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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Montag, 30. Juni 1997

Wenn ich frühmorgens zum Telefon greife, um ...


Wenn ich frühmorgens zum Telefon greife, um den Hermes-Versanddienst anzurufen und auf einmal einen mal wieder noch nicht ganz nüchternen Bekannten an der Strippe habe, kann es ja noch sein, dass ich mich verwählt habe (?). Wenn ich aber meine Mutter anrufe und Tom dranhabe. Und Ulrike anrufe und Tom dranhabe. Und Calisto anrufe und Tom dranhabe. Dann ist das zwar sicher nett und ich freue mich auch. Aber es zeigt auch, dass mein Funktelefon den Sprung in die (volle) Badewanne nicht so gut überlebt hat, wie ich das dachte. *stöhn* Wenn Ihr nie wieder von mir hört, oh Ihr, die Ihr auch an der Strippe hängt und süchtig seid nach den Mahnbriefen der Telekomiker .... ich spreche wahrscheinlich gerade mit Tom. Habe ich eine Wahl? *grins*

Übrigens hätte ich nie, nie, niemals jubilieren dürfen, dass mein Fuss wieder in Ordnung sei. Denn wenn ich meine grosse Klappe gehalten hätte, dann hätte ich nicht vor dem Tonstudio eine Stufe zu kurz getreten. *jaul* Nur das Demo-Tape kann mich trösten! (Sascha????)

Ansonsten geht’s mir supergut. Bis auf die Tatsache vielleicht, dass ich heute von drei Kollegen dabei erwischt worden bin, wie ich im Fahrstuhl trällerte “Er war neunzehn und iiiiich einunddreissig…” *schallallallaaaa* frei nach diesem Entjungferungs-Song (Jürgen Drews????) aus dem vorletzten Jahrzehnt…. Kleine Peinlichkeiten erhalten das Realitätsgefühl. Und grosse erst!

# 30. Juni 1997 um 10:00 PM
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Samstag, 28. Juni 1997

Wie seid Ihr denn alle drauf??? Die ...


Wie seid Ihr denn alle drauf??? Die neue Kurzgeschichte ist ein wenig ... äh offenherziger als die anderen, das gebe ich zu. In Kombination mit dem kleinen Text unter diesem Eintrag hat das Emotionen bei Euch losgetreten, da blieb mir beim Lesen der Mail die Spucke weg. Obwohl es doch den einigen oder anderen Herren gibt, der das sehr schade finden würde. Wenn mir die Spucke wegbleiben würde. Oder so.

Um das mal zu sortieren:
Nein, ich rasiere mich nicht (was ist das denn für eine Frage - ich gehöre weder zu den Damen mit Bartwuchs noch zu den Hausfrauen mit Haaren auf den Zähnen und Wangen und bewucherten Beinen *grins*).
Ja, ich trauere gelegentlich meiner ersten grossen Liebe hinterher - jede Frau wird das tun, zumindest, wenn er bemerkenswert, aussergewöhnlich, gutaussehend und ein fantastischer Liebhaber war und es ihn nicht mehr gibt. Es wird ihn nie kahlköpfig mit Bierbauch geben, er wird niemals grässliche Dinge tun und seine Interessen (ich) werden sich niemals ändern. Alles klar? :-)
Nein, ich möchte mich nicht mit aufgeschlossenen jungen Herren treffen. Wer hätte gedacht, dass das Wort ‘tolerant’ mich mal zum Gruseln bringt?
Ja ich weiss, dass die blöden Fotos von mir nicht sehr ‘aussagekräftig’ sind. Ich wusste auch nicht, dass sie das sein müssen und den Rest dieser Antwort zensiere ich mal lieber, ebenso wie die exakte Fragestellung *grummel*. Aktuellere Fotos einer gesunden Melody sind in Planung. Und vielleicht gibt’s vorher noch ‘nen Schnappschuss von der Party gestern.

Apropos Party - zum erstenmal seit dem Unfall konnte ich wieder einigermassen laufen. Der Tanzfläche habe ich nur ein paar sehnsüchtige Blicke zugeworfen, ich will nicht gleich eine neue Überlastung riskieren. Aber immerhin, es geht - buchstäblich :-))) Womit sich wohl auch die Frage erübrigt, warum ich so beschwingt schreibe in den letzten Tagen. Statt mich weiter mit Cortison vollspritzen zu lassen, habe ich eigenmächtig eine mehrwöchige Entgiftungskur durchgeführt. Leicht war das nicht, und leicht auszuhalten war ich auch ganz sicher nicht während des mehrwöchigen Heilfastens. Aber jetzt ist alles besser!

# 28. Juni 1997 um 10:00 PM
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Freitag, 27. Juni 1997

Die Katzen dösen in der Sonne auf ...

Die Katzen dösen in der Sonne auf dem Fensterbrett und ich blättere in ... irgendwas zum Lesen. Das Radio läuft und plötzlich der Anfangsbeat von “Every Breath You Take”. Ein Lied, das ich nie freiwillig hören würde. Weil es mit Erinnerungen vollgepackt ist bis an den Rand der Stimme von Sting. Wenn es aber gespielt wird, versinke ich darin, schliesse die Augen und sehe in dunkelgrüne Augen. Ich befinde mich in einem winzigen Zimmer mit einem grossem Bett, einem kleinem Schrank und 87 kleinen und grossen Kerzen, die alle sorgfältig weit weg vom Bett aufgestellt sind. ‘Every Breath you take’ läuft. Ein Mann, der schon lange nicht mehr lebt, streckt die Hand nach mir aus. Er ist der Erste und der einzige, der goldhaarige Prinz, mein dämonischer Liebhaber und meine Heimat. Ich werde…. Duppdi dupp dupp dupp. “Hey hey schubidupp every breath you take, yeah yeah…” Das ist nicht Police. Ist diesen hirnweichen Tekkno-Kids denn GAR NICHTS heilig??????

# 27. Juni 1997 um 10:00 PM
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Wie ist denn das passiert??? Eine neue ...


Wie ist denn das passiert??? Eine neue Kurzgeschichte :-)))) Aber bitte mit Sahne, ein erotischer Tagtraum. Na, Ihr habt’s ja nicht anders gewollt. Und übrigens, dieses ewige Gequengele, wenn ich mal hier zwei Tage pausiere *seufz* Was denkt Ihr denn, dass jeden Tag soviel passiert? Ja? Und woher soll ich die Zeit nehmen, wenn das stimmt?? Jaaaa, schon gut.

Also gut, es passieren Dinge. Zum Beispiel: Ich war so wahnsinnig, ein Konzept für einen Popsong ausgerechnet einem Bekannten zu erzählen, der einige CD’s herausgebracht hat. Die richtige Stimme habe ich auch stolz mitgeschleppt, nur dass sich vor Ort leider herausstellte, dass die Dame ganz und gar nicht singen kann. Jetzt ratet mal, wer trällert *stöhn* :-)))) Dass ich gar nicht singen kann, war offensichtlich kein Hindernis und dem Argument “das hat Nena schliesslich auch nicht abgehalten” stand ich erstmal hilflos gegenüber. Mein kläglicher Protest wurde mit einem hoffnungsfrohen “aber Du kostet auch nichts und wir müssen keine Sängerin suchen” erstickt und ich griff in einem Anfall von Wahnsinn tapfer zum Mikro. Die Jungs haben versprochen, dass sie so lange dran rummixen, bis es nicht mehr peinlich ist, aber ich bin da seeeehr skeptisch.

Was nun draus wird, weiss natürlich keiner, aber wir haben einen irren Spass in diesem Tonstudio. (Vor allem, wenn es darum geht, die Jungs von der tollen Idee abzulenken, ein Video zu machen.) Ich würde nicht gerade in Trauer versinken, wenn sie noch eine richtige Sängerin auftreiben, denn ich ruiniere gerade die Familienehre - mein Grossvater war Dirigent und Opernsänger, meine Grossmutter Opernsängerin, meine Mutter ist Musiklehrerin und diese Familie hat die Musikschule des Emslandes gegründet. Zu sagen, dass ich etwas aus dem Rahmen falle mit dem fetzigen Dancefloor-Geträller ... ist gelinde untertrieben. Solltet Ihr meine Family kennen, so untersteht Euch gefälligst, etwas zu verraten! Meinen Chef habe ich schon vorzubereiten versucht. Ich habe gesagt “Wenn Sie mich morgens mal im Radio hören, dann sind Sie wach, auch wenn es Ihnen nicht so vorkommt.” Der arme Kerl denkt sicher, ich meine wieder mal ein Interview.

Was passiert noch? Na, tausendzweihundertundsieben Kleinigkeiten. Mein Buch ist wohl in der “Young Miss” erwähnt worden - der Presse-Ausschneide-Dienst von ECON funktioniert sicher genausogut wie der Bücherversand für Autoren? (NEIN die Dinger sind immer noch nicht da *grrrr* Ich habe inzwischen zwangsläufigerweise schon fast soviele Bücher selbst gekauft, wie mir als Freiexemplare zustehen. Es ist nämlich nicht gut möglich für mich, zu Geburtstagen oder als Mitbringsel nicht das zu verschenken, was alle von mir erwarten!) Und ich finde, dieser Tagebucheintrag ist nun lang genug :-) CU.

# 27. Juni 1997 um 10:00 PM
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Donnerstag, 26. Juni 1997

Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit. ...


Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit. Aber eins muss sein, und zwar ganz dringend:

Happy Birthday
Calisto !!!
:-)))))

Ein kleines Update zwischendurch :-)
Gestern 21.00 Uhr: Home of The Melody 32.860, Emanzenpage 39.261

# 26. Juni 1997 um 10:00 PM
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