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Freitag, 19. Dezember 1997

Was für eine konfuse Zeit. Heute um ...


Was für eine konfuse Zeit. Heute um kurz vor 16.00 Uhr lief auf EinsLive der Titelsong der Teletubbies. Ich weiss nicht mehr, wann genau ich über die genmutierten Riesenbabies aus dem Englischen Fernsehen geschrieben habe, aber dass ich “Lalaa” im Radio höre, hätte ich nie für möglich gehalten. Vielleicht hätte ich doch alle Vernunft über Bord schmeissen und einen Weihnachtsbummel in London machen sollen - die Zeit, die ich angeblich nicht hatte, habe ich verschlafen, genussvoll vertrödelt und mit Freunden verbracht (die Absender von E-Mail an mich mögen mir verzeihen).

Es ist nicht schlimm, dass ich noch nichts eingepackt habe, nicht einmal das Päckchen nach England. Dieses Weihnachtsfest blinzelt mir fröhlich zu, während ich ungehorsam jeden Tag ein Päckchen öffne, auf dem steht “Erst am 24. !!! öffnen!!!” In dem von heute stand innen “Erwischt!” und das gibt mir doch zu denken :-) Ich werde meine Geschenke verteilen und meine Karten verschicken und meine Mails beantworten, aber dann, wenn ich will und nicht wann ich muss. Morgen Frühstück bei Doris, und sie wird ihr Geschenk als erste bekommen. Ein Geschenk muss witzig, sinnlos, nicht zu teuer und komplett unerwartet sein. Man muss es am liebsten fast behalten wollen oder der Beschenkte fiel einem sofort ein, als man es gesehen hat (hm, dazu gibts bestimmt noch einen Kommentar).

Aber: Weihnachtsgeschenke für Kids sollten die Eltern nicht verärgern, finde ich. Vielleicht bin ich auch einfach zu vorsichtig, aber ich hab soviele Diskussionen über das Für und Wider von Geschenken mitbekommen und so hab ich die eine Bekannte angerufen und gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn ich ihrem Sohn Leuchtsterne mit ins Weihnachtspäckchen packe. Diese hellgrünen, die im Dunkeln dann schimmern. Einerseits finde ich Aufkleber im klassischen Sinn ganz furchtbar, weil sie so schnell schmuddelig aussehen, wenn man alles damit zupappt und auch höchst selten hübsch sind, andererseits finde ich gerade diese Sterne gut für Kinder ... jaaa schon gut, ich mach’ mir zuviel Gedanken :-))))) ich weiss.

Heute abend streute sich jemand Salz auf seine Hand und fragte mich “Wie heisst dieser Film?” Ich erwiderte “Salz auf Deiner Haut?” und wurde sofort auch bestreut. Was soll man dazu sagen :-) ein sehr schönes Buch, dieses “Salz auf unserer Haut”. Gute Nacht :-)

# 19. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Samstag, 13. Dezember 1997

*röchel* Doch doch, ich lebe noch. Aber ...


*röchel* Doch doch, ich lebe noch. Aber das verdanke ich wahrscheinlich nicht meiner Starrköpfigkeit, die mir zu jedem Vorschlag, das Haus zu verlassen und ums House zu gehen, ein Nicken entlockt, auch wenn meine Lungenspitzen schon im Takt rasseln.
Das verdanke ich der Pflege von Ulrike und wahrscheinlich auch den ganzen netten Mails. Puh, ich müsste jetzt wirklich mal diesen Mailberg abarbeiten und ganz dringend die KLAPSEN-Sachen ordnen und und und und. Aber es ist doch Samstag :-(
Auch wenn ich jetzt schon auf der Seite von Sonntag rumtippe. Das ist einfach eine schlechte Gewohnheit :-)

Ich nehme also jetzt ein Erkältungsbad, irgendwas, das mit einer hammerharten chemischen Knüppelmethode für die nächsten 12 Stunden eine Triefnase verhindert und binde mir diesen Meter Haar zu einem futuristischen Gebilde zusammen, das von der roten Nase ablenkt. Irgendwann im Sommer habe ich mir so eine Weste aus Nylonzeugs gekauft - in dem komplett irrigen Glauben, dass diese mit einem feuchten Lappen abzuwaschen wäre, wenn ich mal kleckere. Aber nicht doch diese Tekkno-Mode, das Ding möchte in lauwarmem Handwaschbad sanft gestreichelt werden *grummel* und während ich hier mit einer Hand tippe, mit der anderen den Fön gelegentlich dagegenhalte (endlich kommt das Ding mal zum Einsatz, meine Haare fön ich sowieso nie), frage ich mich, warum ich kein anderes Oberteil mit Taschen habe, in denen man unauffällig vier Tonnen Papiertaschentücher verschwinden lassen kann. Fehlplanung.

Die heissgeliebte gestreifte Jeans aus London ist inzwischen so weit geworden, dass sie mir gestern bei einem vorwitzigen Bücken in der Teeküche fast um die Knöchel kreiselte und ich könnte vor Wut aufstampfen, aber das lasse ich mal lieber. Was ziehe ich an?????? Und ich habe echt gedacht, das wäre überwunden und ich in meinem reifen Alter würde gelassen aus einigen klassischen Grundkomponenten meines Kleiderschranks auswählen, wenn ich ausgehe
:-))))) Diese satt aufprallende Fehleinschätzung wird wohl daran gelegen haben, dass zu einer gewissen Zeit auch nur gewisse langweilige Klamotten passten, mal abgesehen davon, dass ich gar nicht ausging. Ich bin aber ganz dankbar über diesen Back to the Future Effekt und will mich auch nicht beschweren :-)

Heute habe ich sogar während des Einwirkens der Kurpackung (Timotei Kurpackung in den unteren halben Meter, Timotei Kurspülung in die obere Hälfte, Shampoo - natürlich Guhl, keine Fönlotion, niemals Schaumfestiger und lufttrocknen…. anderthalb Jahre Erfahrung im öffentlichen Diary-Schreiben erwirken für manche Fragen eine gewisse Vorbeugung *grins*)

Weihnachten ist ja auch ein Emotionshammer, die meisten Leute werden von den Feiertagen angezogen wie von einem Schwarzen Loch.
Keine Chance, alles richtig zu machen… nicht solange man kein Vollwaise und der einzige Mensch auf dem Mars ist :-) Oder die andere Variante, man ist wirklich allein und das ist ebensoviel Druck. Ich habe dieses Jahr beschlossen, mich einfach zurückzulehnen und zuzusehen. Meine Freunde und Verwandten sind von British Columbia über NYC und die ganze Republik bis hin zu lauter kleinen Inseln im Cyberspace verteilt, es gibt keine Möglichkeit, überall zu sein, wo man sein könnte und müsste. Mein alter Koffer mit Weihnachtssachen ist bei dem Deckeneinsturz im Februar durchgeweicht worden und der ganze antike Christbaumschmuck ist weg, ich habe nur noch eine grosse Schneekugel mit einer geschmückten Tanne. Nein, das stimmt nicht ganz, denn ich habe unartigerweise schon mein erstes Weihnachtspäckchen geöffnet, und Sheila hat mir wunderschöne goldene Kerzenständer mit Weihnachtskerzen geschenkt, Granatapfel-mit-Zimt-Aroma…

Und eine dieser Kaffeekannen, in die man das Pulver gibt und dann mit Wasser drüberbrüht, und englische Kekse und Kaffee mit Haselnussaroma. Ich habe gleich grosse Sehnsucht nach einem Weihnachtseinkaufsbummel auf der Oxford Street bekommen (“Die Freiheit nehm’ ich mir, lalaaaa”), mir das aber erfolgreich wieder ausgeredet und beschlossen, dass der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt ja auch ganz nett sein kann.

Die Weste ist trocken und dass sie sich jetzt dank des Föns an einer Stelle kräuselt, wo das gar nicht vorgesehen ist, wird schon nicht auffallen. Ich tippe hier und online, im Chat nebenan hängt Konstantin und frotzelt herum, weil ich mir was zu trinken geholt habe und auf dem Weg zur Küche ja auch hätte verunglücken können :-) Dabei habe ich nicht getrödelt, seufz….. Ich trödele nicht und ich bin für das Chaos in meinem Leben auch unverhältnismässig pünktlich.

Die Mutter von Sascha, die es eigentlich seit 8 Jahren besser wissen müsste, hat vorgestern gefragt, wie alt ich eigentlich sei, fünfundzwanzig, sechsundzwanzig? Das hat der Micha auch gedacht, dem ich letzten Montag bei seiner Firmenpräsentation “Unser Auftritt im Internet” geholfen habe. Schade eigentlich, dass ich so ehrlich bin. Wenn ich dann nämlich sage “einunddreissig”, werde ich immer gleich in Gespräche über tickende biologische Uhren verwickelt und darüber, dass Alter relativ ist und so. Weiss ich doch :-) da tickt auch nichts, jedenfalls kein Eierstock, höchstens meine Swatch. Wenn das Thema im Kollegen- oder Bekanntenkreis auf Kinderwünsche meinerseits kommt, muss ich ja nur erklären: Die grösste Annäherung an einen Kinderwunsch in meinem Leben ist derzeit die Adoption eines recht jungen Music Man, mit dem ich Silvester in Paris verbringe. Komisch, aber dann wird das Thema meist nicht weiter verfolgt *grins* Und so spannend ist es ja auch nicht.

Irgendwie bin ich ganz stolz auf mich - die Haare sind trocken und ich habe echt viel geschrieben, so dass ich jetzt beruhigt in die grosse weite Welt hinausspazieren kann und keiner kann sich beschweren, von mir gäbs nichts zu lesen. Das heisst, beschweren können sie sich natürlich, aber ich schaff halt nicht alles gleichzeitig und die Schnellebigkeit der Online-Welt sorgt dafür, dass es lohnender ist, die Offline-Angelegenheiten vorzuziehen. Ich würde beides tun, wenn ich könnte - viel und oft im Web sein und auch offline alles unternehmen, worauf ich Lust habe, aber wenn’s nun mal nicht geht, nehme ich Fleisch und Blut :-) statt Bits und Byte.
Grüsse :-)
(Was ich letztesmal gefunden habe, als ich nach einem Schokoladenrezept suchte, verrate ich Euch lieber nicht bis ins Detail. Aber ich kann durchaus erwähnen, dass ich nicht viel von Sexpraktiken halte, bei denen Leute sich gegenseitig als Toilette benutzen.)

Ihr könnt ruhig mal ein bißchen stellvertreten, denn ich gehe jetzt meine Grippe auffrischen. House rulez :-)

# 13. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Montag, 08. Dezember 1997

Wie aktuelle wissenschaftliche Nachforschungen ergaben, kann der ...


Wie aktuelle wissenschaftliche Nachforschungen ergaben, kann der Besuch eines Underground-Clubs bis in die frühen Morgenstunden, gekoppelt mit einem kurz darauf folgenden Geburtstagspartykaffeekränzchen, einem Zug um die nächtlichen Häuser und einem Brunch plus anhängendem Besuch von Bekannten durchaus zu einer Abwendung vom Internet führen, bis hin zu einem kompletten Desinteresse sogar an Mail (huch!)

Wann? Ganz einfach. Wenn man meint, diesen Höllenritt durch die Nächte des House mit einer beginnenden Grippe mitmachen zu müssen, was in der ersten Nacht noch OK ist, in der zweiten einen bellenden Husten erzeugt und dann mit einer röchelnden schniefenden Elendsgestalt endet, die sich sehnlichst wünscht, zum nächsten Weekend wieder fit zu sein :-)

Ich krieche jetzt zurück ins Bett. Da gehöre ich nämlich hin.

# 08. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Freitag, 05. Dezember 1997

Die aufrechte Form bewundernd,umfasse ich ihn mit ...

Die aufrechte Form bewundernd,
umfasse ich ihn mit beiden Händen.
Schiebe vorsichtig die seidige Hülle zurück,
rund kommt mir die sanfte Wölbung entgegen.
Ich beuge mich über ihn mit gierigen Lippen,
um ihn zärtlich anzuknabbern
den Schokoladen-Weihnachtsmann.

Artige Nikolausgrüsse
und viel Füllung für die Stiefel
Melody :-)

# 05. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Mittwoch, 03. Dezember 1997

Der Tag ist ein paar Minuten alt ...


Der Tag ist ein paar Minuten alt - seit wann komme ich mit vier Stunden Schlaf aus? Antwort: Seit Tagen :-) Die Party im Z@kk war der Auslöser, es war schon phänomenal, todmüde und happy nach Hause gedanced zu kommen und plötzlich zu begreifen, dass man den ganzen Abend weder gehumpelt hat noch allzuviele Schmerzen hatte. Gestern wollte ich eigentlich eine Freundin besuchen, die im Krankenhaus war, aber sie war noch nicht so fit. Pflichtbewusst suchte ich mich zwischen Abtippen diverser Schülerzeitungsseiten und Putzen des Badezimmers zu entscheiden, da klingelte glücklicherweise Klaas. Na ok, ich war da eben rein zufällig gerade mal für höchstens ein Stündchen im Web und so hiess es dann

“Sheriff Wombo meets Boga” :-)))))))

Jetzt bin ich heiser, so heiser wie lange nicht mehr, und das fast nur vom Lachen *grins* Das ist aber nicht so schlimm, denn heisere Leute müssen nicht singen. Ausser sie wollen. Und dann singen sie:

Monty Pythons Galaxy Song

Der arme Klaas hat einen Mix aus House, Dancefloor, Christy Moore, Monty Python, Dieter Thomas Kuhn und sämtlichen Megahits der 80ern plus ein paar Mixe abbekommen, während er chattete. Was auch immer er geschrieben hat, es war nicht seine Schuld :-) Jens kam dann auch noch in den Chat und ich hatte schon die Befürchtung, ich müsste Klaas’ Eltern und seiner Freundin erklären, dass er gute Gründe dafür hat, bei mir einzuziehen :-)))) Neue Kumpel und einen Internetanschluss, den er nicht bezahlen muss, nämlich *grins*

Es hat so verdammt gutgetan, einen ganzen Abend lang nur einfach rumzuhängen und nicht dauernd irgendwas in HTML abzuarbeiten, aber heute abend mache ich mich wieder ‘dran’. (Oder morgen? Nein, das geht nicht, da bin ich verabredet. Oder übermorgen? Nein, das geht nicht, siehe ..... prrr, ich werde mich schon zusammenreissen.) Mit meiner Mail ist irgendwas nicht in Ordnung, es haben sich schon acht Leute beschwert, sie hätten mir was gemailt und das sei zuerst dreimal zurückgekommen???? Puh…. ich kann’s nicht ändern :-( Please keep trying.

# 03. Dezember 1997 um 11:00 PM
heartbeat • 0x FeedbackDrucken





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