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Mittwoch, 07. Januar 1998

Jaaaa ich weiss, das Tagebuch fehlt immer ...

Jaaaa ich weiss, das Tagebuch fehlt immer noch und es fehlt Euch. LESEN tue ich die Mail ja wenigstens. Aber: Ich lade es nicht hoch. Keine Lust. Ohne ein Logo auf der Titelseite läuft hier gar nichts, und ich kriege nun mal keins hin. Auch dazu keine Lust, kein Grafikprogramm und überhaupt, kommt es jetzt noch auf einen Tag an? Aber es gibt Hoffnung, und zwar heisst sie Walt. Er klagte, es gäbe kein Tagebuch - ich klagte, es gäbe kein Logo und daraufhin meinte er, dass er eins machen würde für mich *freu freu freu* 
Die Kollegen kriegen jetzt immer mittags einen Überraschungseier-Anfall. Das sieht so aus: Der- oder diejenige an der Reihe mit Kaffee holt für jeden ein Ü-Ei und innerhalb von Minuten verwandeln sich lauter erwachsene Mitmenschen in eifrig puzzelnde und bastelnde Gestalten. Mein Chef hat jeden Tag ein kleines Auto, Herr F. hat jeden Tag eine Faustvoll kleiner bunter Bruchstücke, die er dann zu einem weiblichen Alien mit Wünschelrute oder einem plattfüssigen dicknasigen Dino zusammenwuschelt. Herr E. schummelt den anderen gelegentlich Bauteile aus fremden Ü-Eiern unter und diese schauen dann verzweifelt auf kleine Räder oder Pfoten, die sich irgendwie nicht einbauen lassen. Ich habe mal einen kleinen Pfadfinder, mal eine Meerjungfrau, mal einen Zaubertrick… immer zuwenig Schokolade und die ständig wachsende Gewissheit, dass wir einen Berg Sondermüll verursachen. Aber sagen mag ich auch nichts, wer ist schon gern der Moralapostel?
:-)

# 07. Januar 1998 um 11:00 PM
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Dienstag, 06. Januar 1998

So gruselig die erste Arbeitswoche im Neuen ...


So gruselig die erste Arbeitswoche im Neuen Jahr auch immer ist, ich kann mich nicht beschweren, es ist zur Zeit alles ganz lustig. Mein Chef sammelt Comic-Figuren und an der Wand mir gegenüber hängt ein anderthalb Meter grosses und recht aggressives Tweety. Man kann das wichtigtuerische Quäk-Quäk fast hören :-) Ich bin immer in Versuchung, hinzugehen und dem Ding zuzuflüstern “Na Du fettes feistes kleines Kampfhuhn, suchst Du mal wieder krampfhaft Streit?” Andererseits hat das Ding eine so flache Persönlichkeit (4 mm Pappe), dass die Kollegen wahrscheinlich den Betriebsarzt rufen würden, wenn ich mich ernsthaft damit beschäftigen würde ;-)
Heute morgen war aus irgendeinem Grund meine Homepage nur über Passwort aufzurufen. Erst habe ich geblinzelt, dann habe ich Ette gebeten, doch mal schnell zu schauen, ob es ihr auch so geht - dann habe ich meinen Provider angerufen. Lustig, aber nicht sehr zweckmässig *grins* Wenn ich daran denke, wie andere Leute wahrscheinlich ausgerastet wären, wenn ihre Homepage ein paar Stunden lang nicht zugängig gewesen wäre :-))) die Phase habe ich aber weit hinter mir gelassen. Letzte Woche hat mein Zähler irgendwann rückwärts gezählt (kein Scherz!) und ich habe nur darüber gekichert. Was hätte ich auch tun sollen?

Einen anderen einbauen, darauf habe ich keine Lust, ist mir alles zu lästig. Und ich weiss ja, dass erstens sowieso sehr viel mehr Leute auf meinen Seiten waren, als der Zählerstand aussagt, denn ich hatte vorher monatelang einen anderen Zähler, der bei weitem nicht alle Besucher angezeigt hat. Und zweitens wird ein Grossteil der Besucher sich immer schnell weiterklicken beim Surfen, das ist die Natur des Webs, also sind auch viel mehr Besucher nicht unbedingt mehr und interessierte Leser, das merkt man durch andere Dinge. Wer sich festliest, schreibt meistens auch eine Mail, spätestens beim zweiten oder dritten oder zehnten Besuch. Und da ich daher weiss, dass das eine ganze Menge von Euch sind :-))) kann ich mich über Zähler und so ‘nen Krempel gar nicht mehr aufregen, wenn es hakt. Ich hab ja auch noch andere Statistiken, falls nötig. Mir fällt jetzt natürlich meine Mail wieder ein *seufz* bestimmt seit drei Wochen habe ich sie höchstens aufgemacht, aber kaum etwas beantwortet….... 

# 06. Januar 1998 um 11:00 PM
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Sonntag, 04. Januar 1998

Bah, was ist das ekelig, der erste ...


Bah, was ist das ekelig, der erste Tag im Neuen Jahr. Hab ich eigentlich gute Vorsätze? Wahrscheinlich eher nicht. Meine Online-Zeiten haben sich von selbst reduziert, einen ordentlichen Haushalt werde ich sowieso nie führen, da kann ich mir noch soviel vornehmen .... die Katzen sind erwachsen und gehen ihren eigenen Weg (meistens von der Küche zum Wohnzimmerfenster und zurück), was also soll ich mir gross vornehmen? Mehr ausgehen? NOCH mehr? :-)))))) Ja, das schaffe ich. Mir war gar nicht klar, wie sehr ich es vermisst habe, mobil zu sein. In 1997 musste der Diesel zweimal entrusst werden, weil ich nicht oft genug gefahren war ... in 1998 wird er so oft durch Europa brummen, wie ich es zeitlich einrichten kann :-)))) Ich liebe Urlaub mit dem Auto und habe schon wahre Höllenfahrten hinter mir. Wenn es jemanden interessiert (aber wirklich nur dann *grins*) kann ich ja mal aufschreiben, wie ich meinen Kleinen eingeritten habe, als er fabrikneu und ganz schüchtern war. Es ist eine lange und wilde Geschichte und ich denke mit Sehnsucht an diesen ungebändigten Sommer zurück.

# 04. Januar 1998 um 11:00 PM
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Freitag, 02. Januar 1998

Die CD von New Order lag heute ...


Die CD von New Order lag heute abend in meinem Briefkasten, als ich nach Hause kam ;-)

# 02. Januar 1998 um 11:00 PM
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Donnerstag, 01. Januar 1998

*ächz* da bin ich wieder :-))))) Paris ...


*ächz* da bin ich wieder :-)))))
Paris war sehr sehr schön. Ich würd ja sagen “wie immer”, bloss dass es eben nicht immer schön ist dort. Diesmal aber hat alles geklappt. Mein Peugeot hat zwar noch eine grosse Show abgezogen, aber immerhin hat er sich bis vor eine grosse Peugeot-Werkstatt geschleppt, bevor er sich in die Ecke geworfen und nach einem neuen Ölfilter verlangt hat. Und vielleicht war es ja sogar ein Glück, dass ich trotz Euro-Schutzbrief des ADAC niemanden auf der Müncher Tel-Nr. erreichte, die angeblich Tag und Nacht besetzt ist. Denn eine deutsche Organisation lässt ihre Kunden an Feiertagen meist blöd im Regen stehen, bevor man sich mürrisch zu einem widerwilligen Kundendienst herablässt. Nicht so die Franzosen - ich marschierte in das Büro des Geschäftsführers und flötete irgendwas von “Ma voiture” und “problem” und als er mich dann zweifelnd ansah, setzte ich noch finster ein “It’s a French car” hinzu und prompt packte ihn der Nationalstolz. Höchstens eine Stunde hat das Intermezzo gedauert, gar nicht soviel gekostet wie erwartet und alle waren freundlich, höflich und professionell. Voilá! :-)

Soviel zu dem Thema “Ich will aber den Diesel mitnehmen, denn der muss mal wieder ausgefahren werden!” Die andere Theorie, nämlich dass Parkplätze mit einem kleinen Wagen leichter zu finden und sicherer sind, bestätigte sich aber. Das Experiment, ein Hotel übers Internet zu suchen und zu buchen, war ein voller Erfolg und das Saint Paul kann ich nur wärmstens empfeheln. Es liegt direkt am Boulevard St Germain, ist frisch renoviert, die Zimmer sind super und das Bad in Marmor ausgeschlagen. Als ich meinen “Coupon” der Buchungszentrale in N.Y.C. vorzeigte, musste ich weder Formulare ausfüllen noch meinen Pass zeigen noch sonstwas, sondern bekam direkt den Schlüssel in die Hand gedrückt und wir zuckelten fröhlich in dem winzigen (stilgerecht mit rotem Plüsch ausgeschlagenen) Fahrstuhl in den fünften Stock zu dem schönen Zimmer über den Dächern von Paris.

Auch der restliche Trip war bemerkenswert :-) vor allem Mitternacht auf den Champs Elysées mit den gigantischen Menschenmassen. Ein Taxi zurück zum Hotel haben wir natürlich nicht bekommen, und so testete ich bei einem zweieinhalbstündigen Fussmarsch an allen nur denkbaren Sehenswürdigkeiten vorbei meine Champagnertauglichkeit sowie das Durchhaltevermögen von meinem vermaledeiten rechten Fuss. Zwar bin ich nicht gerade meterhoch gehüpft, aber es tat am nächsten Tag nicht einmal weh und so glaube ich nun trotz aller mir widersprechenden Ärzte und Prognosen, dass ich 1998 kein Problem mehr mit den Hufen haben werde. Darauf Prost! :-)

Müde, aber sehr entspannt und happy sind wir wieder in Germany eingetrudelt und stellten dann verblüfft fest, dass wir für die Rückfahrt nur knapp vier Stunden gebraucht haben. (Bestimmt gab es in Belgien doch eine Geschwindigkeitsbegrenzung :-)))))) Kann auch an der Musik gelegen haben. Verliebt habe ich mich in die Mixe auf dem Album “The (Rest of) New Order”, mein armer Beifahrer musste TRUE FAITH dann doch einige Male öfter ertragen. Wie neckt mich der Klaas doch immer so liebevoll? Ich würde sowas nur hören, um jugendlich zu wirken. Leider brauche ich Klaas noch, damit er mir alter Schachtel das Auto und den Computer repariert, wenn irgendwas dramatisches anliegt .... sonst würde ich ihm dafür die Nase platthausen. 

# 01. Januar 1998 um 11:00 PM
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