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Freitag, 15. August 1997

“Könnten Sie mir eine Kleinigkeit mitbringen, wenn ...

“Könnten Sie mir eine Kleinigkeit mitbringen, wenn Sie sowieso gerade in den Supermarkt fahren?” - “Klar, gerne.” So wanderte ich denn durch die kühlen Gänge und suchte nach Multaben Schoko-Diätcreme. Gruselig, das Zeugs - wer abnehmen muss oder will, schafft das nur durch weniger vom richtigen Essen plus Sport und nie, nie, niemals durch so eine Ersatzpampe voller komischer Zusatzstoffe. Vor dem Regal trafen sich diverse Hausfrauen, die finster Packungen mit Diätcreme, Diätsuppe, Diätdrink wälzten und durchlasen, wo am wenigsten Kalorien für den meisten Geschmack zu kriegen waren. Obwohl es sich doch inzwischen rumgesprochen haben sollte, dass die dünnsten Frauen die meisten Diäten machen (*haha*), erntete ich verständnisvolle Blicke und die Empfehlung “Der Ananas-Drink hat viele Vitamine und schmeckt sehr gut bei diesem Wetter!” Aha. Kurzfristig angesetzte Experimente haben soeben ergeben, dass der Diät-Drink Ananas ganz klasse schmeckt, wenn man ihn mit frischer Weihenstephan-Schlagsahne aufschlägt, frische Ananas reinschnippelt und ihn als Nachtisch verzehrt. Nur - was mache ich mit dem Rest? *grins*

# 15. August 1997 um 10:00 PM
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Das letzte Tagebuch wurde ein wenig zu ...


Das letzte Tagebuch wurde ein wenig zu gross, ich kann’s aber nicht mehr auseinanderrupfen, denn ich habe einigen Leuten versprochen, die Rollenspiel-Infos genau so stehenzulassen. Ähm… sieht so aus, als hätten sich noch mehr Leute gefragt, was eigentlich so ein Rollenspiel ist :-) Obwohl es die Infos dazu bestimmt irgendwo im Web gibt. Ich hab wohl nicht lange genug gesucht.

Mir ist gar nicht mehr nach Urlaub zumute :-) Auf einmal habe ich wieder viel Spass am Web. Na, mal schauen. Wenn ich aus England zurück bin (Konferenz nächste Woche! *grummel*) wird das sicher anders sein und ich werde mich auf einen Tapetenwechsel freuen. Sehr, sehr ärgerlich ist, dass mein “kanadischer” Vater ausgerechnet nächste Woche hier in Germany rumturnt :-( wenn ich in London bin *schluchz* Das letzte Mal habe ich ihn gesehen, als er mir beim Umzug geholfen hat, Mitte März also. Ob das klappt, dass wir uns treffen?????

Was war noch… Nein, Lieblingsrundfunkredakteurin-in-Berlin, es gibt noch nichts Neues zu der “Single” :-))) Natürlich wäre es blöd, wenn ich hier sowas relativ spannendes erwähnen würde (Radio, Zeitung, Fernsehen, Flug zum Mond *grins*) und dann würdet Ihr nie erfahren, was draus geworden ist. Wenn gar nichts draus wird, erfahrt Ihr natürlich auch das :-))))) Aber es ist halt noch nix. Das geht alles nicht so zackig, wie man sich das als Laie vorstellt, habe ich gerade herausgefunden. Und wenn Ihr ehrlich seid, wollt Ihr bestimmt gar nicht, dass ich singe. Ich will es ja nicht mal selbst :-)))))) Zu Eurer Beruhigung: Es ist nur der Refrain. Als ich mehr singen sollte, habe ich mich dem Mikrophon nur stumm verweigert und alle sahen mich abwartend an, während ich den Kopf schüttelte :-) schliesslich bin ich ja nicht irre und weiss, dass ich gar nicht singen kann. Und da ich ziemlich stur bin (das hättet Ihr wohl nicht gedacht?) ist es dann letzendlich dabei geblieben :-))))

# 15. August 1997 um 10:00 PM
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Donnerstag, 14. August 1997

Martin tut’s, Jens und Micha und zehntausend ...

Martin tut’s, Jens und Micha und zehntausend andere tun’s. Ständig stosse ich auf Menschen oder Homepages, die sich mit Rollenspielen beschäftigen und obwohl ich manchmal glaube, einen gewissen Eindruck zu bekommen, habe ich doch genaugenommen keine Ahnung. Dass ich aber auch keine Zeit habe, mich selbst bei einem Rollenspiel einzuklinken und mich “einzuarbeiten”, das steht aber auch fest. Was also tun, wenn man seinen Wissensdrang befriedigen will? Ich habe den BugZapper mit Fragen gequält. Und davon profitiert Ihr jetzt auch :-))) Ob Ihr wollt oder nicht.

Melody: “Hi BugZap,
also, es gibt da etwas, das ich schon einige Male im Web gesucht und nie zufriedenstellend gefunden habe. Für jemanden, der sich mit Rollenspielen nicht auskennt, eine Beschreibung, für die man sich nicht drei Jahre lang einarbeiten muss und aus der trotzdem die Faszination hervorgeht. Auch Martin, den ich seit 1994 kenne, habe ich schon mehrfach vergeblich gefragt, was denn da nun genau abgeht - neeenee, ich fang gar nicht erst selbst an, bin doch so suchtgefährdet in allem :-) nur wissen will ich’s halt endlich!”

Bugzapper: “Subject: Rollenspiele, a brief description!
Ätsch, auch wenn Du suchtgefährdet bist und Rollenspiele nicht einfach zu erklären sind, hier ein Versuch! Schon mal einen Gruselfilm gesehen, ich meine einen von diesen, wo die fünf Jugendlichen in das alte Haus gehen (so mutprobenmässig)? Und während des Films schonmal gedacht: “Mann, ist die doof, geht jetzt allein in den Keller, ist doch klar, dass was passiert!” - “Das hätte ich jetzt aber anders gemacht!” “Was wäre wohl passiert, wenn alle zusammen in den Keller gegangen wären?” So ist das halt beim Film: Man muß es nehmen, wie es gezeigt wird. Beim Rollenspiel ist das anders. Grundsätzlich gibt es zwei Parteien im Spiel. Den Spielleiter, der den eigentlichen ‘Regisseur’ darstellt und die Spieler, die die Akteure verkörpern (natürlich rein von der Vorstellung). Bedeutet im Vergleich zum obigen Film: Der Spielleiter weiss, was in dem Haus vor sich geht, kennt den Grundriss, kennt die Hintergründe und warum wann was passiert. Die Spieler kennen diese Hintergründe nicht, können sie aber evtl. während des Spieles herausfinden.

Ein Beispiel:
Der Spielleiter weiss, daß die Eingangstüre des Hause stark verzogen ist und klemmt. Nur eine starke Person kann sie öffnen! Wenn er den Spielern schildert, was sie wahrnehmen. (”..eine alte, massiv-hölzerne Tür, die sicherlich seit Jahrzehnten nicht mehr göffnet wurde. Die Scharniere verrrostet und die Klinke wohl schon seit langer Zeit nicht mehr vorhanden…” Die Spieler können sich nun entscheiden was sie tun wollen. Vielleicht kommt einer auf die Idee, zuerst einmal um’s Haus herumzugehen, vielleicht will einer erst zum Fenster reinsehen, vielleicht jemand die Kellertreppe untersuchen oder ein anderer auf’s Dach klettern…..usw. usw. Aufgabe des Spielleiters ist es, auf diese Aktionen zu reagieren und sie ‘realistisch’ abzuhandeln. Kommt z.B. einem Spieler die Idee “..Ich geh zur Tür und öffne sie…” muss der Spielleiter in diesem Fall z.B. entscheiden, ob der Charakter stark genug ist die Tür zu öffnen!!!! Aber wie soll er das? Willkür? Dafür werden vor Spielbeginn einige ‘Charaktereigenschaften’ der einzelnen Beteiligten festgelegt. Unter anderem z.B. wie stark eine jede Person ist, wie geschickt, wie ausdauernd, wie schön, wie gut sie autofahren kann, ob sie schnell laufen kann….. Über Regelmechanismen wird dann üblicherweise ermittelt, ob dem Charakter etwas gelingt oder nicht. Einfaches Beispiel: Vor Spielbeginn würfelt jeder Spieler für seinen Charakter einen Würfel (6Seitig), um seine Stärke zu ermitteln. Wobei Arnold Schwarzenegger sicherlich eine 6 ‘gewürfelt’ hat. Und Woody Allen die 1! ;) Versucht also jetzt ein Charakter die Tür zu öffnen, könnte die Bedingung lauten: Wenn der Spieler mit einem Würfel (6 Seitig) unter oder gleich seinem ‘Stärkewert’ (Arnold 6, Woody 1) würfelt, gelingt es ihm, die Tür zu öffnen. Dead Easy! Wie du siehst: Arnold hätte die Tür im handumdrehen auf. Woody würde wohl mehrere Versuche brauchen. That’s it!

Da in einem solchen Rollenspiel eine Unzahl von Situationen aufkommen können, werden vor Spielbeginn eine Menge charakterliche Eigenschaften bestimmt. Aber der eigentliche Reiz des Rollenspiels ist dann nicht unbedingt, den Stärksten, Klügsten, Schnellsten zu verkörpern, dem alles gelingt, sondern einen ‘Charakter’ zu entwickeln. Eigenheiten, Marotten, Fähigkeiten, Wissen, Erfahrungen, also eigentlich alles was einen Menschen so ausmacht. Insbesondere der ‘Hintergrund’ eines Charakters soll die Handlungsabsichten begründen, nicht der eigentliche Spieler (deswegen Rollenspiel). Spiele ich also den verkappten Wissenschaftler, sollte der nicht unbedingt auf die Idee kommen: “Ich brech’ jetz’ erst ma’ die Tür auf um dann im Haus ma’ nach Wertgegenständen zu suchen”, sondern vielleicht eher. “Hat jemand ein Brecheisen? Vielleicht ist eines der Fenster auf? Oder es gibt einen Hintereingang”. Na ja, so in der Art. Ob das wohl verständlich ist? ;) C ya
BugZapper”

Melody:“Hey, nicht schlecht. Du weisst hoffentlich, dass dies sich nun auf meiner Homepage wiederfinden wird? Danke :-)))))”

Bugzapper: “WAAAAAAAAASSSSSSSSSSSS? Unter welcher Rubrik denn? Männer sind Kinder? Das willst du gar nicht! Wenn doch, pack wenigstens die Rechtschreibfehler raus, war ein Schnelldiktat. Danke! So läuft das also. Nichtsahnende, hilfsbereite, unschuldige Kollegen ausbeuten! Na warte… ;) c ya BugZapper”

Melody:“Genaugenommen ist das ziemlich gut. Ich werde das gleich heute abend hochjagen, jawohl :-))))) Was ich nicht verstehe, ist: Warum findet sich sowas nicht auf jeder Rollenspieler-Homepage als HELP-FAQ_WAS-WEISS-ICH, damit man nicht alle für Irre hält, die rollenspielen???? *grins*

Eine Bekannte von mir hielt schon mal einen Rollenspielclan für eine finstere Sekte *LOL* eben weil sowas fehlte und auf der “Zauberwald-Homepage” ein Foto von so einer Art Kelly-Familienimitat in Kostümen abgebildet war.”

Bugzapper: “Ha ha, da gibt es gar kein *LOL*, das sind echt üble Vorurteile gegen die man als Rollenspieler anzukämpfen hat! :( Dazu eine witzige Anekdote aus einschlägigen Rollenspielerkreise.
”...die Szenerie ist düster, das Abenteuer neigt sich dem ShowDown. Die Charaktere sind gerade noch rechtzeitig gekommen, die dunkle Messe der finsteren Sekte zu verhindern. Versteckt im hinteren Teil der Halle warten sie auf eine günstige Gelegenheit, dem Treiben ein Ende zu setzen. Das von den Kultisten gezeichnete Pentagramm und die Gewandungen der Kultisten lassen an den verfolgten Absichten keinen Zweifel! Ein unheiliger SingSang ertönt!..”
*es klingelt an der Tür*
*Peter der Wohnungseigentümer geht zur Tür*
“Guten Tag, wir sind von den Zeugen Jehovas…was halten sie von Gewalt im Fersehen und den Medien allgemein. Wir haben hier z.B. eine Liste aller indizierten Filme und Medien. Wenn sie mal schauen wollen….” Peter, geht die Liste durch: “Hab ich, hab ich, kenn ich, is’ doof, hab ich, hab ich, ..... hey, was ist das denn, kenn ich noch gar nich..”
Dumme Gesichter bei den Zeugen Jehovas…. Plötzlich aus dem hinteren Zimmer: “PETER SCHNELL, IN DEM PENTAGRAMM ERSCHEINT ETWAS…..” Zwei Zeugen Jehovas sehen sich mit ungläubigem Blick an….
Peter: “Sie entschuldigen dann…., ich muß wieder!”
LOL
Einerseits kann witzige Szene, andererseits wohl nicht unbedingt gedacht, Vorurteile zu entkräften. Jetzt die Quizfrage: Wer von den Akteuren war Sektenmitglied? GENAU!

Warum nicht auf jeder Page eine Einleitung steht? Kann ich Dir sagen. In JEDEM Regelbuch zu IRGENDEINEM Rollenspiel stehen auf den ersten zwei Seiten so sinnige Kommentare wie: Was ist Rollenspiel, Was sind Würfel. Wenn Du auf jeder WWW Seite einen Artikel über: Was ist das WWW, Was ist Internet, Wie funktionieren Online-Dienste finden würdest, wäre das vielleicht sinnvoll allen Einsteigern gegenüber, aber als ‘Insider’ kriegst Du regelmäßig die Krise. Aber du hast vielleicht recht, ein kleiner Hyperlink kann nich schaden! Werde ich JETZT SOFORT updaten! :) C ya, BugZapper”

# 14. August 1997 um 10:00 PM
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Dienstag, 12. August 1997

Der Mailberg war diesmal natürlich kleiner, es ...


Der Mailberg war diesmal natürlich kleiner, es schrieb eben nur jene/r, der/die vom Wetter nicht plattgewalzt wurde ... Aus irgendwelchen blöden Gründen fragen mich seit Wochen auffällig viele völlig (oder fast) fremde Leute, ob ich mich denn auch schön intensiv an dem Hass zwischen Düsseldorf und Köln beteiligen würde. Meine Güte, was für ein Kinderkram. Erstens bin ich bloss eine aus Freude an dieser Stadt zugewanderte Düsseldorferin und zweitens fragen das immer Kölner und niemals Düsseldorfer. Mehr kann ich dazu auch schon fast nicht sagen. Ausser einem: Ich find’s primitiv, diese Sticheleien. Da ich den Eindruck habe, jemand hält sich mal wieder für oberschlau und möchte mir verfängliche Aussagen entlocken, kann ich hier nur freundlich erklären, dass mich dieser herbeigestichelte Städtekrieg kalt lässt. Es sei denn, die Toten Hosen haben dazu was zu sagen, das ist dann wiederum Kult :-))))

# 12. August 1997 um 10:00 PM
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Montag, 11. August 1997

Heute hätte ich die englischen Kollegen knutschen ...


Heute hätte ich die englischen Kollegen knutschen können - während wir in dem subtropischen Maschinenraum umherwanderten, der früher mal Büro hiess und jetzt höchstens noch Sauna ... schickten sie eine Mail mit dem Vorschlag, das Meeting nächste Woche “casual smart” abzuhalten. Was für eine Erleichterung :-) Mir war schon ganz schwummrig bei dem Gedanken, in ‘Konferenzklamotten’ durch das feuchtwarme London zu stiefeln. Nicht mal die grossen Hotels haben Klima-Anlagen, dafür sind die Konferenzräume eisig. Da freut man sich doch sehr, wenn jemand mitdenkt (stopfe gerade die eleganten/warmen Röcke tief in den Schrank) und einen von den formellen Klamotten erlöst. Es mag ja hausbackene Zwischenlösungen wie kurzärmelige Blazer oder sowas geben, aber lieber gehe ich im Schlafanzug :-)))) Glücklicherweise hat sich das ja nun erledigt und ich muss am Wochenende kein Geld für ein hochsommerliches Bürokostüm ausgeben. Das gebe ich dann schon woanders aus, denn ich werd mich einen Abend abseilen und die englischen Freunde treffen *freu* Sheila hat’s immer noch nicht aufgegeben, mir englisches und schottisches Essen vorzuführen. Gut, dass es nur drei Tage sind :-) und dann gibt’s endlich .... genau. Urlaub!

Da hätte ich noch eine Anekdote für Euch. Das heisst, eigentlich sind es *smile* Vor hundert Millionen Jahren flog ich zum erstenmal nach London und ich war so fest davon überzeugt, dass es sich um einen Ausnahmefall der Ausnahmefälle handelte, dass ich und ausgerechnet ich für die Firma nach England geschickt wurde. Das musste ich nutzen :-) und so nahm ich den ersten und den letzten Flieger, kaufte Tonnen von Büchern und Toffees und schrieb vom Hotel aus noch in der Nacht vor der ersten Konferenz 37 Briefe auf fein geprägtem Hotelpapier. (Vor der Konferenz nahm ich dummerweise auch noch Baldrian und schlief dann vor meinem “Auftritt” für ein paar Minuten auf dem Klo ein, aber das musst Du ja nicht weitersagen und das ist sowieso eine andere Geschichte.) Völlig erschöpft und zufrieden kam ich zurück nach Düsseldorf - und kriegte zur Begrüssung eine Agenda in die Hand gedrückt: “Sie fliegen übermorgen nach Lissabon auf das .... Meeting, füllen Sie doch bitte schnell noch den Reiseantrag aus.” *autsch* War wohl doch nicht das einzige Mal :-)

Die zweite Anekdote? Na gut :-) Ich fand, dass ich irgendwie offiziell aussehende Klamotten brauchen würde, wenn ich da in dieser Runde äh doppelt so alter Herren aus meiner Firma aufstehen und eine Präsentation halten sollte. Eine Weste fand ich gut, denn Blazer mag ich nicht. Ich fand auch eine schöne in schwarz - zu trist - und die Verkäuferin zeigte mir dann dieselbe in weinrot zum halben Preis. Warum nicht? (Ich dachte ja immer noch, es sei das erste und einzige Mal, warum gross investieren?) Weisse Bluse, schwarzer Rock, weinrote Weste ... ich kann Euch sagen, die gesamte fünfsternige Hotelbesatzung trug exakt dieselbe Uniform *grins* Da habe ich schon ein wenig geschluckt :-)))) Wahrscheinlich hat sich niemand gefragt, warum dieses grosse deutsche Mädel den ganzen Tag seine Weste auf dem Arm rumschleppte, aber ich kam mir natürlich dämlich vor. Wollte es aber auch nicht riskieren, dass jemand versuchte, bei mir einen Kaffee zu bestellen *LOL*

Na gut, das ist lange her. Ich verkleide mich längst nicht mehr zu irgendeinem Anlass, das wäre dann doch wohl reichlich stressig und man findet ja auch schnell einen eigenen Stil. Trotzdem ist es herrlich, in “casual” rumrennen zu dürfen nächste Woche. Bleibt auch viel mehr Platz in der Tasche für Bücher :-)))))))) Und Sascha NEIN ich werde nicht quer durch die Stadt zu Tower Records hetzen, um irgendeinen Pet Shop Boy-Mix aus den späten Achtzigern aufzutreiben! :-)

Zählerstand Homepage um 22.30 Uhr: 42.285 und auf der Emanzenpage 53.815.

# 11. August 1997 um 10:00 PM
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