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Donnerstag, 16. Januar 1997

Bitte fragt nicht, wo Eure E-Mail-Antwort bleibt, ...


Bitte fragt nicht, wo Eure E-Mail-Antwort bleibt, ich arbeite mich kreuz und quer durch den Berg!!! :-)

Statistik 17.01.97 um 16.00 Uhr: Home of the Melody 10.063 Besucher, Die Emanzen-Page ist in den letzten Tagen stets auf Platz 5 oder 6 der Countercharts gewesen: 8.275 Abrufe. Nicht schlecht für 6 bzw. 2 Monate :-) Als ich nach dem Webfehler sehen wollte, war der Webhits-Server gerade nicht erreichbar.

# 16. Januar 1997 um 11:00 PM
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Mittwoch, 15. Januar 1997

Dieses Jahr FLIEGT dahin. Gestern war die ...


Dieses Jahr FLIEGT dahin. Gestern war die Emanzenpage Homepage des Tages bei top.de *freu* Den “Orden” hatte ich ja schon. Immer noch keine Zeit! Ich beisse die Zähne zusammen bei der Überarbeitung jeder Seite meines Manuskripts und komme absolut nicht dazu, Mail zu beantworten.

Der Text: “Was ist eigentlich eine Emanze? Carola weiß es auch nicht, hat sich aber immer wieder als solche bezeichnet gesehen und schließlich eine Emanzen-Homepage gemacht. Dabei wird das Thema durchaus ernst genommen, allerdings mit intelligentem und an keiner Stelle verkrampftem Ernst behandelt, so daß sich niemand auf den Schlips getreten (ha ha) fühlen muß, auch wenn er sich durchaus kritisiert fühlen darf. Dabei wird aber kein Punkt zu sensibel abgehandelt, und Muttersöhne werden Muttersöhne genannt. Nebenbei erwähnt ist Carola jetzt eine der wenigen doppelten Award-Trägerinnen, da sie mit ihrem Home of the Melody an dieser Stelle schon geehrt wurde.”

# 15. Januar 1997 um 11:00 PM
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Dienstag, 14. Januar 1997

Jede Nacht arbeite ich an der allerletzten ...


Jede Nacht arbeite ich an der allerletzten Fassung meines Manuskripts, eine Unterlektorin war so superfreundlich, eigenmächtig einige Absätze debiles Gesülze einzufügen, das “darf” ich jetzt wieder entfernen. Die echte Lektorin und ich sind gleichermassen geschockt und entgeistert und das kostet mich rund 50 Arbeitsstunden. Dafür ist meine Heldin dann keine infantil kichernde Vollidiotin mehr, sondern wieder die ganz normale junge Frau, die sie vorher war. *seufz* Ein Buch schreiben ist kein reines Vergnügen, aber eine dümmliche Lektorin wieder aus jedem Absatz zu kratzen, DAS ist erst Schwerstarbeit.

Nette Überraschung in der Post: Der COOL-Spot von Web.de :-)))) Genauer gesagt war er nicht selbst in der Post, sondern jemand mailte mir, er hätte mich über diesen Punkt gefunden. Nun tja. Begehrt ist er sicherlich, aber es gibt dort so seltsame und komische Seiten, die ihn auch erhalten haben…. Cool, aber kein Qualitätsmerkmal? Gibt es das?

# 14. Januar 1997 um 11:00 PM
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Freitag, 10. Januar 1997

Superstars im Web


Am 4. Januar schreibt Claudia Klinger in dem Artikel “Superstars im Web ” in Missing Link:

Kometenhaft war der Aufstieg der Emanzenpage in den TOP 100, was niemanden wundert: Schon der Titel hat es in sich: Was steckt dahinter? Satire? Männer- oder frauenfeindlich? Ist das nur ein Lock-Titel zu einer inhaltsleeren Nonsens-Seite oder wird es wirklich was zum Lachen geben? Man muß sich einfach Gewißheit verschaffen und klickt sich neugierig mitten ins aufgespannte Spinnennetz.

Dort werden wir keinen Augenblick enttäuscht: “Häßlich. Frustriert. Männerverachtend, männerhassend. Verbittert, zickig, breitbeinig auf behaarten Stampfern unterwegs in Richtung Lesbos. Adam und seine Geschlechtsgenossen erschauern, denn Du hast sie gefunden: DIE EMANZE IM WEB. Hereinspaziert… nur keine Angst!” Auf lila Untergrund empfängt Carola Heine alias “Emanze” wagemutige Besucher und zeigt allen, wo es langgeht. Nämlich zu einigen hochinteressanten Rubriken: hinter “Penisneid” verbirgt sich eine Umfrage zum Thema: “Was ist eine Emanze?”, daneben Links zu einschlägigen Kurzgeschichten sowie “Fragen und Antworten”. Unter “Artenschutz” gibt es eine Stellungnahme zur Position der Frau in der Gesellschaft mit Sprüchesammlung für die Emanze in der Ausbildung. “Pro und Contra” bietet außer Buchtips “Sprüche gegen Männer, gegen Frauen, für Schokolade und auch noch andere Zitate, wenn es sich so ergibt.”

Obwohl bei dieser Formulierung fast der Gedanke aufkommen könnte, daß es sich um bloßen Ulk handelt, ist das weit gefehlt. Carola meint es ernst: “Da das Alltagsleben einer Frau immer noch und täglich mit himmelschreienden Ungerechtigkeiten durchsetzt ist, an die wir uns leider schon wieder gewöhnt haben, habe ich zum Mittel Provokation gegriffen: Als Ventil für mich und um zu erfahren, ob ich denn tatsächlich so alleine stehe mit meiner aufmüpfigen Meinung.” Das Ergebnis ist eine spannende Gratwanderung: aus den Leserbriefen (“Haßmail”) läßt sich ersehen, daß nicht alle lachen… Allerdings überwiegt die positive Resonanz bei weitem und die vielen Beiträge zeigen ein weiteres Erfolgsgeheimnis: das Publikum wird zum Mittun aufgefordert und kommt diesem Wunsch begeistert nach. Carola dazu: “Interessanterweise wimmelt es auf diesem Planeten plötzlich von freundlichen und zustimmenden Männern. Keine Ahnung, wo die vorher waren!”.

(Das war zu lang für die NEWS-Seite, ich wollte es aber verwahren… Die Projekte von Claudia sind toll, ich wünsche mir jedesmal, ich hätte auch mehr Zeit für Grafik und Layout, wenn ich dort lese. Offline ist das einer meiner Schwerpunkte, schnief… Aber man kann nicht alles haben, jedenfalls nicht soviel Zeit, wie man will. Nicht mal ein Grafikprogramm habe ich momentan.)

# 10. Januar 1997 um 11:00 PM
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Donnerstag, 09. Januar 1997

“Wie und womit hast Du Deine Homepage ...


“Wie und womit hast Du Deine Homepage erstellt, wie lange hat das gedauert und wieso hast Du das gemacht und wieviel Zeit wendest Du dafür auf und wie lange bist Du schon im Web; wie schreibt man ein Buch und weshalb und wie fühlt man sich ann und schreibst Du noch eins und kannst Du mir Tips geben?” Sowas in etwa finde ich jeden Tag in der Mail. *Seufz*.

Meine Homepage habe ich in den ersten Tagen mit dem Dida-Editor erstellt, den ich jetzt noch zum Schreiben benutze, allerdings ziehe ich es vor, die Befehle per Hand einzutragen. Ich tippe mit etwa 300 bis 400 Anschlägen in der Minute (nicht unbedingt fehlerfrei, aber schnell zu korrigieren, grins) und das ist schneller so, als wenn meine Finger die Tasten verlassen und mit der Maus einen Befehl suchen. Dida ist ein netter Editor für Anfänger und hindert Fortgeschrittene nicht daran, dazu zu lernen und schwierigere Tags per Hand einzubauen. Wie lange das gedauert hat, kann ich gar nicht mehr genau sagen, die Haupthomepage ins Web zu stellen, hat etwa ein Wochenende gekostet. Wieso ich das gemacht habe? Na, Ihr seid witzig. Jeder Hinz und Kunz setzt eine gnadenlose Selbstdarstellung ins Web, jede Firma langweilt mit ihrem Web-Angebot und ich wollte eben auch - zumindest habe ich ein wenig Lesestoff zu bieten :-)

Im Web bin ich seit Juli, denn ich bin wegen meiner Homepage zu AOL gegangen. Dort bekomme ich für DM 9,90 im Monat 10 MB Speicherplatz und ich habe mich dafür entschieden, nachdem ich mehrere Homepagebesitzer beim wiederholten Umschichten ihrer Page von Provider zu Provider beobachtet habe. Dazu habe ich keine Lust, die Übertragungsraten hier sind OK, die Sexdeppen sind ohnehin zu doof, um das Internet zu finden und ich kann hier ausserdem beliebig anbauen. Online bin ich allerdings seit dem 14. November 1994, das erste Mal interaktiv genutzt habe ich “das Netz” in 1987.

Wie man ein Buch schreibt, dafür kann ich auch keine Anleitung geben. Es kann sicher nicht schaden, wenn man gut organisiert ist, ein aktuelles Thema wählt und viele Ideen hat, aber ich habe mein bisher einziges abgeschlossenes Manuskript verfasst, als ich schmerzgekrümmt vor dem PC sass und nicht laufen konnte. Ablenkung kann also ebenfalls ein starkes Motiv sein :-) Das ist zwar nicht das Weshalb, aber die Frage kann ja ohnehin nicht ernstgemeint sein, so oft sie auch gestellt wird. Es macht halt Spass und Erfolg macht noch mehr Spass. Aber ehrlich, das weiss doch wohl jeder. Wie man sich dann fühlt, das verrate ich Euch, wenn ich das Ding in der Hand halte. Bisher war es sehr nett, wenn bloss nicht alle dauernd fragen würden, was ich als nächstes schreibe. “Schreib’ doch als nächstes ‘nen Bestseller.” ist eine momentan sehr beliebte Aufforderung in meinem Bekanntenkreis, und ich antworte dann stets: “Klar, ich hab morgen noch etwas Zeit.”

“Kannst Du mir Tipps geben” ist ein heikles Thema. Die dieses fragen, wollen meist keine Tipps, sondern ihre völlig festgefahrenen Vorstellungen bestätigt bekommen. Das klingt hart, kommt mir aber ehrlich so vor. Wenn ich sage, dass ich nur empfehlen kann, ein Thema zu wählen, mit dem der Autor sich auskennt und in dem er sich ausleben kann, kommen Antworten wie ‘MIR ist aber der künstlerische Aspekt wichtiger, aber selbstverständlich muss es auch oberflächliche Unterhaltungsbücher geben’ und andere subtile Unverschämtheiten, die auf gelbgrünem Neid gewachsen sind. Da erklärt der eine, er hätte es nicht nötig, sich unter Preis zu verkaufen und lässt ein kleines Manuskript lieber in der Lade versauern, als die Chance auf eine erste Veröffentlichung wahrzunehmen und diesen netten Punkt zu seinem Lebenslauf zu addieren…. und der nächste hat seit Jahren an dicken Wälzern gearbeitet und diese zu Dutzenden von Verlagen geschickt (und zurückerhalten) und will bei mir eigentlich nur seinen Frust darüber loswerden und stellt die Bitte um Tipps dementsprechend herablassend und gestelzt.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich ohnehin nur immer meine ganz private Meinung sagen kann :-)))) Schreiben funktioniert nicht so, dass man morgens aufwacht, sich an ein Buch macht, es in einigen Wochen beendet und an einen Verlag schickt. OK, bei mir hat es so funktioniert, aber ich halte das immer noch für eine Mischung aus glücklichem Zufall, dem richtigen Thema, dem exakten Zeitpunkt, einer experimentierfreudigen Lektorin und meinem unverfrorenen Schreibstil. Talent alleine wird leider nicht reichen. Das Angebot ist zu gross. Man muss sich auch verkaufen können…. und da höre ich sie schon wieder überheblich stöhnen. Die, die sich nicht verkaufen wollen und nichts anbieten mögen und die erhoffen, dass man ihre ungemeine Begabung durch Ansicht ihrer Stirn äh Werke erkennt. GRINS. Edel, wahrhaft edel… Aber dafür hab’ ich jetzt leider keine Zeit :-)

# 09. Januar 1997 um 11:00 PM
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