 31. Juli 2000 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Donnerstag, 27. Juli 2000

Jepp. Ich hatte recht. Sagt der Arzt. ...


Jepp. Ich hatte recht. Sagt der Arzt. Bilderbuchartig ausgeprägtes Lymphödem im Anfangsstadium. Zwar hätte ich auch nichts dagegen gehabt, im Unrecht zu sein, denn diese Ödeme wird man angeblich nie mehr so richtig vollständig los, aber immerhin weiß ich es jetzt und bin auch sicher. Gut. Danke, Doktorchen ;-) und sorry, dass ich deinen Feierabend geknackt habe. Ich musste einfach einen Arzt haben, der mich nicht nur gelangweilt durchschleuste, um eilig bei der Krankenkasse zu kassieren, sondern einen, der seine Arbeit auch machte.

Es gibt auch andere Ärzte. Ich weiß das. Ausnahmen gibt es überall. Ich habe vor, die Ausnahme zu werden, die das Lymphödem völlig wieder weg bekommt *grins* mich beunruhigt es nur langsam, dass jeder, den ich treffe, ebenso abgestumpfte Fliessbandärzte hat, ebenso auch in Notsituationen zunächst mal darum kämpfen muss, um überhaupt als Mensch wahrgenommen zu werden. Gerade ältere Menschen so ab 70 scheinen im Standardwaschprogramm durchgeschoben zu werden, Wehwehchen sind in dem Alter normal, was soll man sich das umständliche Geplärre der trockenen Knochen noch antun, das Problem erledigt sich in absehbarer Zeit von selbst ...

Natürlich ist das eine Generation, in der (a) eine völlig unbegründete Ehrfurcht vor Weißkitteln eingebleut wurde und (b) vor allem Frauen fast kaum gelernt haben, für sich und ihre Rechte einzustehen. Und so zieht sich mein Herz zusammen, wenn ich sehe, wie eine schmerzgekrümmte Dame vorsichtig aus dem Wartezimmer humpelt, um vier Minuten später wieder da zu sein und ein Rezept zu umklammern, obwohl sie mir gerade noch erzählt hat, sie habe ein komisches Ziehen, das sie noch nie gehabt habe und könne seitdem kaum aufstehen, dabei war sie fast immer gesund in den ganzen 76 Jahren. Ich spüre förmlich, wie mein Rücken sich strafft und gerade zieht, wie der Teil von mir, der einmal 60, 70 oder 80 sein wird, entschlossen das Kinn hebt. Killer Application. Nicht mit mir, darauf könnt Ihr wetten. Nicht jetzt und später auch nicht.

Ansonsten gilt: Der Weg ist das Ziel, ich finde jetzt erst mal heraus, welche von meinen eingeschränkten Aktivitäten ich wieder aufnehmen kann. Gestern war ich einkaufen, und eins steht fest: Wenn ich es geschafft habe, auf den Füssen zu stehen und eine bestimmte Richtung einzuschlagen, dann flüchtet man sich besser rechts und links in die Regale, denn Anhalten in Schuhen ist momentan gar nicht so einfach. Mir ist es gleich, ob die Leute seltsam gucken, weil der eine Schuh nicht zugeht, sollen sie doch. Im Netz bin ich auf genug Menschen getroffen, die nicht wirklich etwas Besseres zu tun haben, als nach anderen zu schauen, das interessiert mich nicht. Irgendwie wächst in mir auch so eine Art Mitleid für viele Menschen, die so unglücklich, unzufrieden und zerrissen sind, so rastlos (und manchmal auch einfach so dumm).

Das Telefon klingelt, und klingelt, und klingelt. Von kurz vor 8 bis 21 Uhr rufen sie an, jeder will was anderes und jeder will es sofort. Liebe Könige Kunden, ich geh jetzt erst mal duschen. Dann bin ich auch viel kreativer. Und verehrte Leser ;-) gestern habe ich sehr viele liebe Mails von Euch bekommen, die ich auch beantworten werde, sobald ich es schaffe. Danke.

# 27. Juli 2000 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Mittwoch, 26. Juli 2000

Wer mich kannte, hat es gemerkt: Ich ...


Wer mich kannte, hat es gemerkt: Ich habe gestern “irgendeinen” Tagebucheintrag hier reingesetzt, um mir die Nachfragen zu ersparen. Andersherum fragen nun besorgt alle an, die das durchschaut haben. Ja nun gut, mir ging es beschissen, na und? Da bin ich kein Einzelfall, wenn ich mich so umschaue, umlese. Dabei kann ich noch dankbar sein (und bin ich auch) denn ich habe eine konkrete Angelegenheit als Gegner.

Manchmal quält man sich so lange mit einer Sache herum, dass man die ewigen besch…eidenen Kommentare der verehrten Mitmenschen schon langsam persönlich nimmt und selbst so weit ist, die “Schuld” anzunehmen. Eine frauentypische Sache - mein letzter Boss hatte eine Killer-Methode, ein Gespräch bei einer Problemsituation zu zerstören, indem er frau vorwarf, sie suche sich eine typische “Opfer-Rolle”. Hätte vielleicht bei jemandem geklappt, der wirklich oft in hierarchisch untergeordneten Lebenssituationen lebt, wie finanzielle Abhängigkeiten, dominante Elternbindung, keine herausragenden Qualifikationen zum Aufbau des Selbstbewusstseins etc. Wie gut solche Methoden klappen, könnt Ihr daran sehen, dass es sogar bei mir einmal geklappt hat, und ich bin verdammt noch mal kein typisches Opfer (höhö). Obwohl es sich definitiv um ein Ausweichen wegen nicht eingehaltener Zusagen handelte, rutschte ich kurz ab und überlegte, ob ich elend am Jammern gewesen war. Nö. Aber zu spät. Schneewittchen sollte den giftigen Apfel in den Rachen der Zwerge schieben, statt ihn zögerlich doch immer wieder zu nehmen, weil die kleinen Kerle es doch so selbstverständlich finden ;-)

OK, das könnt Ihr nicht verstehen. Es ist aus einer Geschichte, in der Schneewittchen irgendwann herausfand, dass es gar nicht die Stiefmama war, sondern die Zwerge, denen es nicht passte, dass dieses Mädchen sie so weit überragte ...

So sass ich also in diesem Häuschen, hörte mir tagtäglich gutgemeinte, aber trotzdem endlos nervtötende Ratschläge an zur Situation meiner Beine, denn: informieren kann ich mich bestens selbst, Ärzte und Heilpraktiker habe ich langsam durch und nach 6 Monaten anzunehmen, ich hätte nicht mal die grundsätzlichsten Dinge probiert, das grenzt an eine Beleidigung. Langsam, ganz langsam schlich sich in mein Bewusstsein das Gefühl, dass ich vielleicht doch selbst SCHULD bin. Hätte mich ja nicht stechen lassen müssen, müsste ja nicht allergisch sein? Nein. Mehr so ein wie “wenn du nur wirklich wolltest, du würdest” und natürlich trotz aller Schonung auch “bei dem Gewicht muss man die Beine ja überlasten” (obwohl ich fit und munter unterwegs war bis zu der fatalen Entzündung). Also Entwässerung, Entzündungshemmung, Warten, Schonen.

Dann, per Knopfdruck - innerhalb von Minuten die Erleuchtung, endlich - eine Sendung über Lymphprobleme. Alle meine Symptome. Fotos, die aussahen wie mein Fuss. Beschreibungen ähnlicher Unfälle. Details über exakt dieselben Schmerzen. Ansichten in Großaufnahme von denselben Stellen. Die Idioten in den weißen Kitteln, die mir Entwässerung verschrieben haben, obwohl sogar ich als absoluter Laie weiss, dass das bei einem Lymphödem saugefährlich sein kann, weil das Eiweiss so in dem kranken Gewebe gestaut wird. Nur Fotos, die hatte ich nie gesehen.

Jetzt weiss ich es. Mein Feind heisst zumindest zum Teil Lymphödem. Trotz der Ärzte weiß ich das nun, aber keine Sorge, es waren nur ungefähr ein halbes Dutzend teuer ausgebildete Mediziner, kein Grund zur Sorge für die restliche Bevölkerung, Nasentropfen wird es immer noch rezeptfrei geben. Herzlichen Dank auch, dass ich monatlich so hohe Krankenkassengebühren zahlen darf, um doch nie “geholfen zu werden”, so wie es sein sollte.

Aber egal. Ich habe ein beginnendes Lymphödem, noch bildet sich alles zurück, wenn ich liege. Es ist nicht diese Sorte, die durch Krebs (Metastasen) im Gewebe entsteht, denn es ist eindeutig auf die schwere Infektion nach der allergischen Reaktion zurückzuführen. Klar ist das eine Eigendiagnose, na und? Falscher als bisher kann’s nicht mehr werden. Medikamente helfen nicht bzw. es gibt keine, die nachweislich wirklich helfen (Scheisse, und dafür habe ich drei Monate Cortison genommen und meine Darmumgebung mit Penicillin in Fasern zerlegt!).

Instinktiv habe ich bereits Lymphdrainagen gesucht und genommen, bei meinen Massage-Sessions (Zehnerkarten *breitgrins*), ich spürte sofort, dass es das Richtige war für diese Beine. Kompressionsbandagen? Komisch, auch da bin ich meinen Instinkten gefolgt. Schon vor Wochen habe ich mir eine Stützstrumpfhose besorgt und diese auf Kniestrumpflänge geschnitten (weil meine Beine fast 1,20 lang sind bis zur Hüfte und das machen normale Strumpfhosen nur seltenst mit). Inzwischen habe ich auch richtige Stützstrümpfe, aber eher zufällig als eine Folge dieses Selbstversuchs und nicht weil der Arzt mir dazu riet. Die dritte Empfehlung lautet angepasste Krankengymnastik - während ich mich nur vorsichtig bewegt habe, immer in der Angst, die Entzündung könnte zu stark durchblutet werden. Es muss auch vorsichtig sein, aber es muss sein und das wusste ich nicht!!! Der vierte Punkt ist Abnehmen, sehr lustig in Anbetracht der Nachwirkungen des Cortisons, ich könnte kotzen vor Wut, aber das will ja keiner wissen.

Ich habe ein paar Bilder eingelinkt, damit Ihr wisst, wovon ich rede. Sie stammen von dieser Seite hier, öffnen sich in neuen Browserfenstern. Klickt bitte nicht auf den Seitenlink, wenn Ihr keinen stabilen Magen habt :-( ich habe nur das ausgewählt, was einen netten kleinen Eindruck von meiner Situation vermittelt.

Füsse, die mir leider relativ bekannt in der Verformung vorkommen, auch wenn es längst nicht (mehr) soooo schlimm ist.
Die Beine. Nicht meine, glücklicherweise - aber so sahen sie im Januar/Februar fast aus. Bei mir war nur eine Stelle so schlimm “rosa” betroffen. Reichte auch.

Gut. Es ist normal, dass ich versuche, wenig zu laufen. Es ist normal und sogar richtig, dass ich die Beine straff gewickelt haben will. Es geht allen mit diesem Problem so, dass sie versuchen, nur noch ganz locker und leicht gekleidet zu sein, damit die Haut nicht berührt wird (ich stapele hier Bademäntel, seufz). Jetzt kann ich es zugeben. Es ist eine verdammte Quälerei. Aber sie hat einen NAMEN und das ist es, was zählt. Wenn ich meinen Daumen in mein Schienbein drücke und ein anderthalb Zentimeter dickes Loch erzeuge, ist das nicht “Wasser”, sondern das Ödem.

Willkommen Kampfgeist, alter Freund. Nicht die tägliche Sorte, mehr die Marke Doppelherz :-) Reich mir die Pfote, Kumpel. Ich weiss noch, wie wir zwei beiden Blut spuckend und nach Luft würgend um diesen verdammten See in Ratingen gelaufen sind, in diesen elenden Morgenstunden knapp vor der Dämmerung. Jeden Morgen. Immer wieder. Bis ich nicht mehr hingefallen bin, bis ich nicht mehr zwischendurch den rechten Schuh ausziehen musste, bis ich endlich einmal ganz um den See kam und das in fast derselben Zeit wie andere Läufer dort. Bis mein rechtes Bein mich wieder getragen hat, endlich (das war nach dem ersten Unfall in 1995, bei dem Amputationsgefahr des rechten Beins bestand, angeblich).

Mir war es völlig egal, ob irgendwelche joggenden Tanten mich dabei beobachtet haben, wenn ich stürzte - seit ich einmal zwei Stunden in einer Fußgängerunterführung gelegen habe, hilfos, mit dem Gesicht in dreckigem Eis, weiß ich sehr wohl, wie hilfsbereit die lieben Mitmenschen sind. Ich verstehe das, man weiss ja bei einem blutenden Menschen nie, ob er nicht doch bloss drogensüchtig ist. (Selbst habe ich es übrigens noch immer irgendwie geschafft, nachzusehen oder nachsehen zu lassen, Tel. 110).

Aber ich schweife schon wieder ab, heute ist irgendwie so ein Tag. Dieser Eintrag hier ist kein Pausenhäppchen, aber es wird auch eine ganze Weile vorhalten müssen, denn ich habe jetzt endlich etwas Konkretes für meine Gesundheit zu tun. Mein Kampfgeist ist erwacht. Und wenn Ihr dachtet, ich sei energiegeladen, dann könnt Ihr jetzt was erleben *g*

Gute Nacht :-)

# 26. Juli 2000 um 10:00 PM
1x FeedbackDrucken





Dienstag, 25. Juli 2000

Thunfisch-Salat Melody (Copyright? Nur auf das Rezept ...


Thunfisch-Salat Melody
(Copyright? Nur auf das Rezept im Druck *g*)

Tipp: Dieser Salat schmeckt auch warm als Beilage zu Kartoffeln oder Reis herausragend, aber genauso gut über Nacht durchgezogen als kalter Salat! Wie immer habe ich einen Wok auf höchster Temperatur benutzt, eine große Pfanne geht aber auch ....)

Zutaten: eine große Zwiebel oder Gemüsezwiebel
ein Glas Champignonscheiben (oder 200 g frische)
ein Glas eingelegte Paprika rot und gelb
zwei große Hände Weißkohl (Krautsalat ohne Sosse, sozusagen)
zwei Dosen Thunfisch in Wasser

Zubereitung: Die Hälfte von dem Paprika-Öl weggiessen, die andere Hälfte in die heisse Pfanne, darin die kleingeschnippelten Zwiebelstückchen andünsten, die Paprika hinterher (evtl noch kleiner schneiden, als sie im Glas ist) und anbraten.
Sobald die Paprika ein bisschen gebräunt ist, den Krautsalat und die Champignons durchmischen und so 5 bis 8 Min köcheln lassen, bis der Kohl nicht mehr so widerborstig ist, sonder mehr in der Masse verschwindet ;-) Dann eine Dose Thunfisch mit dem Wasser und eine ohne die Flüssigkeit untermischen, noch 5 Min miteinander vermischen und ein wenig aufkochen, dabei ruhig nach dem ersten Brodeln die Temperatur auf ganz klein stellen.
Fertig! Diese Masse sind so ca. drei halbe Teller voll (als Beilage) bzw. eine kleine Salatschüssel. Sollte man den Thunfischsalat für ein Partybuffet nehmen, kann man auch noch eine Dose Mais durchrühren.

Man merkt schon, das ist ein Salat, den man auf Vorrat haben kann, zumindest, wenn man zu denen gehört, die schon mal Hände voll Zwiebelwürfel, frische Champignonscheiben und Weisskohl eingefroren haben *g* bei uns gibt’s das alles allerdings immer frisch ...

Tja, was soll ich denn sonst hier reinschreiben, um zu zeigen, dass ich noch lebe?! Zeit für mehr und Lust für was anderes hab ich heute nicht, die Fotos von dem fantastischen mexikanischen Essen, das Olli für mich gekocht hat sind noch in der Digicam und ich bin müde, irre müde. So müde, dass ich beinahe schlafen kann.

# 25. Juli 2000 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Donnerstag, 20. Juli 2000

“Wie geht’s?” Harmlose Frage, großes Potenzial. Freunden/Bekannten ...


“Wie geht’s?” Harmlose Frage, großes Potenzial. Freunden/Bekannten kann man schon mal sagen “heute nicht sehr gut, aber danke, dass Du fragst.” und es ist OK. Weil man Mensch ist und sein darf.

Allen, aber auch wirklich allen anderen zeigt man am besten die geraden weißen Zähne, lächelnd versteht sich, und versichert glaubwürdig “Danke, bestens!” Andere Menschen können sich zwar immer bestens in Situationen versetzen, aber meistens nur in die eigenen. Das ist meine leicht angebitterte Erkenntnis nach einem langen und harten Tag, an dem mir zweimal voller Genugtuung fast die Ohrmuschel weggekeift wurde mit einem “aber ich dachte, es läuft alles so gut bei Dir!!!” und ich dann auch noch erklären musste, dass wirklich die meisten Dinge sehr gut laufen, ich aber trotzdem mal einen verdammt schlechten Tag haben kann (gesundheitlich, aber das habe ich nicht gesagt, ich habe das Thema selbst nämlich auch satt). Hach, was muss das doch für manche Menschen ein erhebendes Gefühl sein, wenn es mir mal schlecht geht :-)

Genug gespöttelt. Es gibt auch nette Menschen da draussen, massenhaft. Bin selbst schuld, wenn ich mich mit den Miesmachern aufhalte und nicht mit den freundlichen Geschöpfen, vor allem den cyberhaften. Gegen manche Schmerzen hilft nur warten, seufz ... Sollte mir ein Entscheidungsträger der Firma in die Hände geraten, die jene Tampons herstellen, mit denen man angeblich alles machen kann, sogar reiten und schwimmen (nur nicht computern), werde ich ihn zwingen, einen zu essen. Ungebraucht natürlich, was denkt Ihr denn. Nein, ich bin nicht ekelig. Erica ist es *g* in diesem ganz speziellen Fall sollte man ihr Menstruation Diary namens Bleed vielleicht nur lesen, wenn man nicht sehr gut Englisch kann. (Warum soll eigentlich heute nur mir blümerant zumute sein? Jungs, geht lesen.)

# 20. Juli 2000 um 10:00 PM
0x FeedbackDrucken





Seite 1 von 4 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »