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Montag, 20. Oktober 1997

Mobbing. Der Webmaster von Schlund hat den ...


Mobbing. Der Webmaster von Schlund hat den richtigen Ausdruck getroffen, es ist Mobbing. Ich habe eine Seite vom Server nehmen lassen, in der meine gestohlenen Privatfotos verwendet wurden. Ach, was stellt die sich so an…. denkt jetzt vielleicht der eine oder andere. Aber ganz so simpel war es ja nun nicht:

Eine der angebotenen Grafiken forderte zum Zerstören meiner Gesichtszüge mit einem sogenannten “Warp-Applet” auf - verstümmelt mich per Mausklick, oh yeah. Geschmackssache, Kinderkram, nun gut. Ein weiteres Bild von mir war mit einem Männchen verziert, das in meine Gesichtszüge urinierte, während das Gesicht sich dazu qualvoll verformte. Das mag ja für manche Leute eine sexuelle Spielart sein, die ihnen genug Freude bereitet, um sie bildlich darzustellen, ich aber empfand es als beleidigende Verletzung meines Persönlichkeitsrechts. Bild Nummer drei - da hat sich jemand viel Mühe gegeben - hatte meinen Kopf auf ein Babykörperchen gequetscht und liess es hilflos strampeln. Und das vierte Bild von mir zierte mit künstlich erweitertem Schmollmund einen Cartoon, als Kopf einer Prostituierten, die ihre Brustwarzen zum Lutschen und ihre Vagina zum Penetrieren durch ein “praktisches Loch” in einer Art Verkaufstheke anbot. Kundenzufriedenheitsspezialistin - das ist nämlich mein Job.

Die Erwachsenen unter dem werten Publikum wird es wenig erstaunen, dass die Geschäftsleitung von Schlund so freundlich war, die Seite direkt zu entfernen. Die anderen schreien laut, es handele sich um Zensur. Man kann sich halt alles so zurechtdrehen, wie man es gerade braucht. Für mich ist es jedenfalls keine Frage, dass ich das Recht habe, solche Darstellungen entfernen zu lassen. Mehr als das habe ich auch nicht getan und ich fühle mich für die wilden Spekulationen und den ganzen erfundenen Krams nicht weiter verantwortlich. Es ist längst an den richtigen Stellen auffällig geworden, dass nicht ich es bin, die in Foren und per Mail usw hetzt und verleumdet. Manche Leute disqualifizieren sich eben gerne und ausdauernd selbst.

Die ganze Aktion hat mich jedenfalls so mitgenommen, dass ich den Flug nach Paris auf heute abend verschoben habe, um das zu klären. Ich werde doch mal einen Arzt aufsuchen müssen, das nimmt einen seelisch so sehr mit, dass ein Attest angebracht wäre. Hinzu kommt noch, dass die ich in den letzten Tagen unter Mailbomben, Gästebuch-Terror und anonymen Hetzmails zu leiden hatte. Besonders bösartig der Versuch, über hundert Mails unter dem Namen “_____@aol.com” abzusenden und parallel in fremden Gästebüchern meinen Namen und den einer Bekannten für “kaputte” Beiträge zu verwenden. Ein kaputter Beitrag ist einer, der die Nutzung des Gästebuchs verhindert, meist sogar das Laden. Warum ich hier nicht noch zusätzlich erläutere, wie das geht, versteht Ihr sicher.

Auch wenn die “Rache” nun himmelhoch kocht, die unverschämte Seite musste ich entfernen lassen. Ich verzichte hier um des lieben, lang vermissten Friedens willen auf die genaue Nennung der Domain und der beteiligten “Personen”. Eure Mails haben ohnehin keinen Zweifel daran gelassen, dass Ihr Bescheid wisst und diese Tagebuchseite ist eine Reaktion darauf, dass in dem anhaltenden Mobbing mein kompletter Vor- und Nachname systematisch auf boshafte Weise in den Dreck gezogen wird. Wer völlig unbedarft daraufhin hier landet, wird diese Erklärung sicherlich zu schätzen wissen. Für die oben beschriebene Seite gibt es natürlich reichlich Zeugen, die auch Ausdrucke gemacht haben. Vielen Dank.

Und um die letzte offene Frage zu klären: Ja, Micha alias “Bugzapper” ist ein Arbeitskollege von mir. Ich schreibe nicht unter seinem Namen und er nicht unter meinem, wir sind jeder ein eigener Mensch *stöhn* :-)

# 20. Oktober 1997 um 10:00 PM
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Sonntag, 19. Oktober 1997

“Flieg’ vorsichtig”, meinte Ulrike noch, aber für ...


“Flieg’ vorsichtig”, meinte Ulrike noch, aber für mehr als ein keuchendes Würgen hat’s bei mir nicht gereicht. Paris, ich komme :-(
In London wird man wenigstens noch von einer Limousine abgeholt, bei Meetings in der Stadt der Baguettes kann man froh sein, wenn man nicht in Orly landet, dem verdammten zweiten Vorhof der Hölle, direkt nach Heathrow *maul*

Aber gut, es lässt sich nicht ändern, nicht verschieben und nicht vermeiden, also back to normal.

Calisto hat übrigens auch eine Grippe, gute Besserung allen Schniefnasen!

Am nächsten Wochenende treffe ich dann Christa, mit der ich schon seit ewigen Zeiten Fax- und Mail-Kontakt habe. Erst Fax, dann Mail :-)

Bis dann oder später,
:-)
Melody

# 19. Oktober 1997 um 10:00 PM
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Mittwoch, 15. Oktober 1997

Guckt einfach mal woandershin, das ist hier ...


Guckt einfach mal woandershin, das ist hier das vorübergehende in-Zeitnot-geratene Update-File mit Kurznachrichten für gewisse Leute, die in Cybercafés rumhängen.

Hmpf ich hab Renate noch nicht erreicht - diese verrückte Rundfunkredakteurin hat mindestens 82 Termine, da muss sie sich selbst durchwuseln. Ich hab nur drei: Renate, ECON und diesen einen da, Du weisst schon :-))))

# 15. Oktober 1997 um 10:00 PM
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Dienstag, 14. Oktober 1997

Ok, heute komme ich also auch zu ...


Ok, heute komme ich also auch zu spät, ich geb es zu. Wie gut, dass wir flexible Arbeitszeiten haben und ich gestern bis 19.00 Uhr im Büro war :-)

Ich geb’s jetzt auf mit den krampfhaften Versuchen, das Diary jeden Tag zu füllen, damit ich nicht mit liebevollen Mails zugebombt werde. Also, wahrscheinlich hört Ihr erst wieder am Sonntag oder am Montag von mir, und wenn nicht, dann habe ich es nicht mehr geschafft, weil ich Dienstagabend für ein paar Tage geschäftlich nach Paris düse.

Und vorher bin ich auf der Buchmesse in Frankfurt. Da wollte ich schon immer mal hin - und hätte nie gedacht, dass ich mal offiziell als Autor eingeladen werde. Freuen darf ich mich doch? Danke :-) Das tu ich nämlich auch. Von Natur aus misstrauisch, fand ich es aber keine gute Idee, mutterseelenallein und völlig verschüchtert an einem Diskussionsforum teilzunehmen. Eine Bekannte wird mich begleiten ;-)

Also, bis bald…
Greetinx,
The Melody :-)

# 14. Oktober 1997 um 10:00 PM
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Montag, 13. Oktober 1997

Dienstags, und nur dienstags, komme ich zu ...


Dienstags, und nur dienstags, komme ich zu spät zur Arbeit. Immer.

# 13. Oktober 1997 um 10:00 PM
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