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Freitag, 21. März 1997

An diesem Weekend bearbeite ich den letzten ...


An diesem Weekend bearbeite ich den letzten “Umbruch” meines Buchs, den allerletzten Korrekturausdruck vor Druckbeginn sozusagen. Eigentlich bekommt ein Autor den gar nicht mehr in die Finger, aber nachdem die (nennen wir sie mal) Unterlektorin so infantiles Gesülze eingebaut hatte und ich endlos lange Passagen sauberwischen musste, ist es sicher auch für die echte Lektorin (nennen wir sie einfach kompetent und supernett) ein besseres Gefühl, wenn ich auch noch mal drübergucke. Was ich denn so entfernt habe? Das habe ich glücklicherweise grösstenteils schon wieder verdrängt :-) Es las sich teilweise so, als hätte jemand eine Überdosis Rosamunde Pilcher geschluckt. Am besten denke ich nicht drüber nach, sonst werde ich nachträglich noch mal wütend. Dabei sollte ich mich heute doch freuen, denn ich habe die ungefähre Zahl der Vorbestellungen meines Buch’s erfahren *grins*. Neeeee, wird nicht verraten :-) Etwa doppelt soviel, wie ich zaghaft zu hoffen gewagt hatte…

# 21. März 1997 um 11:00 PM
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Donnerstag, 20. März 1997

Statistics: Home of The Melody 17.889 Abrufe, ...

Statistics: Home of The Melody 17.889 Abrufe, Emanzen-Homepage 19242 Abrufe, Werbepause 7.195 Abrufe.

Gestern wurde die Emanzenpage in einer Kolumne der TAZ vorgestellt *freu* Hier der entsprechende Text, und wisst Ihr was? Ich habe sogar eine nette Mail mit einer Info bekommen!

SURFBRETT

An der Leine des Wonderbra
“Häßlich. Frustriert. Männerverachtend, männerhassend. Verbittert, zickig, breitbeinig auf behaarten Stampfern unterwegs in Richtung Lesbos. Mit verbissenen Mundwinkeln kommentiert sie die Ungerechtigkeit ihrer Lebenssituation im Vergleich zu der jedes beliebigen Schwanzträgers und engagiert sich ehrenamtlich als Potenzbremse. Adam und seine Geschlechtsgenossen erschauern, denn Du hast sie gefunden: Die Emanze im Web. Hereinspaziert… Nur keine Angst.”

Ein bißchen provozierend ist sie schon, die “einzig wahre offizielle deutsche Em@nzen Homepage” , und zwar für beide Geschlechter. Aber das muß auch so sein, denn sonst liest es wieder niemand. Carola Heine alias Melody hat diese Homepage mit dem Motto “Ist sie zu stark, bist Du zu schwach” (frei nach Fisherman’s Friend) auch nur gemacht, weil ihr irgendein Chauvi gesagt hat, daß sie doch nur mal jemand braucht, der ihr zeigt, wo’s langgeht. Das war im November, und seither haben über achtzehntausend Leute ihre Emanzenpage besucht.

Aber sie haßt sie nicht, diese sportbesessenen Schnarchgebirge, die ihre Mütter anbeten und die man mit einem Wonderbra wie an der Leine führen kann. Oder etwa doch? So ganz klar wird das nicht, wer auf “Pro&Contra” klickt, findet die Antwort auf die brennende Frage, warum Schokolade besser ist als Sex - und zweiunddreißig gute Gründe, warum Gurken besser sind als Männer. Melody hat auch eine Sammlung männer- und frauenfeindlicher Sprüche ins Netz gestellt, und wer sich darüber wundert, bekommt es noch mal deppensicher erklärt: Tierischer Ernst ist out. Unter “Vielweiberei” hat sie ein paar Links zu Frauenseiten gesammelt, unter anderem zum “Museum of Menstruation”, das von einem Mann geschaffen wurde.

Die gesammelten Machos entpuppen sich bei näherem Hinklicken als zahme Bärchen, aber Frauen sehen das vielleicht ganz anders. Unter “Penisneid” und “Artenschutz” ist eine Sammlung von Erfahrungsberichten und - teilweise - unterhaltsamen Kurzgeschichten und eine Diskussion zu finden, in der es um Männer geht und darum, wie Frauen im Beruf benachteiligt werden. “Creative Directorin, Art Directorin, Texterin, Account Managerin und junger Mann mit Knackarsch zum Kaffeekochen gesucht.” Als Melody diese Stellenanzeige im Cosmopolitan entdeckte, hätte sie beinahe aufgehört, an der Website weiterzuschreiben. Aber soweit sind wir noch nicht, deshalb macht sie weiter.

Bemerkung:Kolumne
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TAZ Nr. 5183 vom 20.03.1997 Seite 20 Internet 65 Zeilen
Kommentar Dietlinde Grönling :-)

# 20. März 1997 um 11:00 PM
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Mittwoch, 19. März 1997

ECON hat angerufen - durch das verkürzte ...


ECON hat angerufen - durch das verkürzte Monatsende (Ostern) ist das Lieferprogramm durcheinandergeraten und sie schaffen es nicht mehr, mein Buch wie geplant herauszubringen. Es erscheint also Ende April statt Anfang April. Auch gut. Man sollte sich nicht über Dinge aufregen, die man nicht ändern kann :-)

Ausserdem wusste ich schon, dass solche Sachen offensichtlich ganz normal sind, wenn ein Buch erscheint. Nicht normal finde ich den Tagebuch-Eintrag der Autorin Fredrika Gers auf ihrer Homepage: Der Verlag verramscht ihr Buch und das, obwohl die vertraglich festgesetzten Fristen nicht eingehalten wurden! Arme Ika. Ich hoffe, sie hat einen guten Anwalt.

# 19. März 1997 um 11:00 PM
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Montag, 17. März 1997

Beim letzten Upload hatte ich mein Diary ...


Beim letzten Upload hatte ich mein Diary zerhauen, und direkt kamen drei Mails, wo es denn sei? Hm… Das erstaunt mich ja doch etwas.

# 17. März 1997 um 11:00 PM
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Sonntag, 16. März 1997

Eine riesige Mail mit einer lieblos hingeknallten ...

Eine riesige Mail mit einer lieblos hingeknallten Textsammlung von so einem “Dichter” hat den Ausschlag gegeben: Der WEBFEHLER wurde von mir abrupt in den Sommerschlaf versetzt. Darüber nachgedacht habe ich schon eine ganze Weile, denn momentan bin ich fast gar nicht online und habe soviele andere Dinge, mit denen ich mich beschäftige, dass ich erst einmal nur meine eigenen Dinge updaten möchte. Da kann ich dann pausieren, wann und wie lange ich will :-) Ach ja: Die besagte Textlawine habe ich in die ewigen Jagdgründe verlegt und dann noch alle (anderen) neuen Beiträge verarbeitet. Einerseits ist das sicher sehr schade, dass sich jetzt lange nichts tut - andererseits möchte ich mich nicht wieder als öffentliches Eigentum mit Verarbeitungsgarantie fühlen, dann hätte ich ja gleich den Faxclub behalten können.
Nein, wenn man so etwas macht, dann sollte man es schon anständig machen und dazu fehlt mir momentan die Zeit. Ich muss mich auch nicht zum niederen Dienstleister machen und verwechsele so eine lästige Projektleitung auch beileibe nicht mit persönlicher Wichtigkeit. Sommerpause oder Ende also. Mal sehen.

# 16. März 1997 um 11:00 PM
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