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Montag, 12. Juni 2000

Der Montag, der ein Dienstag war. Der ...


Der Montag, der ein Dienstag war. Der Tag ist eine halbe Stunde alt und ich habe schon die Nase voll. Naja nicht wirklich. Es gibt soviel zu tun und ich war so erschöpft gestern, habe sehr viel geschlafen. Ab und zu durchschauert es mich buchstäblich, wenn ich daran denke, was für eine Belastung und einen Psychoterror dieser Zustand mit sich bringen würde, wenn ich nicht gekündigt hätte. Ich gehörte nämlich leider nicht zu den Angestellten, die im Besitz eines Krankenscheins ein Urlaubsgefühl beglückender Befreiung überkam. So ist es viel besser ;-) ich kann mir die Zeit einteilen - und ich habe die Entscheidung auch aus vielen anderen Gründen noch nie bereut. Wenn ich selbst entscheiden kann, wann ich was wie mache, habe ich ganz schön Durchschlagkraft. Jaja, ich wusste doch gleich, dass es ein besonders schöner Sommer wird :-)

Übrigens, Egg hat mir bei der Suche nach einer kleinen Webcam ohne USB-Anschluss geholfen *freu* :-) mit Erfolg. Danke Dir! Dass Ihr von Bildern meiner eigenen Cam verschont bleibt, liegt daran, dass sie irgendwie mit der TV-Karte kollidiert und ich noch keine Lust hatte, da rumzuprobieren oder Olli zu bitten, sich das mal anzuschauen. Mir fällt gerade ein, die DigiCam gibt’s ja auch noch. Hm…. hab ich noch gar nicht mit gespielt. Momentan auch keine Lust.

Beim Durchzappen gefunden, empfunden: Im Fernsehen läuft mal wieder so ein Film mit einer 25jährigen, die ein 17jähriges Sexluder spielt. Oder umgekehrt? Es ist so schwer zu sagen bei diesen amerikanischen Schauspielerinnen mit ihren perfekten und aneinander angeglichenen Püppchengesichtern. Auch sonst fällt es mir nicht leicht. Eine Frau, mit der ich beruflich zu tun hatte (die ich also auch getroffen habe) und die ich für 28 oder 29 hielt, ist gerade mal 23 und wenn es um Berufserfahrung geht, sind fünf Jahre - die man hat oder nicht hat - nun mal eine Menge. Eine andere Frau legte auffällig grossen Wert darauf, ein Jahr jünger als ich zu sein, sieht aber schätzungsweise 12 Jahre älter aus - jedenfalls hielt ich sie für Anfang 40, als ich das erste Mal auf sie traf. Au backe *gggg* das hätte ein Desaster gegeben, wenn ich bei so einer Eiteltante zuerst (per Mail damals) auf das Alter zu sprechen gekommen wäre. Glücklicherweise fing sie gleich an, ganz furchtbar krampfig kumpelhafte Scherze über das eine Jahr zu machen, das uns trennt. Kann ich nur milde zu nicken, ein höflicher Mensch erstickt an nichts, gelle? ;-) Und, wenig erstaunlich, wir hatten ohnehin nicht viel gemeinsam und ich brach den Kontakt sehr schnell wieder ab, irgendwie tickte die auch sonst nicht so richtig. Wieder eine andere Lady, aber eine nette und intelligente, hat soviel Power und Drive, dass ich mich um lockere 15 Jahre nach “unten” verschätzt habe und sie nur mit Mühe davon überzeugen konnte, dass ich mich nicht einschmeicheln wollte.

Mein Leben wäre also komfortabler, wenn Ihr Euch endlich alle entschliessen könntet, in der Öffentlichkeit und im Internet kleine Schilder mit Eurem Geburtsjahr zu tragen. Was mich angeht, der Juli 1966 war ein Monat der chinesischen Feuerpferde und im gesamten letzten Jahrhundert hat es keinen besseren gegeben. Mein Timing war perfekt ;-)

Zum Thema Zeit und Zeitpunkte möchte ich abschließend noch erwähnen, dass ich die [url=http://www.katzenfrau.de]http://www.katzenfrau.de[/url] am 15. Juni zum Leben erwecken werde ;-) auch wenn es vernünftiger wäre, bis zum 1. Juli auszuhalten, ich mag einfach nicht mehr länger abwarten, will endlich den Kopf wieder frei haben für andere Dinge.

# 12. Juni 2000 um 10:00 PM
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Sonntag, 11. Juni 2000

Wir haben uns den Luxus gegönnt, weder ...


Wir haben uns den Luxus gegönnt, weder am Samstag noch am Sonntag ans Telefon zu gehen. Wunderbare Sache, meinetwegen brauchen wir an den Wochenenden nie wieder telefonieren :-) Es ist ja auch nicht nötig: Die lieben Verwandten kommen alle per Fax durch und was den Bekanntenkreis angeht, wenn jemand Mail hat, soll er/sie eben schreiben.

Ein bisschen habe ich es nämlich in den letzten Monaten mit der allgemeinen Verfügbarkeit für die lieben Mitmenschen übertrieben, und wenn ich keine Karriere als mülleimernder Lebensberater starten will, wird es Zeit, mal gegenzusteuern. Egoistisch wie ich bin, nutze ich jetzt meine kreative Energie lieber online und für Menschen, bei denen die Erwartungshaltung keine Einbahnstrasse ist.

# 11. Juni 2000 um 10:00 PM
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Freitag, 09. Juni 2000

Wirklich viel habe ich heute nicht getan. ...


Wirklich viel habe ich heute nicht getan. Die Inhalte für die neue Domain sind soweit fertig (Arbeitsdomain, jetzt habe ich schon Arbeitstitel in Domainform, ts… [url=http://www.katzenfrau.de]http://www.katzenfrau.de)[/url] Hochladen geht allerdings immer noch nicht und ich wünschte auch langsam, ich hätte das alles gar nicht erwähnt :-)

Die Massage gestern war übrigens göttlich. Es ist schon ein Unterschied, ob man durch die Stadt fährt, parkt und Treppen steigt und sich dann umzieht und wartet und so weiter und danach wieder nach Hause fahren muss ... oder ob man gemütlich duscht, im Morgenmantel ein Glas kühlen Weisswein trinkt und dann nur die Tür öffnet…. der Massagetisch wird im Wohnzimmer aufgebaut, die passende Musik eingelegt und anderthalb Stunden lang wird man von einer gelernten Fachkraft durchgeknetet. Daran könnte ich mich gewöhnen ;-) pardon, daran werde ich mich gewöhnen. Nächsten Freitag geht es weiter, denn die Wirkung auf meine verspannten Schultern war einfach zu wohltuend, und so teuer ist es nun auch wieder nicht.

Die ersten dummen/neidischen Kommentare habe ich auf die unbedachte Erwähnung dieser kleinen Luxusbehandlung hin natürlich auch schon bekommen. Dass ich seit Wochen nicht richtig laufen kann und vor Schmerzen kaum noch gerade sitzen und die Massage aus praktischen Gründen gebucht habe, müsste ich eigentlich nicht erklären ;-) Meinetwegen könnt Ihr auch gerne denken, mir ist das Hirn ausgelaufen und ich bin auf dem Prinzessinnen-Trip.

Was kümmert es mich schliesslich? Ich werde jetzt in meinen Whirlpool voll Eselsmilch steigen (gibt das eigentlich Joghurt?!), und während nubische Sklaven meine Zehennägel vergolden und Diamantstaub in mein Haar kämmen, lasse ich mich mit Champagnertrüffeln füttern und mir von Oliver orientalische Märchen vorlesen. Es ist eine sehr erholsame Methode, die Samstagnacht zu verbringen, ich kann das nur empfehlen. Wenn Ihr das nicht auf die Schnelle hinbekommt, pustet halt mit einem Strohhalm in ein Fichtennadelbad, kürzt die Zehennägel mit nem Nagelknipser und macht endlich mal wieder Eure Nägel sauber, während Ihr Gummibärchen kaut und der Fernseher dröhnt. Schönen Sonntag ;-)

# 09. Juni 2000 um 10:00 PM
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Donnerstag, 08. Juni 2000

Jeden Morgen kommt mein Horoskop per Mail. ...


Jeden Morgen kommt mein Horoskop per Mail. Irgendwann werde ich das wieder abstellen, aber es ist einfach schneller weggeklickt als abgemeldet, das ist eine Tatsache. Ich handele nach dem althergebrachten Haushaltsratgeber “lies es und glaub es nur, wenn es Dir gefällt”. (Das gilt übrigens auch für Kochbücher, Kontoauszüge und Komplimente, was aber wieder eine andere Geschichte ist.) Irgendwo in Minnesota oder vielleicht auch in Timbuktu sitzt ein kleiner Horoskop-Computer, der morgens murmelnd im Kaffeesatz seiner Datenströme liest, geheimnisvoll Bits und Bytes heraufbeschwört und sich darauf konzentriert, aus kosmischen Schwingungen und einer Menge Elektrosmog nur für mich und eine Million anderer mit meinem Sternzeichen herauszufinden, was dieser Tag mir bringt.

Solange dabei die Rede nicht von einem geheimnisvollen dunkelhaarigen Fremden ist - der endlich meine Treppe fegt, wie es sein verdammter Job ist, statt muffelige russische Widerworte zu geben - was mich zugegebenermassen verschrecken würde, lese ich es eben und vergesse es sofort wieder. Es sei denn, ich stelle es in mein Diary. Auch in der deutschen Übersetzung. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich einfach nicht davon ausgehen darf, dass ein erwachsener Mensch in einer multikulturellen Technologiegesellschaft “natürlich” auch geschäftsfähiges Englisch beherrscht. Mir ist zwar unbegreiflich, wie man sich soviel entgehen lassen kann von der Welt, aber bitte ;-)

Das sagt die virtuelle Datenzigeunerin:

“Now is an excellent time to get your ideas across to others. Your heightened organizational skills help sort out anything you may have on your mind. You will be able to focus clearly and handle even the smallest of details. You are sharp, discriminating and able to stand your ground. Everyone involved will be thoroughly impressed! Your ideas will be infused with strong intuition, so listen to yourself, then speak your truth!”

In German:
“Die Zeit ist perfekt gewählt, um anderen Ihre Ideen näherzubringen. Ihre herausragenden organisatorischen Fähigkeiten helfen bei der Lösung aller Dinge, die Sie gerade beschäftigen. Sie werden zielgerichtet handeln und auch die kleinsten Details abdecken, haben den nötigen Biss, können sich abgrenzen und halten mühelos Ihre Stellung. Beeindruckend für jeden, der ebenfalls mit einbezogen wird! Sie werden bei Ihren Ideen von einer starken Intuition geleitet, also folgen Sie Ihren Instinkten und äussern Sie klar Ihre Meinung.”

Beeindruckend, wie gut das Ding mich kennt, richtig? *LOL* Ich habe nur ein Problem damit. Ein kleines. Ein kleines graues. Miss Peppermint, ihres Sternzeichens ebenfalls Krebs, ist dann ja ebenfalls betroffen von diesen motivierenden Aussagen. Und sie sitzt gerade neben meinem Kopfkissen und kaut mit lautem Schmatzen und Knacken ihre Fussnägel (äh Krallen), offensichtlich fest entschlossen, das Kissen zu besteigen, sobald ich nicht aufpasse. Den nötigen Biss hat sie ganz sicher, das kann man hören. Was sie alles heute noch vorhat, das steht in den Sternen ;-)

# 08. Juni 2000 um 10:00 PM
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Mittwoch, 07. Juni 2000

Heute mag ich die Menschen nicht. Heute ...


Heute mag ich die Menschen nicht. Heute mag ich gar nichts. Es ist warm und ich habe Schmerzen, was ungerecht ist, denn ich tue ab morgen konkret was dagegen und sie sollen gefälligst jetzt schon aufhören, diese Entzündungen und Schwellungen. Außerdem ist mir das Rauschen im Netz zu stark. All diese Leute, die nur sich selbst in der Reflektion ihres Bildschirms sehen, nur lesen, was ihnen gefällt, nur annehmen, was ihnen gerade in den Kram passt. Alles wird kaputtgelabert und solange zurechtgekaut, bis man es ein Brei ist, den man beim Schlucken nicht mehr spürt. Meistens habe ich eine Engelsgeduld damit, und genau deswegen haben alle dann dieses “die hat mir den Schnuller weggenommen”-Gefühl, wenn ich mich dann mal abgrenze. Wie man es dreht und wendet, es ist immer alles meine eigene Schuld, richtig? *grummel* Ich bin auch einfach auf zuvielen Mailinglisten. Ständige Reibung und das an Geblubber, das muss ja tödlich nerven. Werde mich von drei weiteren abmelden und mir auf allen erst mal eine Woche Pause gönnen, um andere Sachen aufzuarbeiten.

# 07. Juni 2000 um 10:00 PM
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