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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Donnerstag, 31. Oktober 1996

Genaugenommen steht hier noch nicht sehr viel, ...


Genaugenommen steht hier noch nicht sehr viel, auf diesem virtuellen Blatt Papier: Ich habe nur die Homepage aufgeräumt, das Gästebuch und das vorhergehende Tagebuch, die Ladezeiten sollen schliesslich erträglich bleiben. Dann habe ich meine nicht ganz so ernst gemeinte und vielleicht doch so gemeinte Hassliste (siehe Selbstvorstellung “was mag ich und was nicht” :-) gemacht, die mir schon länger im Kopf herumspukte. Und wie jeder weiss, der mich kennt…. gibt es nur eine einzige Methode, so eine Spukerei zu beenden: Ausführung.

Zwischen 55 und 60 Besucher kommen hier täglich vorbei, und das finde ich für eine private Homepage ohne Klamauk und Anbiederei ein tolles Ergebnis. Am meisten freue ich mich darüber, dass viele regelmässig hier vorbeisurfen. Zwar sehe ich eigentlich so gut wie nie in die “Statistik”, aber ich merke es an den netten E-Mails. Laut “Zähler” etwa 4200 Web-Passanten seit 21. Juli. Schön, so weiss ich wenigstens, dass es sich lohnt.

# 31. Oktober 1996 um 11:00 PM
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Dienstag, 29. Oktober 1996

Mich ärgert heute die Allegra, die ich ...


Mich ärgert heute die Allegra, die ich mitgebracht bekam. Frauenzeitschriften sind nicht alle so mein Ding, aber diese hat wenigstens Pep. So wäre ich auch ganz zufrieden damit gewesen, sie zu lesen. Bloss hat irgendwann so eine junge Allegra-Dame hier angerufen und gefragt, ob ich für die Allegra schreiben will, hätte der Allegra-Redaktionsobermensch gefragt. Klar hätte ich gewollt und das habe ich auch gesagt. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Und die Allegra ärgert mich. Hätten sie mich nicht angerufen, könnte ich sie mit Genuss lesen und vergessen. So wird es mich jetzt noch eine ganze Weile nerven, wenn ich dieses Frauenmagazin in die Pfoten bekomme, obwohl die schliesslich mich angerufen haben und nicht umgekehrt. *grmpf* Das verbuche ich unter “an manchen Dingen kann man nichts ändern”. Nur gut, dass ich in jener Woche einige andere Erfolge erlebt hatte, und keine Zeit hatte, um mich richtig über d en Allegra-Anruf zu freuen. Wäre ja doch nur eine Enttäuschung gewesen.

Um aus gegebenem Anlass noch mal auf das zurückzukommen, es anderen vorschreiben zu wollen, was sie zu mögen haben: Wenn ich schreibe, dass ich nicht so auf Frauenmagazine fliege, so heisst das nicht, dass ich nicht ab und zu doch welche lese oder anderen sagen will, was sie zu lesen habe.
Es ist wie mit den Awards im Web: Jeder hat einen zu vergeben und nie zuvor gab es IRGENDWAS, das so inflationär war, aber online wird es zweifellos noch viel vergleichbares geben. Trotzdem kann ich jeden verstehen, der sich über einen Award freut und tue das auch selbst meist (wenn mir auch Veröffentlichungen lieber sind). Den jetzt schon zweimal per E-Mail geäußerten Vorschlag, doch selbst einen Award zu vergeben, muss ich jedoch zurückweisen, das ist mir dann doch zu blöd. Da kann ich mir ja gleich selbst einen Fanclub gründen oder sonst einen Schwachsinn verbrechen! Neeeeee, ist nicht mein Ding. Bringt sicher manchen Leuten einen Schub fürs Ego, den sie sonst nicht bekommen würden, aber das brauch ich nicht und mir wär’s auch peinlich.

# 29. Oktober 1996 um 11:00 PM
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Sonntag, 27. Oktober 1996

4025 Besucher heute abend um 22.00 Uhr ...


4025 Besucher heute abend um 22.00 Uhr - *freu*

atze hat immer noch keine E-Mail. Das muss man sich mal vorstellen, da gibt es Fax, Mail und Telepathie - und dieser Mensch hat mir einen Brief geschrieben :-) Er zitiert eine Kontaktanzeige:

“HEUTE HABE ICH meine Prothesen geputzt, das Hörgerät gesäubert, meine Glatze poliert, den Fusspilz gepudert, Vorhänge gewaschen, Staub gewischt und gesaugt, Geschirr gespült und abgetrocknet, den Teppich geklopft, die Wände gestrichen, das Briefkastenschloss geölt sowie Fenster, Bad, Spüle, Spiegel und Schuhe geputzt. Vielleicht blieb mir (29, Student) deswegen keine Zeit, Dich kennenzulernen? Chiffre 476. / ANMERKUNG DER REDAKTION: Mein Gott greift zu Mädels, so’n guten Hausmann kriegt man nicht alle Tage!!!”

Der liebe Achim, er kennt meine Abneigung den niederen Tätigkeiten gegenüber…. Für die Zukunft habe ich das Problemchen gelöst, ich werde einfach a) keinen Dreck machen b) eine Putzfrau beschäftigen. Ein Hausmann scheint mir da nicht die rechte Lösung zu sein, einfach aus erziehungstechnischen Schwierigkeiten :-)

# 27. Oktober 1996 um 11:00 PM
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Sonntag, 13. Oktober 1996

Meine arme Homepage wird ganz stiefmütterlich behandelt ...


Meine arme Homepage wird ganz stiefmütterlich behandelt zur Zeit. Niemals hätte ich gedacht, dass der WEBFEHLER so regen Zuspruch findet und ich freue mich darüber. Zwei Dutzend Texte nach knapp 10 Tagen, wow! :-) Was ich besonders schön finde: Es traut sich jeder. Vielleicht auch deswegen, weil das Layout der Seiten nicht so furchtbar hochgestochen überdesigned ist?

Nettes Zitat aus einem Webchat: “I Wanna Be Barbie, That Bitch has Everything” :-)))

# 13. Oktober 1996 um 10:00 PM
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Freitag, 04. Oktober 1996

Frames


Claudia hat mir eine wunderbare HTML-Lerndatei geschickt, die berühmte Selfhtml von Stefan Münz, DANKE!, und ich habe mich direkt auf die Frames gestürzt. Ups… Bisher hatte ich gedacht, Frames wären eben zur Zeit “in” und irgendwie praktisch und ich sollte mal versuchen, mitzuhalten. Richtig toll gefallen sie mir noch nicht, aber das nur am Rande, und zwar unter anderem DESWEGEN (unverändertes Zitat):

“Unfaire Schaufenster-Effekte
Mit Hilfe von Frames ist es auch möglich, fremde WWW-Seiten innerhalb eines Frame-Fensters im eigenen Web-Projekt darzustellen. Dies ist jedoch sehr problematisch und in den meisten Fällen unfair. Denn auf diese Weise verkommen fremde WWW-Seiten zu “Schaufenstern” innerhalb des eigenen Web-Projekts. Das ist eine unfeine Geste gegenüber den Fremdanbietern, weil es das eigene Web-Projekt in den Augen des Anwenders als “Mega-Projekt” erscheinen läßt. Wünschenswert wäre hierzu ein HTML-Befehl, der es jedem Seitenanbieter erlaubt, seine Seiten vor solchen Schaufenster-Effekten zu schützen und stattdessen im vollen Anzeigefenster darzustellen. Netscape, der “Erfinder” der Frame-Technik, hat bei Einführung der Frame-Technik zwar derartige Mechanismen versprochen, bis heute aber nichts dergleichen implementiert.

So kann es auch passieren, daß in einem Frame-Fenster eine Fremdanbieter-Seite angezeigt wird, die ihrerseits Frames einsetzt. So kommt es zu einem ärgerlichen “Fraktal-Effekt” von Frame-Fenstern auf dem Bildschirm des Anwenders.” (Zitat Ende)

Sag ich doch. Natürlich gibt sich ein Webmaster eine enorme Blösse, wenn Seiten durch bewusst oder unbewusst falsch gesetzte HTML-Tags in den eigenen Frames gefangen werden. Genau so albern sind Skripte, die den Besucher in einen Frame nötigen - super unprofessionell.

Frames sind also ein zwiespältiges Thema. Aber trotzdem will ich mal probieren, ob ich es hinbekomme, ohne Zwangsneurose natürlich. Vielleicht für den WEBFEHLER, wenn es läuft? Auch da habe ich übrigens eine Engelsgeduld im Programm. Das kann ruhig schön langsam anlaufen :-) Die ersten Reaktionen per Mail haben mir einen glücklichen und entspannten Nachmittag geschenkt.

# 04. Oktober 1996 um 10:00 PM
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