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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Dienstag, 30. Dezember 1997

Das allerletzte M-file. Ich bin zufrieden :-) ...


Das allerletzte M-file. Ich bin zufrieden :-) Die M-Files werde ich auf der Hauptseite als eigenes Projekt eingelinkt lassen, und dort werde ich auch das neue Tagebuch einhängen, nur fragt bitte nicht schon jetzt, wann *stöhn* ich muss erst mal heil ins Neujahr und zurück :-))))

Klaas hat mir vorgestern geholfen, mein Auto ein klein wenig strassensicherer zu machen. Er meint auch, es sei wahrscheinlich besser, wenn ich wenigstens einmal jährlich den Reifendruck prüfe, alle dreissigtausend Kilometer kurz nach dem Öl schaue und ab und zu Wasser in das richtige Dings kippe. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass ich mein Auto liebe und daher natürlich leidenschaftlich mit hemmungsloser Rücksichtslosigkeit behandele, aber diese Logik hat er brummelnd abgewehrt, während er sich den kleinen Finger dabei angebrochen hat, die sanft schimmernde Scheinwirferbirne vorne links endlich mal gegen eine voll funktionsfähige auszuwechseln. Als er fertig war, war die Batterie leer und ich schleppte stolz mein selbstverständlich vorhandenes Starterkabel an. Worauf sich hinausstellte, dass Klaas meine Methode, den Wagen wieder anzulassen, auch nicht nutzen kann. Im Normalfall stelle ich mich grübelnd neben die Motorhaube und bis jetzt war es noch nicht ein einziges Mal nötig, dass ich mich selber voll Schmiere schmiere :-) was ich notfalls selbstverständlich auch tun würde. Glaube ich. Am Wichtigsten jedoch ist, dass auch mein CD-Spieler wieder richtig läuft und ich freue mich mehr und mehr auf die Fahrt. Nein, nicht mit Klaas *grins* der ist nur ein guter Freund. Hab ich gerade nur geschrieben???? Der ist ein guter Freund. Es gibt auch ein paar Sachen, die ich wiederum ihm helfen kann und konnte, also durfte ich dankbar fast ohne Schuldgefühle die Verhinderung der Explosionsgefahr meines Diesels in Kauf nehmen :)

Hm… es ist noch nicht der letzte Tag des Jahres. Noch lange nicht. Noch lange vier Stunden nicht. Aber aus vielen verschiedenen Gründen kann und will ich einfach nicht solange warten :-) Im Neuen Jahr werde ich viele gute Vorsätze haben, und viele werde ich sogar halten. Endlich meine Mail beantworten, zum Beispiel. Das KLAPSE-Projekt weiter vorantreiben (es gibt ein paar Neuigkeiten, aber ich bin noch nicht sicher, ob ich sie öffentlich machen werde oder nur an die freiwilligen Helfer maile.) Mich nicht mehr von Menschen provozieren lassen, die im echten Leben nicht die kleinste Chance auf Beachtung hätten :-)
usw.

Allen Lesern dieses Tagebuchs wünsche ich einen wunderbaren, prickelnden und spritzigen Start in das Neue Jahr 1998. Allen :-) und besonders den treuen Stammlesern *grins*
Bye, bye 1997
:-))))

# 30. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Montag, 29. Dezember 1997

In meiner Mail häufen sich die besorgten ...


In meiner Mail häufen sich die besorgten Rückfragen nach meinem Diary, denn immer noch habe ich nichts hochgeladen - seit dem 23. Dezember. Und der Eintrag ist online nicht mal vollständig, wie ich soeben festgestellt habe *seufz*

Na, egal. Jetzt könnt Ihr auch den einen Tag noch warten, dann schiesse ich das letzte M-File hoch. Ich bin nämlich in einer Zwickmühle. Nie und nimmer werde ich es vor Paris äh vor Silvester schaffen, auch nur noch eine einzige Mail von den ca. 200 zu beantworten, die ich auf der Platte liegen habe. Und wenn ich jetzt das Tagebuch hochlade, merken alle, dass ich da bin :-) dabei habe ich doch ausserdem noch (m)eine Grippe und habe gerade den Picknickkoffer für morgen für die Autofahrt gepackt .....

Oh wei, eine Liste mit Danksagungen wäre ja ganz und gar nicht schlecht, aber da ich bestimmt jemanden vergessen würde…. ich kenn mich doch. Ich möchte Sue und Katja und Boris und Florian und Jörg grüssen, vergesse aber aus Versehen vielleicht Ute und Sonja und Joe, obwohl ich an die genauso denken würde… ganz zu schweigen von Jens, Calisto, Chaos, Ette, Herby, Konstantin, Sox .... schon jetzt bei diesem Beispiel (!!!!!) weiss ich genau, dass ich mindestens zehn Leute schmählichst vergessen habe *schluchz* Lassen wir das lieber :-) und fühlt Euch gegrüsst, Ihr dort draussen. Ich bin’s. Vergrippt, verschnupft, vertrottelt und trotzdem ziemlich entspannt und happy in der Vorfreude auf einen Jahreswechsel in der Stadt der .. äh Champagnertrinker :o)

Habe ich schon erwähnt, dass ich jetzt aber offline gehen muss, weil ich mit den Luxus nicht mehr leisten kann, das Diary zu tippen, während ich chatte? Jede Frau sollte mindestens ein Negligé besitzen, dass mindestens dreimal so teuer wie die Summe ihrer Vernunft ist. Oder so…. (bei manchen wäre das dann Polyester vom Kaufhof, so hässlich wie deren Seiten *LOOOOL* bei mir ist es mitternachtsblaue Seite mit handgewirkter Spitze. Schööööön ... ich könnte ewig drin rumlaufen. tu ich auch.)

# 29. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Sonntag, 28. Dezember 1997

Jens ist gerade online und fragt, ob ...


Jens ist gerade online und fragt, ob ich in 1997 noch Tagebuch schreiben werde. Das fragt er, weil ich seit dem 23. Dezember nichts mehr hochgeladen habe. Ich habe ihm jetzt gerade geantwortet, dass ich die M-Files dichtmachen werde und er hört sich ziemlich erschrocken an :-) Na, ich werde schon weiterschreiben, keine Sorge *smile* aber nicht in diesem Layout, dazu geht mir das dümmliche Nachgeäffe durch die “D-Files” zu sehr auf die Nerven. Diese Typen werden zwar sicherlich auch das neue Tagebuch nachäffen, weil sie keine eigenen Ideen haben, aber was soll’s.

Übrigens: Wenn die Firma X einen anonymen Verleumdungsbrief erhält, der die Existenz einer Mitarbeiterin gefährden soll .... dann hält die Personalabteilung ganz sachlich und neutral Rücksprache mit der Mitarbeiterin. Rufmord lässt sich dann auch ganz schnell erklären und weitere Konsequenzen für die Mitarbeiterin sind nicht zu erwarten. Pech gehabt. Allerdings frage ich mich, ob manche Leute sich nicht morgens beim Blick in den Spiegel schon übergeben müssen, wenn sie sich selbst in die vor Selbstverliebtheit und Rachedurst geschwollene Fratze sehen müssen.

Und dass ich momentan keine Lust habe, auf meinen Seiten Werbung zu schalten, bleibt ja wohl mir überlassen :-) Ich mag momentan nur Sachen tun, an denen ich Spass habe und mich um Organisatorisches kümmern gehört dies Jahr sicher nicht mehr dazu *grins* Glaubt bloss nicht, dass ich meine Zeit darauf verschwende, jetzt wieder intensiv zurückzuhassen. Hass zerfrisst denjenigen, der ihn besitzt.

Mir geht’s blendend und ich überlege, ob Mitleid nicht angebrachter wäre. Andererseits ist meine Zeit mir dafür wohl zu schade *grins* Aber manchen Leuten ein Gesundes Neues Jahr 1998 zu wünschen kann so einen ganz neuen Unterton bekommen :-)

# 28. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Donnerstag, 25. Dezember 1997

Weihnachten war OK. Genaugenommen sogar sehr schön ...


Weihnachten war OK. Genaugenommen sogar sehr schön und ich könnte mich durchaus daran gewöhnen, den kompletten Rahmen an Verpflichtungen und Traditionen auch in den nächsten Jahren links liegen zu lassen. Wenn da bloss nicht dieser Berg Geschenke und Karten wäre, die dort vorne liegen und die ich noch nicht verschickt habe :-)

Heute halte ich Winterschlaf. Naja, abgesehen vom Telefon und Fax - ich habe keine Lust, meine E-Mail abzuholen, geschweige denn aufzustehen.

# 25. Dezember 1997 um 11:00 PM
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Sonntag, 21. Dezember 1997

Werde ich vor Weihnachten noch einmal hier ...


Werde ich vor Weihnachten noch einmal hier hineinschreiben? Ich weiss es nicht. Wahrscheinlich. Wir treffen uns am “Heiligen Abend” mit den Freunden zum Käsefondue und danach wird es wohl auf die grosse X-Mas-Party im ZAKK gehen. Es ist ziemlich genial, nicht nach einem genau abgezirkelten Terminplan von Verwandtschaft zu Verwandtschaft zu segeln, sondern frei von allem Druck einfach nur schön zu feiern. Eine meiner Bekannten hat jetzt schon den kalten Schweiss auf der Stirn, weil sie mit ihrer Mutter nicht gut auskommt und unbedingt meint, etwas beweisen zu müssen, in einer anderen Familie herrscht dumpfes Schweigen, weil Schwiegervati halt nun mal seit zwanzig Jahren immer Roulade bekam am Weihnachtsabend und die “junge Frau” will ein Federvieh auftischen .... Wenn es nicht so traurig wäre, wär es doch zum Lachen.

Das brutale Klingeln des Telefons reisst mich aus dem schriftlichen Dahingeplappere :-))))) lade ich das jetzt noch hoch, bevor ich abgeholt werde? Klar - wer weiss, wann ich es sonst tue :-)

# 21. Dezember 1997 um 11:00 PM
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