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Freitag, 21. April 2000

Es ist wunderbares Wetter und ich schmolle, ...


Es ist wunderbares Wetter und ich schmolle, weil ich am PC bin. Mir ging es letzte Woche nicht so prall und es ist Arbeit liegen geblieben. Diary schreiben statt sich zu beeilen ist auch nicht sehr hilfreich, andererseits arbeite ich zwar gerne unter einem gewissen Druck, aber nicht in unproduktiver Hektik. Es kommt also nicht wirklich auf diese paar Minuten an. Oder doch? ;-)
Stunden, nein einen halben Tag später: Hicks. Eine einzige Strawberry Margherita und hicks is. Mensch, ich wäre so preiswert dran, wenn ich ein Alkoholproblem hätte. Andererseits ist man ja bekanntlich am besten froh über jedes Suchtproblem, das man nicht auch noch hat. Mexikanisch essen ist wunderbar, und diesmal bin ich auch noch stolz auf mich, denn ich bin aufs Geradewohl in die Richtung gefahren, in der ich so ungefähr das Restaurant vermutete (nach 4 Jahren!) und habe es auf Anhieb gefunden. Wir wollten eigentlich ins Kino, aber waren dann zu spät dran, wegen mir wahrscheinlich, ich mag das gar nicht so genau analyisieren, meine Freundin Margherita massiert mir mit Nachdruck die Schläfen und vermutlich ist es gar keine so richtig schlaue Idee, jetzt zu schreiben. Jedenfalls hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil wir plötzlich planlos dastanden und habe Oliver zum Mexikaner eingeladen. Yum. Obwohl ich sagen muss, auch wenn das ein sehr tolles Restaurant ist, ganz so gut wie Olli selbst schaffen sie das nicht mit diesen Tortillas.

Aber die Cocktails sind sehr fein. Damit kann man sich sozusagen die eigene Knubbelnase schön trinken, auch wenn daneben ein Pickel ist. Beweise? Aber gerne. Moving Target proudly presents: Ein minutenaktuelles (naja um 22.16 Uhr) Nacktfoto der Autorin. Und Euch allen wünsche ich einen schönen Montag und so, bevor meine Finger noch größeren Blödsinn verursachen. Oh ja. Ich weiß, wann man aufhören muss. Und mache trotzdem noch 10 Minuten weiter
;-)

[Foto der unbekleideten Nase der Autorin entfernt]

# 21. April 2000 um 10:00 PM
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Dienstag, 18. April 2000

Das ist Miss Peppermint. Jemand aus einem ...


Das ist Miss Peppermint. Jemand aus einem Nachbarland *g* wollte wissen, wie sie aussieht. Hier guckt sie zwar äusserst ungnädig, weil sie immer auf den Arm will - nur nicht, wenn man sie fotografieren möchte. Man kann aber erkennen, was für eine kleine Schönheit sie ist. Und völlig durchgeknallt. Gerade jetzt schleppt sie ihre kleine blaue Wildlederleine durch die Gegend und quietscht “Fessle mich!” oder so ähnlich. Keine Chance, ich muss jetzt arbeiten ;-)

P.S.: Sie ist Jahrgang 1993, ausgestreckt mit Schwanz 93 cm lang und ist auch sonst ziemlich gross. Wie gross genau kann ich jetzt nicht sagen, denn sie wälzt sich voller Begeisterung um das Lineal herum (“Schlag mich! Au ja!”) und findet das fast so toll wie Versuche, sie zu kämmen (“Bürstenstacheln, geil - da ramm ich mich jetzt rein!” *schnurrrrrrr*). Man kann sie glücklich machen, wenn man sie am Schwanz hochhält, dann fängt sie genüsslich an, um die eigene Achse zu rotieren, schnurrt und streckt die Pfoten. Ich mach das aber nicht, denn wenn das mal einer sieht, der würde mir doch nie glauben, dass das kleine Viech es liebt, richtig fest gezwackt und ein bisschen geklopft zu werden ;-) Sie verwandelt sich dann in ein schnurrendes, zuckendes Bündel Glückseligkeit und wenn man aufhört, kommt eine auffordernde Pfote (die auch schon mal zuschlägt, wenn es sie nervt, dass man aufgehört hat).

# 18. April 2000 um 10:00 PM
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Etwas betäubt schaue ich mich um - ...


Etwas betäubt schaue ich mich um - nächstes Wochenende ist schon Ostern und ich bin irgendwie mit dem Winter noch nicht ganz durch. In den letzten Tagen befand ich mich in der irrwitzigen Lage, dass mir kalt war - vor allem an den Füssen fror ich ziemlich - und ich mit den Entzündungen an der Seite und oben auf dem Fuss dann die kalten Fußsohlen wärmen konnte und mir umgekehrt die heissen Stellen mit den Bibberfüssen angenehm kühlte *g*

Aus jeder Situation das Beste machen, heisst das wohl. Mir ist eigentlich nie kalt oder warm, an den Füssen zu frieren ist ungewohnt für mich, es ist sehr unangenehm. Mit Wärmflaschen habe ich das Problem, dass ich nur eine Sekunde den Fuss runternehmen muss, und schwupps, liegt ein dickes graues Kätzchen der Länge nach drauf und wärmt sich die Plauze. Sowieso ist Miss Peppermint überall - sie wirft sich beim Laufen auf den Weg, springt quer über den Frühstückstisch und hilft aktiv beim Tippen. Geht man ins Bad, rennt sie voraus und schmeisst sich schon mal erwartungsvoll in die Badewanne. Der Weg zum Lieblingsplatz auf dem Monitor führt natürlich über mein Teetablett, die Tastatur und einen beleidigten blonden Kater, der den Scanner besetzt hält. Ein Blick reicht, und sie wirft sich erwartungsvoll auf den Rücken - egal wo auch immer sie gerade steht, liegt oder läuft. Naja, Scherben bringen Glück und ziemlich grosse kleine Katzenmädchen in Frühlingslaune sicher auch.

Die Morgenmail zieht mich aus dem Diary. “Nachricht 6 von 47 wird heruntergeladen”. Auf ins Gefecht.

# 18. April 2000 um 10:00 PM
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Montag, 17. April 2000

Gestern mittag habe ich irgendwann lachend aufgehört ...


Gestern mittag habe ich irgendwann lachend aufgehört zu zählen, wieviele Leute mir versichert haben, sie würden nun nie wieder fragen “wann ich das alles mache”. Eine Dame hat sich sogar dafür entschuldigt, dass sie auf Mallorca war *g*

Ausserdem könnt Ihr aufhören, mir zu befehlen, zum Arzt zu gehen. Der sieht nur meinen hellrot entzündeten und geschwollenen Fuss und sagt: Cortison. Und ich sehe die Nebenwirkungen und wie wenig es im Endeffekt gebracht hat und sage: Nein. Ich versuch’s jetzt erst mal anders. Obwohl die Suche nach einem Alternativmediziner sich nicht ganz einfach gestaltet. Das kann auch an mir liegen - ich bin halt ein wenig schwierig. Bei der Kombination “russischer Geistheiler” und “Bachblüten” zucke ich zusammen. Bärtige Menschen ohne Doktortitel, die vor ihrer Berufung in die heilende Kaste Sozialpädagogen waren, erfüllen mich mit tiefstem Misstrauen - ebenso wie verwirrt lächelnde Damen, die mit ätzender Penetranz alles über mich zu wissen glauben und dabei auf meinem Arm rumtatschen. Es gibt bestimmt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die uns unerklärlich sind. Aber wer sie mir erklären will, sollte sich zumindest gewaschen haben und nicht versuchen, mir erst mal seine fünfzehnbändige Biographie zu verkaufen.

Es ist also meine Schuld, wenn ich keinen Heilpraktiker finde, ich bin einfach zu schwierig. Ich werde mal in mich gehen und schauen, wen ich da so alles finde.

# 17. April 2000 um 10:00 PM
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Sonntag, 16. April 2000

Ich bin ein Domain-Grabscher. Immerhin ein geständiger. ...


Ich bin ein Domain-Grabscher. Immerhin ein geständiger. Mich würde es ewig kribbeln, wenn ich eine nette Idee hatte und ein anderer nimmt die dann ... www.kopf-und-fusszeilen.de fand ich jedenfalls eine schöne URL für meine Kurzgeschichtensammlung. Noch ist es nicht so schlimm mit mir, dass ich Namen kaufe, die keinerlei Bezug zu irgendwas haben ;-)))) und überhaupt: was sind schon 19.95 DEM im Jahr?

Zwei Sätze, die mich penetrant ein (Online-)Leben lang begleiten:

Wann machst Du das bloss alles?
Was Du nicht schon alles gemacht hast!

Ja ja. Ich habe gearbeitet, gelernt und gearbeitet und gelernt. Getanzt und gelacht und gelesen und gesungen. Gemodelt und gekocht und gesprochen und geholfen und geträumt. Und Geträumtes umgesetzt… Geschrieben und gebastelt und ge-HTMLt. Ein Buch geschrieben, keinen Sohn bekommen, viel mehr als nur einen Baum gepflanzt (und auch so einiges an Grünzeug wieder gekillt) und auch kein Haus gebaut, nur eins im Cyberspace.

Ferngesehen hab ich wenig. Mein Papa hat nichts damit zu tun, was aus mir geworden ist, ich konnte das alleine und musste keine Karriere gekauft bekommen ;-) Und ich war nie auf Mallorca. Ja, das muss es sein. Diese drei Dinge zusammen sind sicherlich das Geheimnis. Hach, das ist ja einfach!

Genug gespöttelt. Ich habe keine Ahnung, was ich auf die Frage “Wann machst Du das bloss alles?” antworten soll. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand wirklich tauschen möchte, denn viele kreative Schübe erzwinge ich mir, um nicht allzuviel über die Schmerzen nachzudenken, die mich jetzt schon seit einem halben Jahrzehnt immer mal wieder begleiten. Ich schmeisse sie ins Web, diese Schmerzen, dort sind sie gut aufgehoben. Schliesslich, wer will das unter Mitmenschen und Nachbarn schon wissen? Eben.

An diesem Wochenende habe ich dem schmerzenden roten Klumpen am Ende meines Beines zum Trotz beschlossen, dass ich kein Cortison mehr nehmen werde.

# 16. April 2000 um 10:00 PM
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