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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Mittwoch, 30. September 1998

08.10.98Wenn ich mal Zeit fürs Diary habe, ...

08.10.98
Wenn ich mal Zeit fürs Diary habe, wird das von Euch mit rauschendem Applaus quittiert :-) aber das ändert auch nix, ich hab eben gerade viele Sachen zu tun. Und wenn ich es nicht mindestens einmal in der Woche zum Sport schaffe, raste ich aus. Wahrscheinlich raste ich irgendwann
sowieso aus, weil es alle drei Sekunden was neues zu tun gibt, aber bitte. Noch ist es nicht soweit.
Olli ist verlobt. Ich frag mich, was er dazu sagen würde .... wenn er das wüsste. Aber er hätte sicher vollstes Verständnis für diesen überraschenden und individuellen Schritt von mir, wenn er in die schwarzen Glutaugen des Kebap-Verkäufers geschaut hätte, der mir quasi von unten links in den Ausschnitt hüpfte und dem ich nicht gar so schnell körperlich ausweichen konnte, da ich mich gerade in geschäftlichen Verhandlungen mit seinem Boss befand. Moralisch ausweichen konnte ich sehr wohl - bin halt kurz mal verlobt, gell? *kreisch* besser als ein Kinnhaken ist so eine kleine grellweisse Notlüge allemal. Zumindest bequemer.

Auf der Klapse habe ich angefangen, die Helferliste aufzuräumen. Bald wird das Archiv vollständig sein :-))))) Ich schau jetzt mal strafend jeden an,  der nicht mal die popeligen paar Mark für ein Abo zusammengebracht hat ....

Und die anderen, die Abonnenten, die zugegebenermassen ein paar wenige sind - die grüsse ich herzlich!

Melody

# 30. September 1998 um 10:00 PM
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04.10.98Apfeltee mit Zimt. Eine flauschige graue Katze ...

04.10.98
Apfeltee mit Zimt. Eine flauschige graue Katze mit Liebeskummer (Olli kommt doch nächste
Woche wieder, Miss Peppermint….), eine Schwimmkerze, die wie eine Sonnenblume aussieht und ein gemütlich vor sich hinbrummender Scanner ... der Herbst ist da, da kann
der Kalender meinetwegen sagen, was er will *seufz*
Gestern sind wir bei Klaas vorbeigefahren, der gleich gesagt hatte, er hätte nur für einen Kaffee Zeit und überhaupt müsse er dann fast sofort
los, denn er sei auf eine Geburtstagsparty für eine Katze eingeladen, die zwei Amis geben würden und überhaupt und sowieso… ich hatte nur milde genickt, denn ich kenn
doch Klaas und wusste, so hektisch wirds schon nicht werden. Stimmte auch. Stunden später schrammte Tony, der irische Englischlehrer aus Spanien, glücklich auf
der alten E-Gitarre “Knocking on Heavens Door”, während Klaas ihn auf dem Keyboard mit wilden Improvisationen begleitete und ich zufrieden in meinen Kaffee summte, weil
es so herrlich gemütlich war in diesem Kabelsalat und in dieser Computersammlung, wo Klaas haust und weil Olli so gut zwischen meine Freunde passt und Katzen in der
Regel nicht sehr sauer sind, wenn man vier Stunden zu spät zu ihrer Party kommt. Abends haben wir dann das RIVERDANCE-Video geschaut, das Niels
mir geschenkt hat - hey, das war mindestens das vierte Mal, das ich diesen Videorecorder benutzt habe, den ich 1994 geschenkt bekommen habe! Irgendwer hat ihn mal völlig entnervt
angeschlossen, weil er immer nur dastand, mit heraushängenden Kabeln. Weiss gar nicht mehr, wer. Jedenfalls habe ich einmal ein Video von einer unserer Special Olympics
Veranstaltungen darauf geguckt, das Video von meiner letzten Modenshow und irgendwann mal Casablanca im Original oder so? Weiss nicht. Und jetzt das Riverdance-Video. Passte
irgendwie alles zu dieser Stimmung gestern.
Und heute hat Oliver gekocht, was vielleicht ein Fehler von ihm war, denn es war lecker und ich werde das jetzt regelmässig wollen :-))) und dann sind wir in die Innenstadt von
Düsseldorf getigert, ganz gemütlich mit der Strassenbahn, weil dort heute die Geschäfte geöffnet waren und ich noch allen möglichen Kleinkram brauchte, der sich während der Woche nicht so ohne
weiteres auf dem Weg zur Arbeit und zurück besorgen lässt: Batterien für die Swatch, den Fotoapparat und so weiter, zum Beispiel. Nervötend einzukaufender Kleinkram halt, der sich aber dann ganz gut auftreiben liess.
Tja, und Olli hat jetzt auch zwei neue Hemden in Mustern und Farben, die er sich selbst wohl nicht ausgesucht hätte (die ihm aber verdammt gut stehen), sowas kann sehr schnell
gehen, wenn man nicht vorsichtig ist ;-))
Es war ein schönes, erholsames Wochenende. Die Wohnung sieht gut aus, denn ich habe gerade noch mal kurz gewirbelt, die Katzen sind zufrieden-satt, das Telefon klingelt alle
drei Minuten (vielleicht geh ich gleich sogar mal dran) und die Arbeit an…. geht voran. Einen schönen Montag wünsche ich Euch :-)

# 30. September 1998 um 10:00 PM
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...


Der liebe Olaf schickte mir folgendes:


“Warum es wunderbar ist, ein Mann zu sein:


:-) *hihi* und beim Update der Emanzenseiten gab es neue Sprüche “ohne Ende”. My favourite:
“Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Es kommt doch jeden Tag vor,
dass ein Mann geboren wird, der sich spaeter fuer Gott haelt.”

# 30. September 1998 um 10:00 PM
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Dienstag, 29. September 1998

Da bin ich wieder ... nach einem ...


Da bin ich wieder ... nach einem verlängerten Weekend, das mich in den Norden führte :-) und einfach sehr schön war. Auf dem Rückweg sind wir dann auf einem Parkplatz kurz vor Osnabrück liegengeblieben, weil ich unbedingt ein Lied zu Ende hören musste und irgendwie geglaubt habe, ein einziges Mal lässt mich meine Autobatterie mich noch damit durchkommen - obwohl ich es besser hätte wissen müssen. Ich bin nämlich schon einige Male fremdgestartet worden und habe mir von Klaas und einigen Kollegen bereits salbungsvolle Sprüche über Mädchen anhören müssen, die drei Jahre länger als empfehlenswert mit ihrer Autobatterie durch die Gegend gurken *pöh* Nun denn, das Lied war sehr sehr schön, so. Und ich hatte mein Handy sogar dabei und (!) zufällig mal aufgeladen. Nein, dazu möchte ich keine Sprüche hören, mir reicht es, dass mich inzwischen sogar schon Journalisten mit einem kernigen “Übrigens, ICH höre meinen Anrufbeantworter auch ab” benachrichtigen, wie ich sie erreichen kann :-)))) Es ist natürlich Absicht, dass ich mich nicht zur ultimativen Erreichbarkeit nötigen lasse, es sei denn, ich bin gerade mal wieder mit der Organisation von irgendwas beschäftigt. Das Handy ist für mich, nicht für die anderen :-)

Jedenfalls war es kein Problem, den ADAC anzurufen. Und es war auch kein Problem, vom ADAC rückgerufen zu werden, weil der zuständige Mensch darum bat, ob wir etwas warten könnten - einen Parkplatz vor uns war wohl eine Familie mit zwei Kindern liegengeblieben. Mit Oliver irgendwo warten ist übrigens gar nicht schlimm. Und dass LKW-Fahrer ein Hupkonzert loslassen, wenn man sich auf einem Autobahnparkplatz küsst, das hatte ich vorher auch nicht gewusst *grins* die ersten acht Male oder so hab ich es noch für einen Zufall gehalten *hust*

Als der ADAC-Mann dann kam, war er mehr als dankbar dafür, dass wir so nett zweieinhalb Stunden gewartet hatten und brummelte beim Ausfüllen meines Formulars irgendwas von “hysterische Furie” über die Mutter der Familie vom vorhergehenden Parkplatz. Die Kombination lebensgefährlich altersschwaches Auto, schlecht erzogene Kinder und dumme Beifahrerin müsste doch eigentlich jeden Familienvater in die Flucht schlagen, der sich das finanziell irgendwie erlauben kann, so in etwa habe ich das Grummeln verstanden und nur verständnisvoll genickt und gedacht “Was haben wir’s doch gut, wir machen uns das Leben nicht so schwer.” :-))))) Wenn die mit ihren Kindern gespielt hätten und die Frau ihren Mann nicht auch noch zugekeift hätte, vom gelben Helfer ganz zu schweigen, wär es denen sicher genausogut gegangen wie uns. Wenn das denn geht ;-) Mal abgesehen davon, dass man jeden einmal kräftig zum Wachwerden ohrfeigen sollte, der mit einem richtig defekten Auto Kleinkinder rumkutschiert. Die Mutter möchte ich sehen, die noch Lebensfreude zusammenkratzt, wenn durch ihr ständiges Stören des Fahrers (Gequäk) oder das minderwertige Fahrzeug ein Unfall entsteht, bei dem eins ihrer Kinder verletzt wird. Mein Vorschlag für den armen “Göttergatten” (widerliches Wort, übrigens): Breites Leukoplast ... und immer dran denken, wer sowas heiratet, muss das selbst auslöffeln *lach*

Wir haben uns die Laune jedenfalls nicht verderben lassen, im Gegenteil. So hatten wir wenigstens nicht im Stau gestanden :-) und dort kann man bestimmt schlechter küssen als wenn das Auto richtig steht. ‘Meine’ griechische Familie von dem Imbiss, wo wir uns ab und zu eine “Bauernplatte” bestellen, die haben dann extra für uns noch die Küche aufgelassen und zwei Gyrosteller fertiggemacht, so dass nicht mal unsere Verspätung ins Gewicht fiel und ich obendrein endlich mal eine richtige Mahlzeit mampfte ;-))))) Tja, so war das. Eine neue Batterie gabs dann auch noch an diesem Wochenende, denn es stehen noch ein paar Fahrten an und ich bin nun mal gerne mit dem kleinen Löwen unterwegs, der Bremen und zurück mit einer halben Tankfüllung schafft und einer der wenigen Wagen mit ausreichendem Beinraum für mich ist, der trotzdem in kleinste Parklücken passt. Der BugZapper hat sich einen BMW gekauft :-) aber ich brauch den Wagen ja nur zum Einkaufen und zur-Arbeit-fahren (und nach München und Berlin düsen, und Paris, und… aber das ist ja alles privat :-)))) ), da lohnt kein grösserer. Abgesehen davon, dass die Batterie wohl überfällig war, mache ich seine Fahrtauglichkeit natürlich nicht am TÜV-Plakettchen fest, sondern fahre selbst gern sicher :-)

Den Dienstag hab ich dann mir selbst geschenkt, bzw es versucht. Das war der Plan: Ausschlafen, einkaufen, rumtrödeln, Papierkram und endlich die ELLE lesen, die ich aus NYC mitgebracht bekam. Und das ist passiert: Verschlafen, einkaufen, für eine weitere Schule als Projektpartner für die Online-Woche eingefangen werden und bis rund 22.00 Uhr mit Formularen und Pädagogen, Faxen und Mails und Konzepten rumwurschteln :-)

Spatz hab ich als Helferin gewinnen können *freu freu freu* aber nun brauche ich natürlich noch so drei, vier fünf andere ... in der Woche ab dem 17. Oktober bis zum 23. Oktober ....
:-)

Und da kommt gerade ein sehr interessanter junger Mann in den Chat und ich muss gehen.
CU :-)

# 29. September 1998 um 10:00 PM
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Freitag, 18. September 1998

23.09.98um 5.30 Uhr aufgestanden, weil ich noch ...

23.09.98


Tjaha, das ist ein Leben für ein Grubenpony (im Dunkeln zur Arbeit, im Dunkeln zurück und selten das Tageslicht sehen,
Definition Grubenpony Ende), aber ich zweifele daran, dass die soviel Spass im Herbst haben wie ich, diese Ponies. Apropos
Herbst, Olli hat da in seinem TaBu ein Rilke-Zitat gebracht, das ich irgendwie schon eine Weile mit mir rumschleppte und wo ich zu ein paar Zeilen den Rest suchte.

Das sind die Zeilen:

“Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,

wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben

und wird in den Alleen hin und her

unruhig wandern, wenn die Blaetter treiben.”


Das fand ich immer schön. Und der Gedanke, alleine seinen Weg im Herbst zu gehen,
den finde/fand ich auch nie schlimm. Allerdings muss ich zugeben, dass es noch ein wenig schöner ist ... hm… Walnusseis mit heissgemachten Pflaumen zu geniessen, im Kerzenschein, und schon mal so zu tun, als sei es zu kalt, um aufzustehen….
:-)
So. Themenwechsel.
Ich bin jetzt weg und bestimmt vor Montag nicht wieder richtig online.
Ciaoi!
:-)))))
# 18. September 1998 um 10:00 PM
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