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Mittwoch, 30. April 1997

kloooooooooooooooooooooooiäöüﯯüDas hat Miss Peppermint geschrieben, meine K

kloooooooooooooooooooooooiäöüﯯü

Das hat Miss Peppermint geschrieben, meine Katze. Nach dem Update warf ich einen leicht verwirrten Kontrollblick auf mein Webdiary und brauchte eine Weile, um das nachzuvollziehen :-)

Gestern bin ich mit meinem Buch durch die Gegend geschleppt. Endlich konnte ich es mal zeigen, wenn ich zum so-undsovielsten Mal danach gefragt wurde ;-) und dann habe ich es auch noch einmal selbst gelesen. Jetzt ist es OK und das Leben kann weitergehen, aber einen Tag wie irre freuen darf man sich ja. Wenn man es schafft :-) Das ist nämlich gar nicht so einfach.

Ein Kollege informierte mich, er wünsche ein Freiexemplar. Mein Chef, Herr E. E. aus E., verlangte das bereits vor einem guten halben Jahr, aber dagegen kann man sowieso nicht andiskutieren, das ist für ihn sowas wie dieses ... ich komm jetzt nicht auf den Ausdruck (weia, ist die französische Sprachenprüfung lange her!), das Recht der “ersten Nacht”. Besser, man gibt nach. Aber jener Kollege verdutzte mich dann doch. Als ich etwas lahm erwiderte, ich müsse zusätzliche Bücher aber ebenfalls bezahlen und die Freiexemplare seien längst vergeben, teilte er mir entschieden mit, am Sonntag sei aber sein Geburtstag. Aha. Zufrieden stampfte er von dannen, hatte er doch klargestellt, was er erwartete. Nötigen wollte ich mich eigentlich nicht lassen, da stand ich dann mit dem Dilemma. Auch wenn ich eigentlich dazu tendiere, mal wieder gute Miene zum gierigen Spiel zu machen und das Buch zum Geburtstagsgeschenk zu machen, so könnte ich mich doch mühelos richtig ärgern. Sorry. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr wird es ein gelassenes Nein.

Dann war da noch Maria, die beim Anblick des Buchs begeistert quietschte “Wow, was kostet denn sowas???” Es war ein wenig schwierig, ihr zu erklären, dass ich mir lieber alle Zähne ohne Betäubung ziehen lassen würde, als ein Buch über einen dieser sogenannten “Druckkostenzuschüsse” zu verwirklichen. Man kann eben doch nicht alles kaufen, jedenfalls nicht dieses geile Gefühl, wenn ein echter Verlag sich meldet und Zustimmung signalisiert. Das ist hunderttausendmal echter und besser gewesen als das Buch dann in der Hand zu halten, auch wenn es schön ist, gedruckt zu sein
:-) Aber vielleicht geht das ja nur mir so.

So sind die Reaktionen, gemischt, verblüffend, erfreulich und enttäuschend. Ich bin da ganz gut gewappnet - Ihr erinnert Euch vielleicht noch, wieviele seltsame Leute schon lange vor Erscheinungsdatum behaupteten, das Buch gelesen zu haben…..*grins*

P.S. Yahoo.de findet, die Em@nzenpage gehört zu den aktuellen Coolen Sites *freu* und dann taucht sie noch bei den Surfers’ Lieblings-Sites auf…. Das habe ich nur mitbekommen, weil jemand mir eine Mail dazu schrieb, danke Michael :-)

# 30. April 1997 um 10:00 PM
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Dienstag, 29. April 1997

Man hat mich nach diesem Eintrag direkt ...

Man hat mich nach diesem Eintrag direkt gefragt, ob ich sauer sei. Naja, nicht wirklich. Oder doch. Weil einige Leute selbst so mediengeil sind, dass sie von mir erwartet hätten, unter falschen Voraussetzungen - ich kann mich unmöglich da hinstellen und sowas lügen - in so eine Sendung zu gehen. Damit meine ich jetzt nicht diejenigen, die sich eben dachten, ich würde hier doch auch Werbung für mein Buch machen, warum denn nicht dort? Nun, mein Buch ist jetzt da und die Erklärung oben war wohl ausführlich genug. Und abgesehen davon, dass ich selbstverständlich eine Werbeseite dafür gemacht habe (ich wäre strohblöde, wenn ich das nicht getan hätte), waren die Erwähnungen hier in meinem Wegtagebuch eher Vorfreude als Werbung. Schliesslich hat sich auch niemand von Euch beschwert, wenn ich Euch erwähnt habe und Eure Projekte, wenn sich ein Hyperlink ergab :-)
Mal was anderes: Hat eigentlich jemand von Euch gepetzt? Ich hatte gestern fast 170 Abrufe nur hier auf der Startseite vom Tagebuch, das ist heftig viel.

# 29. April 1997 um 10:00 PM
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“Mensch, warum machst Du das denn nicht????” ...


“Mensch, warum machst Du das denn nicht????” werde ich jetzt die ganze Zeit gefragt. Gemeint ist natuerlich die Einladung von gestern zu der Talkshow bei Pro7. Zugegeben, eine Talkshow ist tausendmal besser als ein Dokumentarfilm (“Heute berichten wir ueber Frauen und Technik. Einige dieser seltsamen Wesen auf Abwegen sind sogar im Internet….”), aber trotzdem kann ich mich locker beherrschen. Erstens stimmt es, was ich Herrn M. geschrieben habe: Ich kann mich nicht ins Fernsehen stellen und behaupten, ich haette was gegen Machos und wuerde auf softe Typen fliegen. Wer soll denn das glauben? Und zweitens habe ich eigentlich ueberhaupt nicht vor, mich fuers Privatfernsehen verramschen zu lassen…. schon gar nicht als “Emanze”.

Womit ich nicht sagen will, dass ich mich grundsaetzlich verkriechen werde, wenn jemand oeffentlich mit mir sprechen will, aber der Rahmen sollte stimmen. Radio-Interviews zum Beispiel kann man klasse nebenbei geben (am Telefon) oder einfach schnell beim Studio vorbeifahren, wenn es so nah wie der WDR in Duesseldorf ist. Das hoert sich jetzt vielleicht ziemlich viel an, aber zu Faxclubzeiten habe ich ueber 30 Interviews bei allen moeglichen Radiosendern bundesweit gegeben, was uebrigens mein Leben nicht einmal fuer drei Minuten veraendert hat. Hatte ich auch nicht erwartet. Mail- und andere Interviews sind auch OK, vor allem, weil ich auf dieser wunderhuebschen kleinen Homepage Amok laufen wuerde, wenn meine Aussagen verfaelscht wiedergegeben wuerden, das ist doch immer gut zu wissen. Ausserdem macht ein Interview Spass, vor allem, wenn Fragen gestellt werden, mit denen man nicht rechnet.

Aber alles, was darueber hinaus geht - da waeren dann noch Fernsehen, Bildzeitung und eine Heirat mit Prinz Albert von Monaco - sollte man sich reichlichst ueberlegen. Und abgesehen davon kommen bei mir noch Erfahrungen hinzu, die verhindern, dass ich so blauäugig “Hurra” schreie :-) Selbst bei einem Radio-Interview - eins von denen, wo spaeter “geschnitten” wurde - habe ich schon erlebt, wie man fuer einen fluechtigen Gag zurechtgeschnipselt wird. Dieser Sender schaffte es, das ganze Interview rund um den lapidar dahingesprochenen Satz “Klar haben sich bei uns auch schon mal Leute kennengelernt, wir haben ein Pärchen, das sogar heiraten will” so zurechtzuschneiden .... dass der harmlose kleine Brieffreunde-Club wie eine schwuelstige Orgie der Partnervermittlung mit mir als Puff-Madame wirkte. Das grenzte fast an Rufmord, aber was soll man machen?

Wenn man eine unbekannte Privatperson ist, kann man da gar nichts machen. Und deswegen wird mich keine Boulevard- oder Dokumentarsendung von der falschen Bildschirmseite aus erblicken… und dass ich beruehmt genug werde, um zu was vernuenftigem eingeladen zu werden, das wage ich doch arg zu bezweifeln *grins* Ist damit die Frage hinreichend beantwortet, warum ich nicht geifernd und sabbernd zu der einmaligen Moeglichkeit gegriffen habe, im Fernsehen aufzutreten?

P.S. Nein, ich habe nicht vergessen, dass ich gerade ein Buch auf den Markt bringe. Es gibt sicher eine Menge Leute, die eine Menge Dinge tun, um Aufmerksamkeit, Abrufe oder Verkaufszahlen zu bekommen (auch sowas), aber glaubt mir, das war es mir nicht wert. Und die Marketing-Dame von ECON wird sich schon wieder beruhigen.

# 29. April 1997 um 10:00 PM
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Montag, 28. April 1997

“Hallo Frau Heine,meine Name ist Knud Marbach ...


“Hallo Frau Heine,
meine Name ist Knud Marbach und ich bin bin Redakteur bei der Pro SIEBEN Talkshow “2 gegen 2”. Während meiner Internet-Recherche zu unserem nächsten Thema bin ich heute auf Ihre Emanzen-Seite gestoßen. Am 5.5.(nächsten Montag) produzieren wir eine Folge mit dem Thema “Macho oder Softie - Wen Frauen wirklich lieben”. Schon besetzt, ist die Pro-Macho Seite mit einer Dame, die den Macho dem verständnisvollen, sensiblen Mann vorzieht. Ich bin jetzt aber noch auf der Suche nach einer Frau, die mit Macho-Männern nichts anfangen kann. Kann es sein, daß Sie eine solche Frau sind oder? Falls ja, und Sie Interesse haben sollten, am nächsten Montag bei uns zu Gast zu seinn nehmen Sie doch bitte (möglichst schnell) Kontakt mit mir auf. Meine Telefonnummer lautet: 0431 / xxxxxxxx. Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus Knud Marbach”

“Hallo Herr Marbach, vielen Dank fuer die freundliche Einladung. Leider kann ich ihr nicht Folge leisten, da ich eine Fehlbesetzung waere. Machos sind gar nicht so uebel, da weiss man wenigstens woran man ist und auch der Sex ist herrlich unkompliziert. Ob man sich nun einen Macho auf lebenslaenglich antut, ist wieder eine andere Frage… Sollten Sie bei Ihren Recherchen auf einen ganz normalen Mann stossen, waere ich dankbar, wenn Sie ihn an mich weiterreichen oder zumindest eine Gewebeprobe fuer zukuenftige Generationen nehmen. Viel Erfolg,
mit freundlichen Gruessen,
Carola Heine”

# 28. April 1997 um 10:00 PM
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Sonntag, 27. April 1997

Das Weekend war so kurz *stöhn* Erst ...


Das Weekend war so kurz *stöhn* Erst sah es so aus, als ob ich mit meinem Matschfuss alleine sitzen würde, da alle irgendwo unterwegs waren. Fast hätte ich sogar den Fernseher eingeschaltet :-) aber dann kam es natürlich doch ganz anders und ich sitze hier um kurz vor 1.00 Uhr früh und bin gnadenlos gut gelaunt, unfreundliche Menschen würden es wohl albern nennen. Nein, ich bin selbstverständlich nicht betrunken. Leider habe ich gar nichts erlebt, was ich hier eintragen könnte und auch meine Mail hab ich nur abgeholt und noch nicht gelesen, denn trotz Regenwetter gab es viele andere Dinge - offline of course - die Spass machten. Ich schreibe jetzt nur hier hinein, weil ich mal wieder eine neue Seite anfangen muss, weil ich meine Statistik festhalten will, weil ich noch nicht schlafen kann, weil ich in den Umzugskartons eine alte Schachtel mit Fotos wiedergefunden habe und weil es sich mit einer Katze auf dem Schoss viel gemütlicher tippt und weil ich einfach unruhig bin, auf eine angenehme rastlose Art. Aber jetzt reicht’s auch. Einen schönen Montag wünsche ich Euch bzw. einen guten Wochenanfang….

231 Abrufe hatte die Emanzenpage gestern, Wahnsinn! Die höchste Abrufzahl bisher war 252 oder so am Tag, meistens schwankt sie zwischen 160 und 200.
Statistik heute um kurz nach Mitternacht: Emanzenpage 25.464 Abrufe seit Mitte November, Home of The Melody 22.715 Besucher und die Werbepause 9.120. Das ist ganz schön heftig :-) Auf allen Seiten zusammen waren weit über 60.000 Surfer hier in knapp 9 Monaten, denn es gab ja auch noch den WEBFEHLER.

# 27. April 1997 um 10:00 PM
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