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Dienstag, 02. Juni 1998

Blümchen bleibt ganz kühl, kein Gefühl. Seine ...


Blümchen bleibt ganz kühl, kein Gefühl. Seine blauen Augen machen sie so sentimental, und dafür, dass sie ganz regungslos ist, schreit sie aber ganz schön. Herrje, vielleicht bin ich doch hundert Jahre alt. Das ist gefährlich, lebensgefährlich. Zuviel Gefühl. Was schreit die denn so? Kann dem Kind mal jemand sagen, dass blauer Lippenstift an ihr reichlich bescheuert aussieht? Puh….. ich müsste aufstehen und den Fernseher ausmachen, aber irgendwann wird es ja aufhören. Denke ich. Was ich dann so fühle, ist nicht mehr normaaaal. Boah, ist das schlechte Musik. Man müsste diesen selbstverliebten Teenager dafür ohrfeigen, was sie diesem alten Song angetan hat.

Am Montag habe ich ein sehr schlechtgelauntes Radio-Interview gegeben. Erst hatte ich vergessen, daß ich überhaupt eins geben sollte und als der Sender anrief, musste ich fragen, zu welchem Thema. Es gibt immerhin ein paar, die in Frage kommen. Bei der Gelegenheit stellte ich fest, dass ich keine Lust habe, zu Sex im Internet befragt zu werden. Genausowenig, wie ich ewig auf diesem Taschenbuch rumreiten oder als Emanze in Talkshows gehen oder interviewt werden will. (Angeblich war ich gar nicht so schlimm, aber ich kann mich sehr wohl daran erinnern, wie ungnädig ich die “sexy” Fragen des Moderators abgehandelt habe.) Was ich nicht will, weiss ich also. Wird langsam Zeit, herauszufinden, was ich will.

Es sind auch die über 1.000 Besucher am Tag, die mir schlechte Laune machen. Was soll das? Ich habe mich so wahnsinnig darüber gefreut, als es 50 am Tag waren und staunend die Seiten bewundert, die legendäre 250 Besucher am Tag schafften, oft unter viel Mühe und ewigen Updates und dem Getätschele von Wiederholungslesern in Foren. Unerreichbar war das. Wie habe ich mich gefreut, als die Emanzenseiten damals die 100-Besucher-am-Tag erreichten. Das waren Zahlen, die man begreifen konnte und Menschen, bei denen man wusste und merkte, was sie lasen. Jetzt halte ich mich an den ... hm .... circa zwei Dutzend *netten* Menschen :-) fest, von denen ich weiss, dass sie hier lesen. Tausend ist zuviel. Die Neider sitzen sabbernd und sich am Stuhl reibend davor, um ihre viele Freizeit mit Neid und Missgunst zu verschwenden, aber ändern kann und werde ich es auch nicht. Man macht nicht etwas, womit man dann bewusst keinen Erfolg haben will - nicht, wenn man ihn haben kann *grins* nur Erfolglose sehen das anders.

Nun gut. Der Spass wird schon wiederkommen, und direkt beklagen kann man sich ja auch nicht, wenn über tausend Leute am Tag vorbeischauen. Es war wohl das Wort “Superstar”, das mir die Galle hochkommen liess. Virtueller Superstar - aber ich bin doch echt :-( pieks mich, und ich blute. Naja, lass es lieber, ich könnte dir eins auf die Nase hauen.

# 02. Juni 1998 um 10:00 PM
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