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Donnerstag, 25. Mai 2000

Als ich schrieb, der Garten von “meinem” ...


Als ich schrieb, der Garten von “meinem” Hinterhäuschen würde von einer 93jährigen Dame sehr sorgfältig gepflegt, muss ich in Euch irgendwie das Bild einer rührenden kleinen Oma erweckt haben, die zitterig einzelne Blümchen mit Stöckchen stützt. Stimmt nicht so ganz. VRROOOOOOM. Da ist sie wieder, die energische weisshaarige Frau, die entschlossen - wenn auch etwas unsicher zu Fuss - den grossen Rasenmäher auf die Wiese gewuchtet hat und nun jeden Grashalm unerbittlich auf Gardemass schrubbert. Keine Blume hat die Chance, einfach nur zu wachsen, das ist ein ordentlicher Garten. Und wie! Nachmittags wird die Verwandtschaft herbeikommandiert und zupft, ordnet und sortiert brav nach Anweisung. Sieht aus wie ein Stadtpark. Nun ja. Ist zwar nicht so mein Ding, aber ich halte mich da lieber raus. Die Chancen sind zwar klein, dass ich auch so alt werde, aber zur Strafe im zarten Alter von 33 im Geranienbeet verbuddelt werden, muss ja auch nicht sein.

Ach Quatsch, das ist eine ganz reizende Lady, sehr höflich, sehr zielorientiert - drei Dinge, die ich in Kombination immer bewundere. Wenn sie denkt, ich sei nicht zuhause, steht sie vor dem offenen Fenster und flirtet mit Nandi. “Na Du kleiner Teddy? Du bist aber ein feiner kleiner Kerl…” und Nandi schmeisst sich mit Inbrunst gegen das Fliegengitter, das ihn von der bösen Welt ohne Dach trennt. Nandi liebt Frauen. Am meisten solche, die ihn schön finden, klar :-)

Gestern hat nun die Domain [url=http://www.fluchtversuch.de]http://www.fluchtversuch.de[/url] den Besitzer gewechselt und umleiten kann man sie bei [url=http://www.domaindirect.de]http://www.domaindirect.de[/url] auch gleich *g* Nein, ich kriege keine Prozente! Aber ich könnte mich vor Lachen in die Ecke werfen, wenn die Domaindirectler mich fragen: “Kennen Sie einen Herrn Sowieso? Eine Frau Soundso? Die kaufen Domains ohne Ende!” und wenn ich dann bei Herrn Sowieso bin und höre, wie er am Telefon sagt “Du, das war [url=http://www.domaindirect.de]http://www.domaindirect.de[/url] und dann LINEBACKER…” Es spricht sich schnell herum. Und ich, ich mag Qualität. Und kostengünstige Domains ohne Werbung. Also warum nicht? ;-)

Bevor jetzt alle angerannt kommen und mir meine Domains abquengeln wollen: Die Fluchtversuch.de war nur mein virtuelles Bücherregal - da hing mein Herz nicht daran, dass es unbedingt so heissen muss. Es wäre ja blödsinnig gewesen, wenn ich einen Namen festgekrallt hätte, für den ein paar Schüler die passende Band haben, oder? Diese Großzügigkeit gilt allerdings nicht für Projekte wie [url=http://www.melody.de]http://www.melody.de,[/url] [url=http://www.moving-target.de]http://www.moving-target.de[/url] und so weiter :-) nur damit das klar ist.

Jetzt sollte ich mich allerdings an den Brötchenerwerb begeben. Nicht, dass ich soviele essen will, wie ich gerade erwerbe, aber zugesagte Termine sollte man dann doch schon halten *g* Viele Grüße Euch allen!

# 25. Mai 2000 um 10:00 PM
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Mittwoch, 24. Mai 2000

Etwas, das ich erst mühsam lernen musste: ...


Etwas, das ich erst mühsam lernen musste: Wenn jemand sagt “so ein öffentliches Online-Tagebuch, ach, das könnte ich nicht…”, also das heisst nicht immer: “Ich kann das nicht”. Sondern das bedeutet sehr oft auch einfach: “Darüber aber bin ich nun wirklich geistig weit erhaben, da stehe ich intellektuell drüber, das habe ICH doch nicht nötig…”

Und ich blondes Dummerle habe gedacht, klar, nicht jeder Dahergelaufene kann so ein Projekt auch so interessant aufziehen, dass Leute wirklich und noch regelmässig lesen kommen - es ist doch aber recht einsichtig, wenn man die eigenen Unfähigkeiten wenigstens ganz offen zugibt *ggg* :-) Ehrlich gesagt denke ich auch immer noch, dass meine Variante in den allermeisten Fällen zumindestens sehr stark einfliesst. Höhö.

Kleine Wünsche an das Alltagsleben, ganz kleine. Selbstverständlichkeiten eigentlich. Wenn jemand, der mich anruft, um mir zehn, zwanzig oder hundert Minuten meiner Zeit zu stehlen, weil ich mal wieder kostenlos bei irgendwas eine Beratung abgeben “darf” ... wenn so ein Mensch zunächst einmal einfach fragen würde: Wie geht es Dir überhaupt? Hast Du denn gerade mal ZEIT? Das alleine wäre doch schon mal ganz nett und würde zumindest teilweise die verlorene Zeit, die genervten Nerven und die unnötige Zusatzbelastung wieder wettmachen.

Abgesehen davon ist es eine feine Sache, wenn man jemandem helfen kann, und sei es nur mit sowas einfachem wie “Tipps und Tricks”. Per Mail ist aber schöner, dann kann ich mir frei einteilen, wann ich mich damit beschäftigen will :-)

Wo wir gerade beim Tipps für das Überleben im Alltag sind, da hätte ich auch noch ein paar. Sowas wie “wenn der Briefträger zu freundlich ist, schau doch mal, ob der Reissverschluss von deinem roten Bademantel zu weit geöffnet ist”.

Oder: Wenn du bereits extrem lange Wimpern hast, probiere kein Long-Lash-Mascara, sonst siehst Du aus, als ob Du dir riesengrosse Spinnen ans Augenlid gepinnt hast.

Oder: Männer können siebenmal die Woche Pizza essen, also mach Dir keinen zusätzlichen Stress mit der Essensplanung, wenn Du schon Stress hast.

Oder: Wenn plötzlich alle mit Dir zusammenarbeiten wollen, lohnt sich ein Innehalten und die Überlegung, ob Du davon denn auch soviel hast wie die anderen - und ob Du zu wenig kostest!

Oder: Entschuldige Dich nie dafür, dass Du keine perfekte Hausfrau bist - perfekte Hausfrauen mietet man an jeder Ecke für einen niedrigen Stundensatz. Aber wirklich und lohnend kreativ ist kaum jemand ;-)

Oder: Es ist von entschiedenem Vorteil, dass selbst die meisten attraktiven Frauen (und die anderen sowieso) einen Großteil ihrer Zeit darauf verschwenden, mit Körperteilen von sich selbst tief unglücklich zu sein. Wer aber “sehr” zufrieden ist, mutiert im Gegenzug zur selbstverliebten Superkuh, das scheint ein Naturgesetz zu sein, aus dem man sich sehr gut raushalten kann. In der Zwischenzeit kann man selbst nämlich großartigen Sex haben und wird auch obendrein sehr geschätzt, wenn man mit sich selbst im Einklang ist.

Oder: Die Welt geht nicht unter, wenn man nicht bügelt. Ich kann das beweisen.

Oder: Wenn man Snickers längs aufschneidet, fallen alle Kalorien raus. Na gut, dieser Tipp ist wissenschaftlich nicht völlig erwiesen, es ist nur so ein Gefühl, das ich habe.

Oder: Wenn jemand hartnäckig entschlossen ist, sich unglücklich zu fühlen - weil das bequemer ist als richtig zu leben - verschwendet man nur Zeit, wenn man ihn oder sie aufmuntern will.

Ich glaube auch, dass man donnerstags am besten arbeiten kann. Besser jedenfalls als am Montag. Oder am Freitag. Oder am Samstag. Was Dienstage angeht, bin ich mir nicht so sicher. Aber wenn ich nicht fest daran glaube, dass die Arbeit heute nur so flutscht, werde ich zurück ins Bett flüchten. Und dort ist es immer so nervig, wenn das Telefon klingelt ;-)

# 24. Mai 2000 um 10:00 PM
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Dienstag, 23. Mai 2000

Der schlimmste Knoten ist durchschlagen, jetzt ist ...


Der schlimmste Knoten ist durchschlagen, jetzt ist es wieder fast “normal” viel, was hier so aufläuft ;-) und ich werde nach und nach erst mal in Ruhe (fast) alle Mails beantworten. Die meisten Mailinglisten habe ich abgemeldet, irgendwie fehlte der Nährwert für mich: Weder steh ich auf die listeneigenen Zwergpinscher, die sich selbst zu Erziehungsberechtigten ernannt haben und wie kleine Kläffer in ihre Themenlisten verbissen sind, um dort zu reglementieren und bloss nichts zu verpassen und ständig schön laut zu bellen, damit man von ihrer Anwesenheit auch bloss Notiz nimmt…. vom in die Ecken pinkeln mal ganz abgesehen, dabei ist ein virtuelles Revier doch eher eine Lachnummer.

Und dazu kommt noch: Ich bin auch nicht der philosophierende Typ. Menschen sind mir wichtiger und die wesentlichen Dinge spüre ich lieber, als sie zu zerreden. Nun ja, der Unterhaltung dienende Mailinglisten sind wieder dran, wenn ich mal Lust dazu habe oder konkret an einem Thema arbeite, nur aus “Prinzip” zieh ich das sicher nicht durch :-)

Tja, was gibt es sonst noch .... Eine meiner Domains hat denselben Namen wie eine Band von ein paar jungen Leuten. Und die Kids haben nun gefragt, ob sie mir die abkaufen oder eintauschen können. Ich habe vorgeschlagen, sie ihnen gegen ein Klapse-Abo zu verkaufen, eine ungeheure Summe also *g* ;-)) und seitdem scheine ich nur jede zweite Mail zu kriegen, was die Kommunikation und also auch die Abwicklung dieses Transfers ungemein erschwert.

# 23. Mai 2000 um 10:00 PM
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Montag, 22. Mai 2000

Es gibt Wörter, die muss ich nicht ...


Es gibt Wörter, die muss ich nicht benutzen, um mich auszudrücken. Ich kann aber. Und wenn ich eine Fotogalerie mit 14jährigen halbnackten Nymphen finde, die sich bundesweit für “Modellaufnahmen” anbieten, dann gibt es für die Interessenten an solchen Bildern nur ein treffendes Wort: Kinderficker, potentielle und wahrscheinliche und solche, die die Gelegenheit nicht auslassen würden. Sabbernde Kerle mit Gesichtern wie Karpfen, die aus dem Hirn stinken und nach Frischfleisch geifern - und mit erwachsenen Frauen nichts anfangen können, weil sie denen nicht gewachsen sind. Kommt mir jetzt bloss nicht damit, dass es frühreife Gören gibt, die wahre Lolitas sind - das hat mit diesem WARENangebot rein gar nichts zu tun. Oh, ich bin so sauer. Diese auf vollmundig geschminkten kleinen Gesichter, die entblössten Beinchen und Brüste und ein etwas unsicherer, aber stolzer Blick: “Seht her, ich bin ein Model! Alte und junge angegeilte Knacker onanieren schnaufend zu meinem Bild, sicher werde ich ein Star…..”

Und dazwischen die Mädchen, die deutlich primitivere, unattraktivere Gesichter haben. Keine wirklich hübschen Girls, aber jung, verdammt jung, und deswegen - wahrscheinlich sogar NUR deswegen - mit im “Geschäft”. Wie kann eine 15jährige aussehen, als ob sie sich wollüstig mit ganzen Rentner-Kegelclubs rumtreiben würde? Es ist nahezu schmerzhaft, so ein billiger Gesamteindruck an einem so jungen Menschen. Man sieht schon, wie und wo diese anderen Mädchen landen werden, und das ist fast noch schlimmer als die Bilder der zarten langhaarigen Hübschen mit dem unsicher gestülpten Schmollmund. Wie ich da gelandet bin? Eines der jüngeren Dinger hat sich stolz angepriesen… toll, wenn man ein echtes “Model” online trifft, hm? :-(

Jetzt wisst Ihr auch, wie ich meinen Tag lieber nicht anfangen würde, nämlich mit einem solchen Surftrip. Ansonsten normalisiert sich die Arbeitslage allmählich wieder, den schlimmsten Stapel habe ich gebändigt und es sind auch nur höchstens vier Leute beleidigt, weil ich geschrieben habe, ich will zZ nicht chatten *g* Aber das kann ich nicht ändern, mehr als klar zum Ausdruck bringen, dass es nicht persönlich ist, geht nun wirklich nicht. Ausserdem bin ich heilfroh, dass ich soviel zu tun habe! Das sollte ich wohl ergänzend auch mal erwähnen ;-)

# 22. Mai 2000 um 10:00 PM
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Sonntag, 21. Mai 2000

Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ...


Da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt vor zwei Tagen, das war keine Aufforderung, mich jetzt erst recht im ICQ heimzusuchen :-) Erst wollte ich die ICQ-Software komplett löschen. Denn dass niemand jemals darauf Rücksicht nehmen wird, wie wenig Zeit ich momentan habe, das wurde mir ja nun deutlich vorgeführt. Auch wenn ich es bis zu fünfmal ausführlich erklärt habe, trotzdem scheint jeder ein Gespräch zu erwarten?! Ich bin auch einfach zu gut erzogen, um Leute zu ignorieren, die mich vollquaken - also gehe ich erst mal nicht mehr rein ins ICQ :-) so einfach kann das sein. Es hat nun mal keinen Zweck und gegen die Leute an sich habe ich ja nichts, wenn ich die nicht wirklich nett fände, hätte ich sie nicht auf meine Liste gelassen. Nur habe ich kein Interesse daran, bei so einem Stress auch noch dauernd chatten zu müssen. Also ist sanftes Ausweichen angesagt…. nicht böse sein.

Der Montag hat in einem atemberaubenden Tempo losgelegt. Ich habe fünf Stunden in einem Atemzug durchgezogen und jetzt ist Mittagspause. Wenn kleine und grosse Träume wahr werden, kann man schon mal Stress in Kauf nehmen ;-) aber darüber muss ich nicht groß philosophieren. Ohnehin bin ich mehr ein Mensch, der sein Leben energisch in beide Hände nimmt, als lange zu blafaseln. Na, von den anderen - den leidenschaftlichen Laberköppen - muss es aber auch mehrere geben. Sonst würden sie ja mit mir reden wollen *kicher* :-)

Der Postbote gab mir meine Nachnahme nicht, weil er kein Kleingeld hatte zum Wechseln. Ich konnte zwar deutlich sehen, dass in seinem Portemonnaie genau die 13,80 DM waren, die ich zurückerhalten hätte, aber seine Deutschkenntnisse reichten einfach nicht aus, um das vermittelt zu bekommen - passend oder gar nicht. Wer hat das neulich noch gesagt “warum muss beim Pizzataxi-Lieferdienst eigentlich immer jemand das Telefon bedienen, der sowieso kein Wort versteht?” Genau das Problem haben wir auch, also bei Pizza. Ich versuche es als Fan multikultureller Einflüsse auch trotz wachsender Gereiztheit der zahlenden Kundin (die ich ja auch bin) gelassen zu sehen. Aber dass ich jetzt (erst morgen!) diese Klumpenfüsse in Schuhe hineinquälen und zur Hauptpost fahren muss, weil die Arbeitssuchenden in diesem Land lieber Talkshows heimsuchen als Briefe auszutragen und die Briefträger nicht mal Deutsch lernen müssen, das nehme ich persönlich :-(

# 21. Mai 2000 um 10:00 PM
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