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Montag, 13. März 2000

Die aggressiv-türkisene Jacobs-Krönung-Blondine hat Karriere und schicken ...


Die aggressiv-türkisene Jacobs-Krönung-Blondine hat Karriere und schicken Lover gegen Kinder, Familie und Freundeskreis ausgewechselt und das aufdringlich dynamische Werbespot-Lied gegen sowas jazziges, locker flockiges getauscht, das uns vortäuschen soll: a) Kaffee macht nicht alt (tut er doch) und b) materielle Werte sind nichts gegen ein kleines Hausfrauenglück. Sogar das türkisfarbene Umfeld ist eingebleicht, entfärbt, täuscht Normalität vor. Hach, was ist das wieder äh schön. Wahrscheinlich sollte ich öfter fernsehen, damit sich nicht immer einzelne Spots/Jingles/Eindrücke so auf meine Netzhaut/Hirnhaut brennen?

Kurzinterview mit der Hamburger Bildzeitung, ich hab mich weggekringelt. “Liebe im Chat”. Man spricht über alles, als ob man ernsthaft befragt wird, und dann ergibt das Quotes wie “Sexpertin aus dem Web warnt vor drohender Gefahr - Millionen von Ehen zerbrechen am Hausfrauensyndrom (gelangweilte und vernachlässigte Frauen)”. Hab ich das gesagt? Hab ich nie gesagt. Glaub ich. Nein, hab ich natürlich nicht. Mamma mia. Wenigstens waren es nur zwei Minuten am Telefon ;-) Und ich gebe zu, ganz so schlimm war’s dann nicht. Aber die Tendenz ist da. Breites Grinsen. Tagesbegleitend ;-)

OK, ansonsten nur ein paar Leselinktipps für Euch.

Zitat: “In einem S/M-Club habe ich mal ein Auge auf eine Liebessklavin geworfen, der es strickt untersagt war, mit jemandem zu reden oder Blickkontakt zu halten, weshalb mir nur der Umweg über ihren Meister blieb. Dieser sagte, er hätte prinzipiell nichts dagegen, wenn sie mit zu mir ginge (natürlich nicht ohne ihn), allerdings habe er sich gerade beim Zahnarzt Reißzähne einsetzen lassen, und sie hätten noch am selben Abend eine Verabredung, um sie auszuprobieren.”
Der Link dazu: Gebrauchsanweisung für einen flotten Dreier (Quelle [url=http://www.stern.de/nerve/]http://www.stern.de/nerve/)[/url]

Zitat: “Denn Wynema Faye Shumate, um die er sich so lange im Internet in zahllosen Mails und endlosen Chats bemüht hatte, entpuppte sich als….”
Der Link (aus [url=http://www.spiegel.de/netzwelt]http://www.spiegel.de/netzwelt)[/url]

Zitat: “Auf der Treptower Gewerbeausstellung 1896 in Berlin gab es ein, wie es damals hieß: Negerdorf zu sehen, das von echten Negern bewohnt wurde. Das Publikum konnte ihnen beim Backen, Kramen und Plaudern zusehen.”
Der Link (http://www.zeit.de)

Ja nun, ich weiss. Keine Kunst, sich aus Zeitungen was zu fischen. Wenigstens formuliere ich es nicht um, damit ich als Feingeist dastehe *g* ;-) es sind nur Schnipsel, die durch meine Hirnwindungen geistern. Wohl bekomm’s.

# 13. März 2000 um 11:00 PM
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Montag, 06. März 2000

Es ist noch früh am Tag und ...

Es ist noch früh am Tag und ich sollte meinem Artikel den Feinschliff geben. Dringend. Ungefähr 6000 Zeichen Feinschliff noch, um genau zu sein (*kreisch*). Das geht aber nicht so ohne weiteres, denn ... der Zeitdruck ist noch nicht gross genug. Erst muss ich leiden und mich in Qualen winden und verschreckt die Uhr im Auge behalten, nehme ich an. Naja, nicht immer. Aber heute spukt mir auch noch Daniel im Kopf herum und die so begrenzten Möglichkeiten, etwas zu tun.

Konsequentes Ausruhen (ja genau, ich bin exakt der Typ für ein regelmässiges Nachmittagsschläfchen…) und Eincremen und eine eigenmächtig angesetzte Behandlung mit Schwarzkümmelöl - angeblich entzündungshemmend und auch gegen Neurodermitis gut? - haben meinem Fuss eine einigermassen wiedererkennbare Form gegeben. Nichts, worüber man in Entzückungsschreie ausbrechen könnte, und auch von eleganten Schuhen bin ich noch weit entfernt. Aber die Klinik ist meiner bescheidenen Meinung nach ausserhalb bedrohlicher Reichweite. Gut. Ich hab sowieso keine Zeit für gesundheitliche Probleme.

Natürlich wünsche ich mir nicht, dass jetzt viele Leute mit diesem seltenen Hirntumor auftauchen :-( und die Wahrscheinlichkeit, dass die wenigen Betroffenen die Info überhaupt finden, ist auch nicht sehr gross. Die Fotos von dem üblen Gewächs hätte ich mir auch nicht unbedingt anschauen sollen.

# 06. März 2000 um 11:00 PM
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Samstag, 04. März 2000

Chinesisches Essen kann einfach keinen Nährwert haben. ...


Chinesisches Essen kann einfach keinen Nährwert haben. Nicht den geringsten. Ich esse diesen eingelegten Salat, dieses zerbruzzelte Fleisch in der Gewissheit, dass Vollmilchschokolade wahrscheinlich mehr Nähr-Wert hat, nur aus Genuss und in dem Gefühl, etwas Wertloses zu essen. Schmackhaft, einiges davon, aber mit dem Gehalt einer Reispappe. Es mag Einbildung sein. Aber auch wenn nicht, einmal im Jahr reicht wirklich ;-)

# 04. März 2000 um 11:00 PM
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Freitag, 03. März 2000

Vor mir im Schirm ein graues Bild, ...


Vor mir im Schirm ein graues Bild, untermalt von leise durcheinander redenden Stimmen. Wenn mich nicht alles täuscht, sitzen da zwei der vom Big Brother Eingesperrten auf dem Boden unter dem Waschbecken (im toten Winkel der Kameras) und quatschen. Mehr sehe ich von dieser skandalumwitterten Mediensensation nicht - den Blick durch den Badezimmerspiegel und gelegentlich jemand, der sich wäscht, Deo unter den Arm schmiert oder auf dem Weg zur Dusche vorbeikommt. Mehr muss und will ich auch nicht sehen. Wenn ich in diesem dämlichen Haus eingesperrt wäre, hätte ich alle Infrarotkameras bereits gefunden und mit Eiswasser geduscht, und die anderen Kameras mit feuchtem Papier verklebt. Ja doch, mein Liebster hat mir bereits mehrmals erklärt, dass das aber nicht der Sinn des Experiments ist ;-))) ist mir aber egal, ich würde das tun.

So ein Schwachsinn, austesten zu wollen, wie die eingesperrten Leute sich in so einer Situation benehmen. Reichen BMW-Fahrer auf der Autobahn und Hausfrauen im Supermarkt nicht aus, um alles zu sehen, wozu Menschen fähig sind? Ich kann mich nicht mal richtig empören, die ganze Sache ist eigentlich nur langweilig. Also weg mit dem Badezimmerfenster, vor dem sich gerade der tätowierte Menschenaffe mit den ausgeleierten Ohrläppchen die Achseln gepudert hat. Und weil das alles so unnötig aufgebauscht wird und nicht mal die Aufregung lohnt, gibt’s hier keinen Link - keinen Applaus für eine neue Methode, sich zum Affen zu machen. Obwohl sie sehr erfolgreich ist - ich würde das ja mal mit einer ganzen Reihenhaussiedlung versuchen (so richtig mit “kein Internet” für die feisten Mamis, keine Babysitter für die Neureicheren und die männlichen Ernährer dürfen nur von Nine to Five da raus, Omis und Schwiegermütter dürfen jederzeit rein usw.)

Über Karneval sag ich jetzt mal nichts. Irgendwann ist es ja auch wieder vorbei *g*

# 03. März 2000 um 11:00 PM
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