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Mittwoch, 25. Februar 1998

Am Sonntag, direkt nach dem Tagebuch-Upload, machte ...

Am Sonntag, direkt nach dem Tagebuch-Upload, machte mein Monitor *pling* und wurde schwarz. Toll, mitten im Karneval, wo man in dieser Stadt kaum atmen, geschweige denn Hardware shopping machen kann ... ich ging dann eben früh schlafen, habe vorher noch gelesen:


Ersteres war OK bis gemischt - unter anderem ein Zusammenschnitt von Gaby Hauptmanns “Suche impotenten Mann fürs Leben” auf Kurzgeschichtenformat, das hab ich dann ausgelassen ... und einige recht sexy Stories. Das zweite Buch war OK, unterhaltsam mit vorhersehbarem Ende - eine Hausfrau, die beschuldigt wird, ihren Mann umgebracht zu haben, weil er nach 25 Jahren Ehe entlaufen war, weil er jüngere und attraktivere Frauen bevorzugte. Temperamentvoll geschrieben, man konnte richtig gut nachvollziehen, wie sich sowas anfühlt, grusel ... immer vorausgesetzt, man hat das Gesicht und die Persönlichkeit einer grob geriebenen Fleischwurst und einen ballermanndoofen Humor.
Ich lese immer noch zu schnell, hmmm. Aber das macht nichts, der Geschenke-Stapel mit “to be read” ist noch ziemlich hoch. Der verkraftet noch ein paar Computer-Ausfälle *grins*

Rosenmontag .... Morgens aufwachen und grummeln, weil ich nicht an meine Mail konnte. Am liebsten hätte ich aufgeschrieben, wie sich das anfühlt, so eine spontan auferlegte Zwangspause ... aber mit der SCHREIBMASCHINE??? Das hätte ich dann ja nachher scannen und mit OCR nacharbeiten müssen *griiiins* und mit der Hand kommt nicht in Frage. Das rechte Gelenk ist sowieso ständig entzündet, klar :-) Cyberjunkie. Was für ein Glück, dass die nächsten Tage schon verplant waren. Komisch, aber am meisten Zeit verbringt man dann bei Leuten mit Modem (*äh…. kann ich mal eben an meine Mail????*) und mit Gejammere, bis sich alle vor Lachen biegen :-)

Endlich konnte ich los und Angebote für Monitore einholen, stand kaufbereit mit gezückter Die-Freiheit-gönn-ich-mir-Karte im Laden .... da klingelte das Handy und der Hardware-Magier erinnerte mich daran, dass es ja auch durchaus sein könnte, dass meine Grafikkarte *pling* gemacht hatte und dass ich jetzt nicht nur deswegen einen Monitor kaufen sollte, weil ich den PC bereits vergeblich achtmal ein- und ausgeschaltet hatte und es nicht abwarten konnte, an der Mouse zu hängen. Grummelnderweise liess ich mich dazu überreden, noch ein wenig zu warten und verabredete mich schon mal vorsichthalber für die nächsten 5 Tage *schluchz* mein armes Manuskript! Aber der Hardware-Magier wischte nur locker eine Katze vom Tisch, wackelte an ein paar Dingern herum und erklärte mir dann, im Stecker sei ein Kabel kaputt und sonst nichts. Muss ich erklären, dass er “mac-gyverte” :-) und im Nu alles reparierte? Unglaublich, echt. Und ich hätte fast einen neuen Monitor gekauft! Ich bin mir auch recht sicher, dass die Werkstatt mir lieber einen neuen verkauft hätte, als ein Kabel zu löten.

Da es ein leistungsfähiger, schöner und nicht sehr kleiner Monitor ist, bin ich natürlich froh :-) Ich habe mir schon Gedanken gemacht, wie ich so ein Monster meine Treppe hinunterbekomme. Jetzt reicht’s auch mit Hardware-Zwischenfällen ... I want to work! :) Zugegeben, eine Online-Pause kann nicht schaden, ähm ... manchmal. Aber das will ich mir dann gerne aussuchen und nicht auferlegt bekommen
:-)))))))

# 25. Februar 1998 um 11:00 PM
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Samstag, 21. Februar 1998

Warum eigentlich wenden sich bei jedem Treffen ...


Warum eigentlich wenden sich bei jedem Treffen alle mir erwartungsvoll zu, wenn es darum geht, eine Küche für gemeinsame Kochorgien zu beschlagnahmen???? Warum soll immer ich den Termin festlegen? *grummel* Diesmal hab ich mich einfach geweigert, grosszügig die Küche von Ulrike zur Verfügung gestellt und mitgeteilt, ich würde den Termin dann schon wahrnehmen *grins* das werde ich von jetzt an immer durchhalten. Nie wieder werde ich mich darauf einlassen, dass ich meine Küche richtig saubermachen muss, nur damit andere sie schmutzig kochen können (und ich in der Zwischenzeit zwei fette Katzen auf dem Arm halte, damit sie nicht in den Töpfen herumhüpfen).

# 21. Februar 1998 um 11:00 PM
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Freitag, 20. Februar 1998

Diese grosse neue Festplatte kann nicht mit ...

Diese grosse neue Festplatte kann nicht mit dem alten Mainboard von 1995 zusammen funktionieren. Hiess es, als die Fireball SE direkt Probleme hatte, “erkannt” zu werden :-) DOCH kann sie. Der Hard- und Software-Magier Klaas hat es hinbekommen und ich habe heute auch nur ungefähr fünf Stunden gebraucht, mir alles wieder so zurechtzuwurschteln, dass ich wieder da bin *stöhn*

Die anderen sind momentan nicht so begeistert von mir, weil ich darauf bestehe, hier noch rumzutippen, bevor ich mich anziehe und dusche (andere Reihenfolge, jaja) und mitkomme, aber ich muss noch was schreiben.

Mir ging es gestern ziemlich schlecht, als ich diese Mail schreiben musste betreffend Ausschluss aus dem KLAPSE-Projekt. Ich habe das nicht spontan gemacht, sondern mit einem halben Dutzend Leute darüber gesprochen und hin und her überlegt .... und habe es dann in dem dumpfen Gefühl getan, dass ein weiterer “angry young man” sich jetzt der Hass-Front anschliessen wird. Keiner, den ich vermissen werde und so wie er sich benommen hat auch keiner sonst. Aber jemanden ausschliessen ist nicht toll. Was ich nicht ändern kann. Die Störenfriede haben in Konstantins Forum mal ein Banner eingebaut, das sich als Werbung tarnte für Konstantins Counter Service und auf diesem Banner beleckten sich einige nackte Damen gegenseitig die Geschlechtsteile. SEHR lustig, haha. Das ist schon schlimmer als Ballermann-Humor, das ist mies. Und leider nur eins von buchstäblich hunderten von Beispielen für ähnlichen “Humor”. Sowas geht nicht in Verbindung mit der KLAPSE, es geht einfach nicht .... Punkt.

Ich wappnete mich also innerlich gegen die nächste Welle ätzenden Hasses - man gewöhnt sich halt an alles. Und wurde dann informiert, dass es wohl nur hiess “Sie hat ja irgendwie recht” und derjenige sich für das Goethe-Zitat neben der Medaille entschuldigte, weil das in anderem Zusammenhang gemeint gewesen sei.

Auf den Seiten der verblödeten Störenfriede selbst bin ich nicht gewesen, denn die sind nicht relevant. Aber über den Eintrag wegen des Zitats bin ich froh, denn das hatte mich ziemlich verletzt, weil das so komisch rübergekommen war, als dürften ehrenamtliche Helfer Bezahlung erwarten. Meine Hauptmotivation für das Online-Archiv der KLAPSE war nämlich das Problem, dass die Redaktion den Druck nicht in der gewünschten Auflage bezahlen konnte.

Ansonsten will ich gar nicht “recht haben”, sondern Ruhe und Frieden .... aber erwartet nicht von mir, dass ich wehrlos still- und den Mund halte, wenn man mich verlogen und hetzend öffentlich schlachten will.

# 20. Februar 1998 um 11:00 PM
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Donnerstag, 19. Februar 1998

Nachtrag:Heute abend erhielt ich plötzlich einen Schwall ...

Nachtrag:
Heute abend erhielt ich plötzlich einen Schwall mitfühlender christlicher E-Mails, in denen eine ganze Menge Amis sich als Sünder outeten und mir erklärten, sie könnten mir Kraft und Stärke im Kampf gegen den Satan leihen. Nachdem ich eine Weile verblüfft überlegt habe, ob ich eventuell auf den Seiten des Vatikans geschlafwandelt habe, fand ich in einer Suchmaschine schnell die Seiten von [url=http://www.eprayer.org]http://www.eprayer.org[/url] und noch schneller den gefälschten Eintrag unter meinem Namen. “I’am bad :-(” stand da.

Ach ja ja, ich bin sicher böse, wenn man denn böse ist, wenn man seit Jahren konsequent provoziert wird und nicht zu den Schäfchen unter den Mobbing-Opfern zählt, sondern sich auch zu wehren weiss - verbal, nicht mit denselben miesen abgefuckten Methoden. Aber es heisst doch trotzdem entweder “I am bad” oder “I’m bad”. Und *gerührt die Nase putz* das waren ja soooo nette Mails *schnief* lauter liebe Christen :-))))))

Dann musste ich doch auch noch mal schnell selbst eine Nachricht in dieses arme, von solchen Menschen missbrauchte Nachrichtenbord setzen. (Ach ja…. dass die Idee mit der “Demagogen-Kirche” wieder bloss geklaut war, das war ja klar.)

“I do forgive those who place ads and prayer requests in my name all over the web, using my mail address. Because I know they are not loved and have anger and frustration I feel sorry for them and I pray that they will realize one day that hating me does not solve their hate and loneliness. I also thank all those who help me in establishing the online archive of our pupils news magazine from a psychiatric hospital in Duesseldorf. Your effort and help and support is very precious to me.
Melody “

So… das war zwar nicht meine übliche Samstagsnachmittagsbeschäftigung, nichtsdestotrotz ist das nicht ironisch gemeint. Was und an wen ich glaube, geht Euch wohl nichts an und sowas lässt man auch nicht notwendigerweise öffentlich “raushängen” .... aber dass man sich nicht über den Glauben anderer lustig machen soll, das steht ja nun ganz sicher fest. Wenn beten dagegen helfen würde, dass ich diese hassende Meute am Hals habe, dann würde ich auch öffentlich beten.

Wie primitiv das doch ist, dieses Bellen der Meute .... wie in jedem noch so schlechten Kinofilm genaustens zu beobachten :-) rottet sich immer der Abschaum zusammen. Mich erstaunt es auch nicht, dass immer wieder und wieder und wieder der verzweifelte Versuch einer Kontaktaufnahme per Mail erfolgt, aber so “interessant” ich auch sein mag, “interessiert” bin ich nicht.

# 19. Februar 1998 um 11:00 PM
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Die Störenfriede versuchen nun, das Klapse-Projekt auch ...

Die Störenfriede versuchen nun, das Klapse-Projekt auch zu zerstören.

Fragt mich nicht, was die Deppen für einen Narren an mir gefressen haben ... ich bin so eine Art Hauptbeschäftigung und Ideenlieferant für die hartnäckigsten Vertreter des Ballermann-Humors der niedrigen Stufe. Einen “Fetisch der besessenen Idioten” nannte ein Bekannter mich, na, darauf könnte ich verzichten :-))

Fest steht, vertreiben können die mich nicht. Und fest steht auch, dass ich eine ungemein interessante und anregende Persönlichkeit haben muss, warum sonst würden sich ‘soviele’ (diese) Männer dieses Einheitstyps “Jung, dynamisch, zynisch und erfolglos” so an mir verbeissen? *grins* Ich finde mich immer weiter damit ab, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass diese Menschen je eine andere Tätigkeit als Melody-Mobbing ausüben werden, entsorge konsequent den Sondermüll und inzwischen bin ich so weit, dass es mir nicht mal mehr vorübergehen die Laune verdirbt :-)

# 19. Februar 1998 um 11:00 PM
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