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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Donnerstag, 30. März 2000

OK. So also sieht ein ganzer Tag ...


OK. So also sieht ein ganzer Tag im Testlabor der Muppets aus. Etwas betäubt komme ich so allmählich wieder hoch, nachdem das Telefon mich vierzigmal unterbrochen hat, das Faxgerät schon wieder (!) eine neue Rolle brauchte und die Katzen mit dem Papier des Müsliriegels - das ist meine Kombi Frühstück-Mittagessen-Abendbrot gewesen - zu rascheln anfangen. Um mich herum sieht es aus, als wäre ein intergalaktischer Transporter von einem schusseligen Journalisten-Alien explodiert. Zeitungen, Magazine, Produktblätter, Handy’s, Organizer, Notebooks überall. Nein Ihr Lieben, einbrechen lohnt nicht, das Zeugs wird morgen früh zurückversandt :-)

Wow :-) Auf einmal ist der Spuk fast vorbei, das muss am Freitagabend liegen. Und mir geht es gut. Richtig gut. Der Kunde liebt den Artikel, der rätselhafter Weise trotz dutzendfacher Unterbrechungen rechtzeitig fertig wurde. Der nächste ist erst Montag fällig, aber schon ziemlich fertig. Eine klitzekleine Info-Website fand ebenfalls die Zustimmung ihres Kunden. Es sind nur 54 Mails aufgelaufen. Bisher habe ich noch keinen säumigen Zahler unter meinen Kunden. Trotz aller Hektik habe ich es geschafft, 3 Liter Mineralwasser zu trinken, was sich langsam bemerkbar macht. Und ich finde, für den allerletzten Tag, an dem ich vorläufig in einer Festanstellung war, vertraglich gesehen, war das ziemlich heftig heute *ggg*

Jetzt geh ich offline. Warm essen. Kuscheln. Auf keinen Fall computern :-) oder doch? Da ist immer noch meine kleine neue Spielzeugkamera, die mir der nette Händler geschenkt hat *lach*

have a happy happy Friday everybody :-)
Melody

P.S.
Bevor jetzt irgend jemand demonstrativ in Mitleid ausbricht :-) ich hab heute auch noch verschlafen, hihi ... und 10 Stunden vollen Einsatz kenne ich aus jedem Job.

# 30. März 2000 um 10:00 PM
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Dienstag, 28. März 2000

“Ui, was ist die niedlich!” quiekste ...

“Ui, was ist die niedlich!” quiekste ich begeistert - und bekam sie prompt geschenkt, die winzige Webcam. Wie vor äh 25 Jahren oder so einen Lolli *gg* und mindestens so begeistert war ich auch. (Das probier ich nächstes Mal bei einem Juwelier.)

Ungerechterweise läuft das niedliche kleine Ding momentan nur auf Olivers Rechner, aber so bleiben Euch Dutzende von grauseligen Bildern erspart ;-) Ich bin doch etwas blass, krank und elend für eine Foto-Session. Finde ich.

Aber eins, nur eins, das muss sein :-)))) dann musste ich den Kameraplatz sowieso wieder räumen…

# 28. März 2000 um 10:00 PM
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Gleich ist es 7.00 Uhr und der ...


Gleich ist es 7.00 Uhr und der blonde Kater, der mich durch seine hartnäckige Liebesbedürftigkeit geweckt hat, geht gerade wieder schlafen. Eins steht fest: Der kleine Löwe muss dringend mal wieder vom Zahnstein befreit werden, er hat einen wahrhaft tierischen Mundgeruch. Ich wäre wahrscheinlich sowieso aufgestanden, aber dieses müffelnde Fellbündel, das unbedingt unter meine Decke wollte, hat den Prozess beschleunigt. Noch so ein quäkender Kampfschrei mit Quietscher direkt in mein Ohr, und ich hätte die Vollnarkose direkt selbst erledigt und ihn nur noch für die Zahnpflege zum Veterinär gebracht ;-)

Am Montag bin ich noch einmal in die Firma gefahren, um mich von den Kollegen zu verabschieden. Am Freitag läuft mein Vertrag aus, aber schon jetzt bin ich Lichtjahre entfernt. Staunend betrachtete ich jene Kollegen, die mich staunend betrachteten, weil ich die Disziplin aufbringe, mich zum eigenständigen Arbeiten zu veranlassen, sogar schon morgens. (“Meine” Abteilung war das natürlich nicht.) Ja wenn ich es schaffe, aus Sicherheitsdenken und für ein hohes Gehalt allmorgendlich aufzustehen, warum sollte ich dann nicht für den eigenen Lebensstandard und viel, viel mehr Freude an der Arbeit und tiefer gehende Erfolgserlebnissen aufstehen? Und in den ersten Tagen treibt Dich auch die Angst aus den Federn. So eine Entscheidung trifft man nicht mal eben so ;-)

Aber jetzt geht es mir fantastisch damit. Die freie Zeiteinteilung ist sehr wertvoll für mich, ich kann und muss mich endlich richtig um meinen Gesundheitszustand kümmern. Gleich wieder zum Arzt, artig für das Cortison danken, welches sehr gut angeschlagen hat - und fragen, wie lange ich es noch nehmen muss, denn es macht mich müde und erschöpft. Der Fuss hat es aufgegeben, schwer verbrannt auszusehen und ist auch nur noch ein winziges bisschen geschwollen. Ich war ganz happy, fast schon stolz über den Unterschied zu vorher.

Bis ich auf Janny, meine Fitnesstrainerin traf. Es sind jetzt ja schon wieder drei Monate, dass ich mich mit dieser Verletzung herumschlage und sie hat mich seitdem nicht mehr gesehen und wusste auch nicht, wo ich geblieben bin. Ich kam also zur Tür hinein, um schon mal einen Trainingsplan abzustauben (den ich dann hoffentlich in zwei bis vier Wochen auch nutzen kann *grummel*) und sie stürzte sich mit einem Schrei des Entsetzens in direkter Luftlinie auf mein rechtes Bein, um es wie ein kleiner Habicht entsetzt anzupicken und anzupacken und in lautes Mitleid auszubrechen. Na toll. Und ich hatte mir eingeredet, man würde es kaum sehen.

Egal. Es dauert nicht mehr lange, und man wird es nicht mehr sehen. Weil es weg sein wird. Den Heilungsprozess habe ich aktiv beschleunigt, indem ich neue Sportklamotten bestellt habe ;-) das muss doch einfach klappen. Und jetzt schmeisse ich mich mit einem “Handheld” Computer ins Web. So ein mobiles Mini-Büro. Ganz neue Welten tun sich auf ;-))) aber dafür anderthalbtausend DM ausgeben würde ich nie. Ich teste und konfiguriere ihn nur und dokumentier das dann natürlich mit den entsprechenden Screenshots auf dem kleinen Teil. Fürs Spielen bezahlt werden ist eine feine Sache.

# 28. März 2000 um 10:00 PM
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Freitag, 24. März 2000

Auf rund 80% der Seiten, die ich ...


Auf rund 80% der Seiten, die ich regelmässig lese, greife ich gezwungendermassen sofort einmal in die Tasten, um STRG einzugeben und den gesamten Text zu markieren und manchmal sogar in ein leeres Word-Doc zu kopieren - weil er sonst zu schlecht lesbar ist. Schon vor Jahren habe ich es aufgegeben, eine vorsichtige Mail zu schreiben “du, es ist zwar cool und so, wenn du bernsteinfarben auf mitternachtswaldbraun in klitzekleinem krakelschriftfont schreibst, aber echt nicht lesbar, lass uns doch mal einen virtuellen brombeertee trinken und drüber reden”. Natürlich will da keiner drüber reden, ich mache meine Seiten auch so, wie sie mir und nur mir gefallen. Gelb auf grün, blau auf schwarz, rosa auf lila usw.. so eine schwer verdauliche Kombi kann aber durchaus verhindern, dass gute Texte überhaupt gelesen werden ;-) Schade, aber andererseits macht es das Web auch schön bunt.

Notiz: Jemand hat die Adresse “mail@klapse.de” bei einem Hardcore-Pornoanbieter auf eine Mailingliste eingetragen. Diese automatische Funktion versendet aber dummerweise die IP des Eintragenden mit: 212.122.144.249 (dialin249-144.mlppp.hamburg.nikoma.de, mit dem Browser Mozilla/4.0 und es war “Sat Mar 25 07:43:03 PST 2000”). Kein Kommentar.

Und es gibt eine neue Kurzgeschichte :-)

# 24. März 2000 um 11:00 PM
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Donnerstag, 23. März 2000

Cortison. Na supi oder wie das heutzutage ...

Cortison. Na supi oder wie das heutzutage heisst. Das sind dann schon über 5 Wochen dieses Jahr, und immer schön mindestens 5 mg

Da hat mir doch glatt jemand die Mühe abgenommen, mich noch mal zu BB zu äussern *ggg* obwohl es lange nicht mehr so langweilig ist wie am Anfang. Hach, was haben die sich alle kuschelig zusammengerauft am Anfang, fast so wunderschön wie im Web *gg* und jetzt bröckelt so langsam die Fassade - auch wie im Web, bei geringfügigen Belastungen bereits. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich dafür gewesen wäre, dass die fünf Hohltussen wie diese Manu hätten zusammenpacken sollen oder ob diese Konfektmischung dann doch reizvoller ist. Eins weiss ich aber genau: Ich gehöre nicht zu denen, die es befürworten würden, dass diese fiese Jana im Haus bleibt, nur weil das mehr “Stimmung” bringt. Wenn mich Unbehagen packt, muss ich mich daran erinnern, dass diese Erwachsenen es freiwillig und aus Geldgeilheit tun. Um Schlappko abzuwählen, habe ich beim erstenmal sogar die Hotline angerufen, obwohl er Frauen höchstens mit der flachen Hand schlagen würde und es sicher auf seinen (mangelnden) Intellekt zurückzuführen ist, dass er Farbige “Neger” nennt.

Kerstin finde ich fast/relativ klasse, bis auf eins: Was tut die bloss in diesem bescheuerten Projekt? Ansonsten bin ich interessiert und manchmal auch nachdenklich - die sind alle auf solchen fast unverblümten Ego-Trips, da ist hoffentlich kein Selbstmordkandidat dabei, wenn jemand aus dem Haus fliegt. Menschen in Grossaufnahme können sehr hässlich sein. Ich meine nicht die Optik. Wie lange kann man es durchhalten, sich als unbekümmertes Zuckerschnütchen zu geben, wenn man in Wirklichkeit unsicher ist und mit der Puppchen-Nummer auf Sicherheit spielt? Wird souveräner Schleim nicht doch zu trockenen Krümeln? Und was sagt der Tierschutz dazu, dass man eine Katze dort mit hineingesperrt hat? ;-)

Schlappko allerdings ist unschlagbar. Ich habe mich vor Lachen auf den Boden gerollt, als er fragte, wer denn dieser Shakespeare sei und was der für Filme gemacht habe ... und wie sich herausstellte, dass ‘Romeo und Julia’ zwar in Schlappkos Videoregal sassen (“klar hab ich nen Recorder!!”), er sich aber das ‘Deppengeschwätz’ nur fünf Minuten angeschaut hatte. Und diese Sprüche. “Ich hab Menschenkenntnis, da scheisste Dir in die Hose, aber echt Du.” Talkshows waren gestern, Schlappko ist heute. Und wenn er sich je in inniger Körperlichkeit mit Jana vereint (“das finde ich nicht gut, wenn die nun eine Sizilianerin hierhin holen, das ist doch ein deutsches Projekt”), dann haben beide genau das, was sie verdienen. Mich schudderts ;-)

Angenehmer Schüttelfrost: Die Guano Apes haben “Big in Japan” von Alphaville gecovered :-)))))) das ist doch mal was anderes als die ABBA-Clones oder diese äh mir fällt jetzt keine Bezeichnung ein, die abwertend genug ist für den ewig gleichen Singsang im Oli-P-Stil. Yeah, jetzt gehts mir schon besser :-)

# 23. März 2000 um 11:00 PM
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